Herder-Institut (Marburg)

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Herder-Institut: Direktion (li.) und Hauptgebäude (re.)
Herder-Institut: Hauptgebäude

Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg ist ein überregionales, außeruniversitäres Zentrum der historischen Ostmitteleuropa-Forschung, speziell für die Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Estland, Lettland und Litauen. Es wurde 1950 vom Johann Gottfried Herder-Forschungsrat unter dem Namen Johann-Gottfried-Herder-Institut gegründet. Es gehört der Leibniz-Gemeinschaft an. 1994 verlor der Forschungsrat die Trägerschaft für das Herder-Institut, das seitdem vom Verein Herderinstitut e.V. getragen wird, in dem u. a. auch der Forschungsrat Mitglied ist, und der von Bund und Ländern finanziert wird.

Die gegenwärtigen Schwerpunkte des international anerkannten Instituts liegen vor allem in einer kontinuierlichen Dokumentation der Literatur in und über diese Länder, der Erschließung und Edition von Quellen zur Geschichte Ostmitteleuropas, sowie die Erarbeitung und Herausgabe von Handbüchern zur ostmitteleuropäischen Landes-, Regional- und Nationalgeschichte. Das Institut ist zudem eine der Trägereinrichtungen der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst).

Bestände [Bearbeiten]

  • Bibliothek (410.000 Bände, darunter rund 1.830 laufende Periodika)
  • Zeitungssammlung (12.500 Bände, ca. 5 Millionen Ausschnitte)
  • Bildarchiv (ca. 570.000 Bilddokumente)
  • Kartensammlung (37.000 Karten, 1300 Altkarten, 6300 Senkrechtluftaufnahmen)
  • Archiv/Dokumentensammlung (600 Laufmeter)
  • Kooperativ betriebene Datenbank zur Geschichte Ostmitteleuropas (ca. 660.000 Datensätze)

Personen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

50.8088558.760706Koordinaten: 50° 48′ 31,88″ N, 8° 45′ 38,54″ O