Zenit (Trägerrakete)
Die Zenit [zeːˈnɪt] (ukrainisch Зеніт; russisch Зени́т) ist eine ukrainische Trägerrakete und wurde in den Jahren 1976 bis 1985 ursprünglich als Erststufe für die Energija-Rakete entwickelt – in einer einstufigen Variante als Booster mit dem Namen Zenit-1 –, kam aber gleichzeitig wie diese, ausgestattet mit einer Oberstufe, als selbstständige Trägerrakete zum Einsatz.
Sie wird größtenteils in Dnepropetrowsk in der Ukraine gefertigt und gilt daher nach dem Zerfall der Sowjetunion als ukrainisch, während einige wichtige Komponenten, wie die Triebwerke der ersten Stufe, in Russland hergestellt werden. Sie wird bis heute von Russland zum Starten von militärischen und Erderkundungssatelliten genutzt, soll aber in Zukunft von der rein russischen Angara-Rakete abgelöst werden.
Zenit ist die derzeit technologisch fortschrittlichste Trägerrakete, die Russland und der Ukraine zur Verfügung steht. Auch weltweit gilt sie als eine der modernsten, so verwenden die neuen US-amerikanischen Atlas-Raketen ein von der Zenit abgeleitetes RD-180-Haupttriebwerk.
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Zenit-2 [Bearbeiten]
Eine zweistufige Ausführung der Zenit, entwickelt vom Konstruktionsbüro Juschnoje in Dnepropetrowsk wird auch Zenit-2 (GRAU-Index 11K77) genannt. Sie liegt in der Leistungsklasse zwischen der Sojus mit 7 t in den erdnahen Orbit und der Proton mit 21 t bei rund 13,7 t (Startplatz Baikonur). Der erste Start fand am 13. April 1985 statt, die Rakete steht immer noch im Dienst. Zenit-2 ist 57 m hoch und hat einen Durchmesser von 3,9 m, die Startmasse beträgt etwa 460 t. Die erste Stufe verwendet ein mit vier Brennkammern ausgestattetes RD-171-Triebwerk, das am Boden einen Schub von 7259 kN entwickelt und damit das stärkste je gebaute Raketentriebwerk ist. RD-171 übertrifft mit seinen Leistungsdaten selbst das F-1-Haupttriebwerk der amerikanischen Saturn-V-Mondrakete. Eine Ausführung mit zwei Brennkammern findet als ein schubschwächeres RD-180-Triebwerk in den amerikanischen Atlas-III- und Atlas-V-Raketen Verwendung, eine Ausführung mit einer Brennkammer als RD-191 in der zukünftigen Angara-Rakete. Beim Einsatz als Booster der Energija erhielt die Zenit ein über weniger Steuerungsmöglichkeiten als RD-171 verfügendes RD-170-Triebwerk, das zudem mehrfach einsetzbar sein sollte, da die Booster geborgen und wiederverwendet werden sollten. Die zweite Stufe der Zenit verwendet das RD-120 (nicht zu verwechseln mit dem RD-0120 der Energija) als Haupttriebwerk und vier RD-8-Triebwerke zur Lageregelung. Die erste und zweite Stufe arbeiten beide mit flüssigen Sauerstoff (LOX) und der Kerosin-Art RP-1. Die Zenit erhielt als erste sowjetische Rakete ein adaptives Steuerungssystem, das im Flug auf auftretende Störfaktoren (z. B. Wind) reagiert und von der Erde aus umprogrammiert werden kann.
Nach ihren ersten Einsätzen sollte die Zenit die Sojus-Rakete in der bemannten Raumfahrt ersetzen. Sie sollte das neu zu entwickelnde Raumschiff Sarja (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Modul der ISS), das rund 15 t schwer war und bis zu acht Raumfahrer aufnehmen konnte, in den Orbit befördern. In Baikonur wurden Türme zum Einstieg von Kosmonauten in die Rakete errichtet, doch kamen sie nach dem Zerfall der Sowjetunion nie zum Einsatz. Auch die Entwicklung des Raumschiffes wurde bereits 1989 in einem sehr frühen Stadium gestoppt. Eine Zenit-Startanlage in Plessezk wurde ebenfalls aus Geldmangel nie fertig gestellt. Seit einigen Jahren wird die Startanlage in Plessezk für den Start zukünftiger Angara-Raketen umgebaut.
Von den bisher 37 Einsätzen der Zenit-2 waren nur 28 vollständig erfolgreich (Stand: Juli 2007). Dies ist vor allem auf die sehr komplexe Technologie der Zenit zurückzuführen. Der schwerste Unfall ereignete sich am 4. Oktober 1990, als eine Zenit-2 drei Sekunden nach dem Start explodierte und dabei eine der beiden Startrampen vollständig zerstörte. Das Geld zum Wiederaufbau der Anlage fehlte jedoch, so dass derzeit nur eine funktionierende Startrampe in Baikonur existiert. Ihren ersten und bislang einzigen kommerziellen Einsatz hatte die Zenit-2 am 9. September 1998, als sie 12 Globalstar-Satelliten in den Weltraum befördern sollte. Doch die zweite Stufe der Rakete versagte, woraufhin sie zusammen mit der teuren Fracht nach einigen Minuten Flug auf dem Boden zerschellte.
Im Juni 2007 erfolgte der erste Start der modifizierten Zenit-2M (manche, auch offizielle, Quellen benutzen weiterhin die Bezeichnung Zenit-2). Bei diesem Start brachte die Rakete von Baikonur aus eine militärische Nutzlast in eine erdnahe Umlaufbahn. Zenit-2M übernimmt einige bereits in der Zenit-3SL integrierte Modifizierungen, wie z. B. das verbessere Steuerungssystem. Auch die Haupttriebwerke der ersten Stufe wurden modifiziert und sollen nun mehr Schub liefern, diese tragen nun die Bezeichnung RD-171M. Die kommerzielle Ausführung der zweistufigen Zenit-2M wird seit 2007 unter dem Namen Zenit-2SLB im Rahmen des Land-Launch-Projektes für Starts von Baikonur aus vermarktet, es wurde aber bisher (Stand: Oktober 2012) kein Start durchgeführt.
Zenit-3 [Bearbeiten]
Zenit-3 ist eine dreistufige Ausführung der Zenit, die zum Aussetzen von Satelliten in die Geostationäre Transferbahn (GTO) genutzt wird. Das Unternehmen Sea Launch setzt die dreistufige Zenit-3SL-Rakete ein, wobei das Kürzel SL für Sea Launch steht. Als Startplatz wird eine schwimmende umgebaute Bohrplattform verwendet, die zum Start Position in der Nähe von Kiritimati bezieht. Durch die Nähe des Startplatzes zum Äquator steigt die Nutzlastkapazität der Rakete im Vergleich zu Baikonur, so dass eine Zenit-3SL bis zu 6 t schwere Satelliten in den Geotransferorbit bringen kann. Die ersten zwei Stufen der Rakete sind bis auf einige kleine Modifikationen mit denen einer Zenit-2 identisch. Als dritte Stufe wird das von dem russischen Unternehmen RKK Energija gebaute Block DM-SL verwendet, das auf dem Blok DM der Proton-Rakete basiert, jedoch mit LOX/Kerosin andere Treibstoffe verwendet. Die Nutzlastkapazität für die geostationäre Transferbahn betrug anfangs 5.250 kg und konnte durch einige Modifikationen auf 6.066 kg erhöht werden. Dabei wurden Triebwerke modifiziert (insbesondere das Triebwerk des Blocks DM-SL), die Treibstoffzuladung aller drei Stufen erhöht und gleichzeitig die Leermasse der Stufen gesenkt. Die neue Rakete (ohne die Drittstufe) wird auch oft Zenit-2S genannt.
Der Erstflug der Zenit-3SL mit einem Dummy-Satelliten fand 28. März 1999 statt, der erste kommerzielle Flug folgte noch im selben Jahr. Insgesamt absolvierte Zenit-3SL bisher 30 Einsätze, wobei zwei Starts fehlschlugen und ein Start als ein Teilerfolg gilt (die dritte Stufe erreichte nicht die vorgesehene Umlaufbahn, jedoch konnte der Satellit mit eigenen Triebwerken die Umlaufbahn erreichen). Da der Raketenstartplatz außerhalb der GUS liegt, unterliegen die Starts nicht den CoCom-Bestimmungen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Start einer Zenit-3SL den Kunden rund 90 Millionen US-Dollar kostet.
Bei dem Versuch am 30. Januar 2007 den NSS-8-Kommunikationssatelliten zu starten, explodierte eine Zenit-3SL-Trägerrakete direkt auf der „Odyssey“-Startplattform. Die Plattform erlitt dabei begrenzte Beschädigungen und war bereits am 1. Februar 2007 wieder mit der vollen Besatzung bemannt, die sich wie immer während des Starts auf die „Sea Launch Commander“ zurückgezogen hatte.[1] Als Ursache der Explosion konnte ein Metallteil in einer Treibstoffpumpe ermittelt werden.[2] Am 15. Januar 2008 erfolgte der erste Start nach dem Unglück mit dem Telekommunikationssatelliten Thuraya 3, der erfolgreich verlief.[3]
Unter der Bezeichnung Land Launch soll eine dreistufige Zenit-3SLB von Baikonur aus Satelliten in die geostationäre Transferbahn (GTO) bringen. Dafür wird die Zenit-3SL leicht modifiziert (die ersten zwei Stufen entsprechen dann der Zenit-2M) und von der Zenit-2-Startanlage gestartet. Wegen des ungünstigeren Standortes des Kosmodroms Baikonur kann die Rakete nur 3,6 t in den GTO befördern. Der Vorteil des Land Launches besteht jedoch darin, dass die Startkosten deutlich geringer als bei einem Start von See aus sind. Der erste Start der Land Launch Zenit-3SLB war im April 2007 für Ende 2007 mit einem kommerziellen Kommunikationssatelliten geplant.
Eine weitere dreistufige Ausführung der Zenit soll die Fregat-SB-Oberstufe anstelle des Block DM-SL einsetzen. Die Stufe ist von der auf Sojus-Raketen eingesetzten Fregat abgeleitet, besitzt jedoch zusätzliche abwerfbare Treibstofftanks. Sie kann somit mehr Treibstoff aufnehmen und schwerere Nutzlasten in hohe Orbits befördern. Diese Version der Zenit ist von Baikonur aus geflogen, wurde jedoch nicht von Land Launch vermarktet. Die Rakete ist am 20. Januar 2011 zum ersten Mal gestartet und brachte dabei den russischen Elektro-L-Wettersatelliten in eine Umlaufbahn.
Daten der Zenit [Bearbeiten]
| Version | Zenit-1 (Energija-Booster) | Zenit-2 | Zenit-3SL | Zenit-2SLB | Zenit-3SLB |
|---|---|---|---|---|---|
| Startmasse (t) | 372,6 | 460 | 472 | 450–460 | 462–466 |
| Höhe (maximal) (m) | 39,46 | 57 | 59,6 | 57,4 | 58,65 |
| Startplatz | Baikonur | Baikonur | Odyssey Plattform | Baikonur | Baikonur |
| Nutzlast (LEO 200 km) (t) | – | 13,7 | 6,1 (strukturell bedingt) | 13,920 | 5 (strukturell bedingt) |
| Nutzlast (GTO) (t) | – | – | 6,066 | – | 3,6 |
| Nutzlast (GEO) (t) | – | – | 2,9 | – | ? |
| Erstflug | 15. Mai 1987 | 13. April 1985 | 28. März 1999 | – | 28. April 2008 |
| 1. Stufe | |||||
| Triebwerk | RD-170 | RD-171 | RD-171 | RD-171 | RD-171 |
| Länge (m) | 39,46 | ? | 32,9 | 32,9 | 32,9 |
| Durchmesser (m) | 3,9 | 3,9 | 3,9 | 3,9 | 3,9 |
| Masse (t) | 372,6 (leer 65,6) | 352,7 (leer 33,9) | 354,58 | 354,35 (leer 27,564) | 354,35 (leer 27,564) |
| Schub (max) (kN) | 7259 (7908 im Vakuum) | 7259 (7908 im Vakuum) | 7259 (7908 im Vakuum) | 7259 (7908 im Vakuum) | 7259 (7908 im Vakuum) |
| Brennzeit (s) | ~ 135 | ? | ~ 144 | 140–150 | 140–150 |
| Treibstoff | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin |
| 2. Stufe | |||||
| Triebwerk | – | RD-120 + RD-8 | RD-120 + RD-8 | RD-120 + RD-8 | RD-120 + RD-8 |
| Länge (m) | – | ? | 10,4 | 10,4 | 10,4 |
| Durchmesser (m) | – | 3,9 | 3,9 | 3,9 | 3,9 |
| Masse (t) | – | 89,9 (leer 9,3) | 90,76 | 90,85 (leer 8,367) | 90,79 (leer 8,307) |
| Schub (max) (kN) | – | 834 + 78 | 912 + 79,5 | 912 + 79,5 | 912 + 79,5 |
| Brennzeit (s) | – | ? | ~ 360 | 300–1.100 | 360–370 |
| Treibstoff | – | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin | LOX/Kerosin |
| 3. Stufe | |||||
| Triebwerk | – | – | 11D58M | – | 11D58M |
| Länge (m) | – | – | 5,93 | – | 5,93 |
| Durchmesser (m) | – | – | 3,7 | – | 3,7 |
| Masse (t) | – | – | 19,7 | – | 17,8 (leer 3,2) |
| Schub (max) (kN) | – | – | 79,5 | – | 79,5 |
| Brennzeit (s) | – | – | ~ 700 | – | ~ 600 |
| Treibstoff | – | – | LOX/Kerosin | – | LOX/Kerosin |
| Nutzlastverkleidung | |||||
| Länge (m) | – | 13,7 | 11,39 | 13,7 | 10,4 |
| Durchmesser (m) | – | 3,9 | 4,15 | 3,9 | 4,1 |
Startliste [Bearbeiten]
Stand der Liste: 1. Februar 2013
Die Starts fanden entweder vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan oder von der Plattform Odyssey im Pazifischen Ozean aus statt.
| Nr | Datum, Uhrzeit (UTC) | Typ | Startplatz | Nutzlast | Art der Nutzlast | Orbit¹ | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 13. April 1985 | Zenit-2 | Baikonur LC-45 | (Kosmos 1645) | Fehlschlag | ||
| 2 | 21. Juni 1985 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/ | (Kosmos 1663) | Teilerfolg | ||
| 3 | 22. Oktober 1985 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1697 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 4 | 28. Dezember 1985 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/ | Kosmos 1714 | Aufklärungssatellit | Teilerfolg | |
| 5 | 30. Juli 1986 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1767 | Erfolg | ||
| 6 | 22. Oktober 1986 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1786 | Erfolg | ||
| 7 | 14. Februar 1987 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1820 | Erfolg | ||
| 8 | 18. März 1987 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1833 | Erfolg | ||
| 9 | 13. Mai 1987 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1844 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 10 | 1. August 1987 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1871 | Erfolg | ||
| 11 | 28. August 1987 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1873 | Erfolg | ||
| 12 | 15. Mai 1988 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1943 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 13 | 23. November 1988 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 1980 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 14 | 22. Mai 1990 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/2 | Kosmos 2082 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 15 | 4. Oktober 1990 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/2 | Kosmos (2102) | Aufklärungssatellit | Fehlschlag | |
| 16 | 30. August 1991 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos (2155) | Aufklärungssatellit | Fehlschlag | |
| 17 | 5. Februar 1992 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos (2180) | Aufklärungssatellit | Fehlschlag | |
| 18 | 17. November 1992 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2219 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 19 | 25. Dezember 1992 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2227 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 20 | 26. März 1993 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2237 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 21 | 16. September 1993 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2263 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 22 | 23. April 1994 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2278 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 23 | 26. August 1994 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2290 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 24 | 4. November 1994 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Resurs-O1 3, Safir-R | Forschungssatellit | LEO | Erfolg |
| 25 | 24. November 1994 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2297 | Aufklärungssatellit | LEO | Erfolg |
| 26 | 31. Oktober 1995 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2322 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 27 | 4. September 1996 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2333 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 28 | 20. Mai 1997 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | (Kosmos 2342) | Aufklärungssatellit | Fehlschlag | |
| 29 | 10. Juli 1998 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Resurs-O1 4, FASat Bravo, TMSat, Safir 2, Techsat 1B, Westpac 1 | Erdbeobachtungssatellit, drei Kommunikationssatelliten, Navigationssatellit, Geodäsiesatellit, | Erfolg | |
| 30 | 28. Juli 1998 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2360 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 31 | 9. September 1998 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Globalstar 5, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 16, 17, 18, 20, 21 | Kommunikationssatelliten | LEO | Fehlschlag |
| 32 | 28. März 1999 | Zenit-3SL | Odyssey | DemoSat | Navigationssatellit | GTO | Erfolg Erster Start von der Sea-Launch-Plattform |
| 33 | 17. Juli 1999 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Okean-O 1 | Erdbeobachtungssatellit | LEO | Erfolg |
| 34 | 10. Oktober 1999 | Zenit-3SL | Odyssey | DirecTV 1R | Rundfunksatellit | GTO | Erfolg |
| 35 | 3. Februar 2000 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2369 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 36 | 12. März 2000 | Zenit-3SL | Odyssey | ICO-F1 | Kommunikationssatellit | Fehlschlag | |
| 37 | 28. Juli 2000 | Zenit-3SL | Odyssey | PanAmSat 9 | GTO | Erfolg | |
| 38 | 25. September 2000 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2372 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 39 | 21. Oktober 2000 | Zenit-3SL | Odyssey | Thuraya 1 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 44 | 10. Juni 2003 | Zenit-3SL | Odyssey | Thuraya 2 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 45 | 8. August 2003 | Zenit-3SL | Odyssey | Echostar 9 (Telstar 13) | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 50 | 29. Juni 2004 | Zenit-3SL | Odyssey | Telstar 18 (APStar 5) | Kommunikationssatellit | Teilerfolg | |
| 51 | 1. März 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | XM 3 | Rundfunksatellit | Erfolg | |
| 52 | 26. April 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | Spaceway 1 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 53 | 23. Juni 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | Intelsat Americas 8 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 40 | 18. März 2001 | Zenit-3SL | Odyssey | XM 2 (XM Rock) | Rundfunksatellit | Erfolg | |
| 42 | 10. Dezember 2001 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Meteor-3M 1 / Kompass / Badr B / MAROC-TUBSAT / Reflector | Wettersatellit, Mikrosatelliten | Erfolg | |
| 43 | 15. Juni 2002 | Zenit-3SL | Odyssey | Galaxy 3C | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 44 | 10. Juni 2003 | Zenit-3SL | Odyssey | Thuraya 2 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 45 | 8. August 2003 | Zenit-3SL | Odyssey | Echostar 9 (Telstar 13) | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 46 | 1. Oktober 2003 | Zenit-3SL | Odyssey | Galaxy 13 (Horizons 1) | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 47 | 11. Januar 2004 | Zenit-3SL | Odyssey | Telstar 14 (Estrela do Sul 1) | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 48 | 4. Mai 2004 | Zenit-3SL | Odyssey | DirecTV-7S | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 49 | 10. Juni 2004 | Zenit-2 | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2406 | Aufklärungssatellit | Erfolg | |
| 50 | 29. Juni 2004 | Zenit-3SL | Odyssey | Telstar 18 (APStar 5) | Kommunikationssatellit | Teilerfolg | |
| 51 | 1. März 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | XM 3 Rhythm | Rundfunksatellit | Erfolg | |
| 52 | 26. April 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | Spaceway 1 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 53 | 23. Juni 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | Intelsat Americas 8 | Kommunikationssatellit | Erfolg | |
| 54 | 8. November 2005 | Zenit-3SL | Odyssey | Inmarsat-4 F2 | Kommunikationssatellit (5959 kg) | GTO | Erfolg |
| 55 | 15. Februar 2006 | Zenit-3SL | Odyssey | EchoStar 10 | Kommunikationssatellit (4333 kg) | GTO | Erfolg |
| 56 | 12. April 2006 23:30 |
Zenit-3SL | Odyssey | JCSAT 9 | Kommunikationssatellit (4401 kg) | GTO | Erfolg |
| 57 | 18. Juni 2006 | Zenit-3SL | Odyssey | Galaxy 16 | Kommunikationssatellit (4640 kg) | GTO | Erfolg |
| 58 | 22. August 2006 | Zenit-3SL | Odyssey | Koreasat 5 | Kommunikationssatellit (4550 kg) | GTO | Erfolg |
| 59 | 30. Oktober 2006 | Zenit-3SL | Odyssey | XM 4 | Kommunikationssatellit (4682 kg) | GTO | Erfolg |
| 60 | 30. Januar 2007 23:22 |
Zenit-3SL | Odyssey | NSS 8 | Kommunikationssatellit | GTO | Fehlschlag: Rakete explodierte auf der Startplattform |
| 61 | 29. Juni 2007 10:00 |
Zenit-2M | Baikonur LC-45/1 | Kosmos 2428 | Militärischer Aufklärungssatellit vom Typ Zelina-2 | LEO | Erfolg |
| 62 | 15. Januar 2008 11:49 |
Zenit-3SL | Odyssey | Thuraya-3 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg, erster Sea-Launch-Start nach NSS-8 |
| 63 | 19. März 2008 22:48 |
Zenit-3SL | Odyssey | DirecTV-11 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 64 | 28. April 2008 5:00 |
Zenit-3SLB | Baikonur | Amos 3 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg, erster Land-Launch-Start |
| 65 | 21. Mai 2008 9:43 |
Zenit-3SL | Odyssey | Galaxy 18 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 66 | 16. Juli 2008 05:21 |
Zenit-3SL | Odyssey | Echostar 11 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 67 | 24. September 2008 |
Zenit-3SL | Odyssey | Galaxy 19 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 68 | 26. Februar 2009 |
Zenit-3SLB | Baikonur LC-45/1 | Telstar 11N | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 69 | 20. April 2009 |
Zenit-3SL | Odyssey | SICRAL 1B | Kommunikationssatellit der italienischen Streitkräfte | GTO | Erfolg |
| 70 | 21. Juni 2009 |
Zenit-3SLB | Baikonur LC-45/1 | MEASAT 3a | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 71 | 30. November 2009 21:00 |
Zenit 3 SLB | Baikonur | Intelsat 15 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 72 | 20. Januar 2011 13:29 |
Zenit-3F/Fregat-SB | Baikonur LC-45/1 | Elektro-L | Wettersatellit | GEO | Erfolg, erster Zenit-Start mit Fregat-Oberstufe |
| 73 | 18. Juli 2011 02:31 |
Zenit-3F/Fregat-SB | Baikonur LC-45/1 | Spektr-R | Weltraumteleskop | HEO | Erfolg |
| 74 | 24. September 2011 20:18 |
Zenit-3SL/Blok DM-SL | Odyssey | Atlantic Bird 7 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 75 | 5. Oktober 2011 21:00 |
Zenit-3SLB | Baikonur | Intelsat 18 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 76 | 8. November 2011 20:16 |
Zenit-2SB | Baikonur | Fobos-Grunt | Marssonde | Marsorbit | Erfolg, Sonde erfolgreich in Erdumlaufbahn gebracht, deren eigenes Triebwerk zündete dort jedoch nicht |
| 77 | 1. Juni 2012 05:23 |
Zenit 3SL | Odyssey | Intelsat 19 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 78 | 19. August 2012 06:55 |
Zenit 3-SL | Odyssey | Intelsat 21 | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 79 | 3. Dezember 2012 20:43 |
Zenit 3-SL | Odyssey | Eutelsat 70B (frühere Bezeichnung: Eutelsat W5A) | Kommunikationssatellit | GTO | Erfolg |
| 80 | 1. Februar 2013 06:56 |
Zenit-3SL | Odyssey | Intelsat 27 | Kommunikationssatellit | GTO | Fehlschlag |
¹ NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast – sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt werden soll.
Geplante Starts [Bearbeiten]
Stand der Liste: 15. April 2013
| Nr | Datum u. Uhrzeit (UTC) | Typ | Startplatz | Nutzlast | Art der Nutzlast | Orbit¹ | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ? | 28. Dezember 2013[4] | Zenit 2-SB | Baikonur | Lybid | Kommunikationssatellit | GTO | Geplant |
¹ NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast – sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt werden soll.
Weblinks [Bearbeiten]
- Die Zenit Trägerrakete
- The Zenit launch vehicle bei Russianspaceweb.com (englisch)
- Sea Launch Homepage (englisch)
- Zenit bei Buran-eneriga.com (englisch)
- Homepage des ukrainischen Herstellers Yuzhnoye (englisch)
- Daten und Startliste der Zenit von Gunter Krebs (englisch)
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ Sea Launch: Sea Launch Assesses Status and Plans for Next Steps, 1. Februar 2007
- ↑ Ursache des Fehlstarts der Zenit-3SL - Versagen eines Triebwerkes – Artikel bei RIA novosti, vom 13. März 2007, abgerufen am 26. Oktober 2011
- ↑ Sea Launch: Startliste [1], abgerufen am 26. Oktober 2011
- ↑ Ucrania lanzará su primer satélite de telecomunicaciones en diciembre. RPP, 10. April 2013, abgerufen am 15. April 2013 (spanisch).