Zenit (Trägerrakete)

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Zenit-2 in Baikonur, 10. Dezember 2001
Die seitlichen Booster der Energija-Rakete bilden jeweils die erste Stufe einer Zenit-Rakete

Die Zenit [zeːˈnɪt] (ukrainisch Зеніт; russisch Зени́т) ist eine ukrainische Trägerrakete und wurde in den Jahren 1976 bis 1985 ursprünglich als Erststufe für die Energija-Rakete entwickelt – in einer einstufigen Variante als Booster mit dem Namen Zenit-1 –, kam aber gleichzeitig wie diese, ausgestattet mit einer Oberstufe, als selbstständige Trägerrakete zum Einsatz.

Sie wird größtenteils in Dnepropetrowsk in der Ukraine gefertigt und gilt daher nach dem Zerfall der Sowjetunion als ukrainisch, während einige wichtige Komponenten, wie die Triebwerke der ersten Stufe, in Russland hergestellt werden. Sie wird bis heute von Russland zum Starten von militärischen und Erderkundungssatelliten genutzt, soll aber in Zukunft von der rein russischen Angara-Rakete abgelöst werden.

Zenit ist die derzeit technologisch fortschrittlichste Trägerrakete, die Russland und der Ukraine zur Verfügung steht. Auch weltweit gilt sie als eine der modernsten, so verwenden die neuen US-amerikanischen Atlas-Raketen ein von der Zenit abgeleitetes RD-180-Haupttriebwerk.

Zenit-2[Bearbeiten]

Eine zweistufige Ausführung der Zenit, entwickelt vom Konstruktionsbüro Juschnoje in Dnepropetrowsk wird auch Zenit-2 (GRAU-Index 11K77) genannt. Sie liegt in der Leistungsklasse zwischen der Sojus mit 7 t in den erdnahen Orbit und der Proton mit 21 t bei rund 13,7 t (Startplatz Baikonur). Der erste Start fand am 13. April 1985 statt, die Rakete steht immer noch im Dienst. Zenit-2 ist 57 m hoch und hat einen Durchmesser von 3,9 m, die Startmasse beträgt etwa 460 t. Die erste Stufe verwendet ein mit vier Brennkammern ausgestattetes RD-171-Triebwerk, das am Boden einen Schub von 7259 kN entwickelt und damit das stärkste je gebaute Raketentriebwerk ist. RD-171 übertrifft mit seinen Leistungsdaten selbst das F-1-Haupttriebwerk der amerikanischen Saturn-V-Mondrakete. Eine Ausführung mit zwei Brennkammern findet als ein schubschwächeres RD-180-Triebwerk in den amerikanischen Atlas-III- und Atlas-V-Raketen Verwendung, eine Ausführung mit einer Brennkammer als RD-191 in der zukünftigen Angara-Rakete. Beim Einsatz als Booster der Energija erhielt die Zenit ein über weniger Steuerungsmöglichkeiten als RD-171 verfügendes RD-170-Triebwerk, das zudem mehrfach einsetzbar sein sollte, da die Booster geborgen und wiederverwendet werden sollten. Die zweite Stufe der Zenit verwendet das RD-120 (nicht zu verwechseln mit dem RD-0120 der Energija) als Haupttriebwerk und vier RD-8-Triebwerke zur Lageregelung. Die erste und zweite Stufe arbeiten beide mit flüssigem Sauerstoff (LOX) und der Kerosin-Art RP-1. Die Zenit erhielt als erste sowjetische Rakete ein adaptives Steuerungssystem, das im Flug auf auftretende Störfaktoren (z. B. Wind) reagiert und von der Erde aus umprogrammiert werden kann.

Nach ihren ersten Einsätzen sollte die Zenit die Sojus-Rakete in der bemannten Raumfahrt ersetzen. Sie sollte das neu zu entwickelnde Raumschiff Sarja (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Modul der ISS), das rund 15 t schwer war und bis zu acht Raumfahrer aufnehmen konnte, in den Orbit befördern. In Baikonur wurden Türme zum Einstieg von Kosmonauten in die Rakete errichtet, doch kamen sie nach dem Zerfall der Sowjetunion nie zum Einsatz. Auch die Entwicklung des Raumschiffes wurde bereits 1989 in einem sehr frühen Stadium gestoppt. Eine Zenit-Startanlage in Plessezk wurde ebenfalls aus Geldmangel nie fertig gestellt. Seit einigen Jahren wird die Startanlage in Plessezk für den Start zukünftiger Angara-Raketen umgebaut.

Von den bisher 37 Einsätzen der Zenit-2 waren nur 28 vollständig erfolgreich (Stand: Juli 2007). Dies ist vor allem auf die sehr komplexe Technologie der Zenit zurückzuführen. Der schwerste Unfall ereignete sich am 4. Oktober 1990, als eine Zenit-2 drei Sekunden nach dem Start explodierte und dabei eine der beiden Startrampen vollständig zerstörte. Das Geld zum Wiederaufbau der Anlage fehlte jedoch, so dass derzeit nur eine funktionierende Startrampe in Baikonur existiert. Ihren ersten und bislang einzigen kommerziellen Einsatz hatte die Zenit-2 am 9. September 1998, als sie 12 Globalstar-Satelliten in den Weltraum befördern sollte. Doch die zweite Stufe der Rakete versagte, woraufhin sie zusammen mit der teuren Fracht nach einigen Minuten Flug auf dem Boden zerschellte.

Im Juni 2007 erfolgte der erste Start der modifizierten Zenit-2M (manche, auch offizielle, Quellen benutzen weiterhin die Bezeichnung Zenit-2). Bei diesem Start brachte die Rakete von Baikonur aus eine militärische Nutzlast in eine erdnahe Umlaufbahn. Zenit-2M übernimmt einige bereits in der Zenit-3SL integrierte Modifizierungen, wie z. B. das verbessere Steuerungssystem. Auch die Haupttriebwerke der ersten Stufe wurden modifiziert und sollen nun mehr Schub liefern, diese tragen nun die Bezeichnung RD-171M. Die kommerzielle Ausführung der zweistufigen Zenit-2M wird seit 2007 unter dem Namen Zenit-2SLB im Rahmen des Land-Launch-Projektes für Starts von Baikonur aus vermarktet, es wurde aber bisher (Stand: Oktober 2012) kein Start durchgeführt.

Zenit-3[Bearbeiten]

Sea-Launch-Startplattform im Hafen von Long Beach

Zenit-3 ist eine dreistufige Ausführung der Zenit, die zum Aussetzen von Satelliten in die Geostationäre Transferbahn (GTO) genutzt wird. Das Unternehmen Sea Launch setzt die dreistufige Zenit-3SL-Rakete ein, wobei das Kürzel SL für Sea Launch steht. Als Startplatz wird eine schwimmende umgebaute Bohrplattform verwendet, die zum Start Position in der Nähe von Kiritimati bezieht. Durch die Nähe des Startplatzes zum Äquator steigt die Nutzlastkapazität der Rakete im Vergleich zu Baikonur, so dass eine Zenit-3SL bis zu 6 t schwere Satelliten in den Geotransferorbit bringen kann. Die ersten zwei Stufen der Rakete sind bis auf einige kleine Modifikationen mit denen einer Zenit-2 identisch. Als dritte Stufe wird das von dem russischen Unternehmen RKK Energija gebaute Block DM-SL verwendet, das auf dem Blok DM der Proton-Rakete basiert, jedoch mit LOX/Kerosin andere Treibstoffe verwendet. Die Nutzlastkapazität für die geostationäre Transferbahn betrug anfangs 5.250 kg und konnte durch einige Modifikationen auf 6.066 kg erhöht werden. Dabei wurden Triebwerke modifiziert (insbesondere das Triebwerk des Blocks DM-SL), die Treibstoffzuladung aller drei Stufen erhöht und gleichzeitig die Leermasse der Stufen gesenkt. Die neue Rakete (ohne die Drittstufe) wird auch oft Zenit-2S genannt.

Der Erstflug der Zenit-3SL mit einem Dummy-Satelliten fand 28. März 1999 statt, der erste kommerzielle Flug folgte noch im selben Jahr. Insgesamt absolvierte Zenit-3SL bisher 30 Einsätze, wobei zwei Starts fehlschlugen und ein Start als ein Teilerfolg gilt (die dritte Stufe erreichte nicht die vorgesehene Umlaufbahn, jedoch konnte der Satellit mit eigenen Triebwerken die Umlaufbahn erreichen). Da der Raketenstartplatz außerhalb der GUS liegt, unterliegen die Starts nicht den CoCom-Bestimmungen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Start einer Zenit-3SL den Kunden rund 90 Millionen US-Dollar kostet.

Bei dem Versuch am 30. Januar 2007 den NSS-8-Kommunikationssatelliten zu starten, explodierte eine Zenit-3SL-Trägerrakete direkt auf der „Odyssey“-Startplattform. Die Plattform erlitt dabei begrenzte Beschädigungen und war bereits am 1. Februar 2007 wieder mit der vollen Besatzung bemannt, die sich wie immer während des Starts auf die „Sea Launch Commander“ zurückgezogen hatte.[1] Als Ursache der Explosion konnte ein Metallteil in einer Treibstoffpumpe ermittelt werden.[2] Am 15. Januar 2008 erfolgte der erste Start nach dem Unglück mit dem Telekommunikationssatelliten Thuraya 3, der erfolgreich verlief.[3]

Unter der Bezeichnung Land Launch soll eine dreistufige Zenit-3SLB von Baikonur aus Satelliten in die geostationäre Transferbahn (GTO) bringen. Dafür wird die Zenit-3SL leicht modifiziert (die ersten zwei Stufen entsprechen dann der Zenit-2M) und von der Zenit-2-Startanlage gestartet. Wegen des ungünstigeren Standortes des Kosmodroms Baikonur kann die Rakete nur 3,6 t in den GTO befördern. Der Vorteil des Land Launches besteht jedoch darin, dass die Startkosten deutlich geringer als bei einem Start von See aus sind. Der erste Start der Land Launch Zenit-3SLB war im April 2007 für Ende 2007 mit einem kommerziellen Kommunikationssatelliten geplant.

Eine weitere dreistufige Ausführung der Zenit soll die Fregat-SB-Oberstufe anstelle des Block DM-SL einsetzen. Die Stufe ist von der auf Sojus-Raketen eingesetzten Fregat abgeleitet, besitzt jedoch zusätzliche abwerfbare Treibstofftanks. Sie kann somit mehr Treibstoff aufnehmen und schwerere Nutzlasten in hohe Orbits befördern. Diese Version der Zenit ist von Baikonur aus geflogen, wurde jedoch nicht von Land Launch vermarktet. Die Rakete ist am 20. Januar 2011 zum ersten Mal gestartet und brachte dabei den russischen Elektro-L-Wettersatelliten in eine Umlaufbahn.

Daten der Zenit[Bearbeiten]

Version Zenit-1 (Energija-Booster) Zenit-2 Zenit-3SL Zenit-2SLB Zenit-3SLB
Startmasse (t) 372,6 460 472 450–460 462–466
Höhe (maximal) (m) 39,46 57 59,6 57,4 58,65
Startplatz Baikonur Baikonur Odyssey Plattform Baikonur Baikonur
Nutzlast (LEO 200 km) (t) 13,7 6,1 (strukturell bedingt) 13,920 5 (strukturell bedingt)
Nutzlast (GTO) (t) 6,066 3,6
Nutzlast (GEO) (t) 2,9  ?
Erstflug 15. Mai 1987 13. April 1985 28. März 1999 28. April 2008
1. Stufe
Triebwerk RD-170 RD-171 RD-171 RD-171 RD-171
Länge (m) 39,46  ? 32,9 32,9 32,9
Durchmesser (m) 3,9 3,9 3,9 3,9 3,9
Masse (t) 372,6 (leer 65,6) 352,7 (leer 33,9) 354,58 354,35 (leer 27,564) 354,35 (leer 27,564)
Schub (max) (kN) 7259 (7908 im Vakuum) 7259 (7908 im Vakuum) 7259 (7908 im Vakuum) 7259 (7908 im Vakuum) 7259 (7908 im Vakuum)
Brennzeit (s) ~ 135  ? ~ 144 140–150 140–150
Treibstoff LOX/Kerosin LOX/Kerosin LOX/Kerosin LOX/Kerosin LOX/Kerosin
2. Stufe
Triebwerk RD-120 + RD-8 RD-120 + RD-8 RD-120 + RD-8 RD-120 + RD-8
Länge (m)  ? 10,4 10,4 10,4
Durchmesser (m) 3,9 3,9 3,9 3,9
Masse (t) 89,9 (leer 9,3) 90,76 90,85 (leer 8,367) 90,79 (leer 8,307)
Schub (max) (kN) 834 + 78 912 + 79,5 912 + 79,5 912 + 79,5
Brennzeit (s)  ? ~ 360 300–1.100 360–370
Treibstoff LOX/Kerosin LOX/Kerosin LOX/Kerosin LOX/Kerosin
3. Stufe
Triebwerk 11D58M 11D58M
Länge (m) 5,93 5,93
Durchmesser (m) 3,7 3,7
Masse (t) 19,7 17,8 (leer 3,2)
Schub (max) (kN) 79,5 79,5
Brennzeit (s) ~ 700 ~ 600
Treibstoff LOX/Kerosin LOX/Kerosin
Nutzlastverkleidung
Länge (m) 13,7 11,39 13,7 10,4
Durchmesser (m) 3,9 4,15 3,9 4,1

Startliste[Bearbeiten]

Stand der Liste: 15. Juni 2014

Die Starts fanden entweder vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan oder von der Plattform Odyssey im Pazifischen Ozean aus statt.

Nr Datum, Uhrzeit (UTC) Typ Startplatz Nutzlast Art der Nutzlast Orbit¹ Anmerkungen
1 13. April 1985 Zenit-2 Baikonur LC-45 (Kosmos 1645) Fehlschlag
2 21. Juni 1985 Zenit-2 Baikonur LC-45/ (Kosmos 1663) Teilerfolg
3 22. Oktober 1985 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1697 Aufklärungssatellit Erfolg
4 28. Dezember 1985 Zenit-2 Baikonur LC-45/ Kosmos 1714 Aufklärungssatellit Teilerfolg
5 30. Juli 1986 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1767 Erfolg
6 22. Oktober 1986 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1786 Erfolg
7 14. Februar 1987 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1820 Erfolg
8 18. März 1987 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1833 Erfolg
9 13. Mai 1987 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1844 Aufklärungssatellit Erfolg
10 1. August 1987 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1871 Erfolg
11 28. August 1987 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1873 Erfolg
12 15. Mai 1988 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1943 Aufklärungssatellit Erfolg
13 23. November 1988 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 1980 Aufklärungssatellit Erfolg
14 22. Mai 1990 Zenit-2 Baikonur LC-45/2 Kosmos 2082 Aufklärungssatellit Erfolg
15 4. Oktober 1990 Zenit-2 Baikonur LC-45/2 Kosmos (2102) Aufklärungssatellit Fehlschlag
16 30. August 1991 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos (2155) Aufklärungssatellit Fehlschlag
17 5. Februar 1992 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos (2180) Aufklärungssatellit Fehlschlag
18 17. November 1992 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2219 Aufklärungssatellit Erfolg
19 25. Dezember 1992 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2227 Aufklärungssatellit Erfolg
20 26. März 1993 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2237 Aufklärungssatellit Erfolg
21 16. September 1993 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2263 Aufklärungssatellit Erfolg
22 23. April 1994 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2278 Aufklärungssatellit Erfolg
23 26. August 1994 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2290 Aufklärungssatellit Erfolg
24 4. November 1994 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Resurs-O1 3, Safir-R Forschungssatellit LEO Erfolg
25 24. November 1994 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2297 Aufklärungssatellit LEO Erfolg
26 31. Oktober 1995 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2322 Aufklärungssatellit Erfolg
27 4. September 1996 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2333 Aufklärungssatellit Erfolg
28 20. Mai 1997 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 (Kosmos 2342) Aufklärungssatellit Fehlschlag
29 10. Juli 1998 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Resurs-O1 4, FASat Bravo, TMSat, Safir 2, Techsat 1B, Westpac 1 Erdbeobachtungssatellit, drei Kommunikationssatelliten, Navigationssatellit, Geodäsiesatellit, Erfolg
30 28. Juli 1998 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2360 Aufklärungssatellit Erfolg
31 9. September 1998 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Globalstar 5, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 16, 17, 18, 20, 21 Kommunikationssatelliten LEO Fehlschlag
32 28. März 1999 Zenit-3SL Odyssey DemoSat Navigationssatellit GTO Erfolg
Erster Start von der Sea-Launch-Plattform
33 17. Juli 1999 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Okean-O 1 Erdbeobachtungssatellit LEO Erfolg
34 10. Oktober 1999 Zenit-3SL Odyssey DirecTV 1R Rundfunksatellit GTO Erfolg
35 3. Februar 2000 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2369 Aufklärungssatellit Erfolg
36 12. März 2000 Zenit-3SL Odyssey ICO-F1 Kommunikationssatellit Fehlschlag
37 28. Juli 2000 Zenit-3SL Odyssey PanAmSat 9 GTO Erfolg
38 25. September 2000 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2372 Aufklärungssatellit Erfolg
39 21. Oktober 2000 Zenit-3SL Odyssey Thuraya 1 Kommunikationssatellit Erfolg
44 10. Juni 2003 Zenit-3SL Odyssey Thuraya 2 Kommunikationssatellit Erfolg
45 8. August 2003 Zenit-3SL Odyssey Echostar 9 (Telstar 13) Kommunikationssatellit Erfolg
50 29. Juni 2004 Zenit-3SL Odyssey Telstar 18 (APStar 5) Kommunikationssatellit Teilerfolg
51 1. März 2005 Zenit-3SL Odyssey XM 3 Rundfunksatellit Erfolg
52 26. April 2005 Zenit-3SL Odyssey Spaceway 1 Kommunikationssatellit Erfolg
53 23. Juni 2005 Zenit-3SL Odyssey Intelsat Americas 8 Kommunikationssatellit Erfolg
40 18. März 2001 Zenit-3SL Odyssey XM 2 (XM Rock) Rundfunksatellit Erfolg
42 10. Dezember 2001 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Meteor-3M 1 / Kompass / Badr B / MAROC-TUBSAT / Reflector Wettersatellit, Mikrosatelliten Erfolg
43 15. Juni 2002 Zenit-3SL Odyssey Galaxy 3C Kommunikationssatellit Erfolg
44 10. Juni 2003 Zenit-3SL Odyssey Thuraya 2 Kommunikationssatellit Erfolg
45 8. August 2003 Zenit-3SL Odyssey Echostar 9 (Telstar 13) Kommunikationssatellit Erfolg
46 1. Oktober 2003 Zenit-3SL Odyssey Galaxy 13 (Horizons 1) Kommunikationssatellit Erfolg
47 11. Januar 2004 Zenit-3SL Odyssey Telstar 14 (Estrela do Sul 1) Kommunikationssatellit Erfolg
48 4. Mai 2004 Zenit-3SL Odyssey DirecTV-7S Kommunikationssatellit Erfolg
49 10. Juni 2004 Zenit-2 Baikonur LC-45/1 Kosmos 2406 Aufklärungssatellit Erfolg
50 29. Juni 2004 Zenit-3SL Odyssey Telstar 18 (APStar 5) Kommunikationssatellit Teilerfolg
51 1. März 2005 Zenit-3SL Odyssey XM 3 Rhythm Rundfunksatellit Erfolg
52 26. April 2005 Zenit-3SL Odyssey Spaceway 1 Kommunikationssatellit Erfolg
53 23. Juni 2005 Zenit-3SL Odyssey Intelsat Americas 8 Kommunikationssatellit Erfolg
54 8. November 2005 Zenit-3SL Odyssey Inmarsat-4 F2 Kommunikationssatellit (5959 kg) GTO Erfolg
55 15. Februar 2006 Zenit-3SL Odyssey EchoStar 10 Kommunikationssatellit (4333 kg) GTO Erfolg
56 12. April 2006
23:30
Zenit-3SL Odyssey JCSAT 9 Kommunikationssatellit (4401 kg) GTO Erfolg
57 18. Juni 2006 Zenit-3SL Odyssey Galaxy 16 Kommunikationssatellit (4640 kg) GTO Erfolg
58 22. August 2006 Zenit-3SL Odyssey Koreasat 5 Kommunikationssatellit (4550 kg) GTO Erfolg
59 30. Oktober 2006 Zenit-3SL Odyssey XM 4 Kommunikationssatellit (4682 kg) GTO Erfolg
60 30. Januar 2007
23:22
Zenit-3SL Odyssey NSS 8 Kommunikationssatellit GTO Fehlschlag: Rakete explodierte auf der Startplattform
61 29. Juni 2007
10:00
Zenit-2M Baikonur LC-45/1 Kosmos 2428 Militärischer Aufklärungssatellit vom Typ Zelina-2 LEO Erfolg
62 15. Januar 2008
11:49
Zenit-3SL Odyssey Thuraya-3 Kommunikationssatellit GTO Erfolg, erster Sea-Launch-Start nach NSS-8
63 19. März 2008
22:48
Zenit-3SL Odyssey DirecTV-11 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
64 28. April 2008
5:00
Zenit-3SLB Baikonur Amos 3 Kommunikationssatellit GTO Erfolg, erster Land-Launch-Start
65 21. Mai 2008
9:43
Zenit-3SL Odyssey Galaxy 18 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
66 16. Juli 2008
05:21
Zenit-3SL Odyssey Echostar 11 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
67 24. September 2008
Zenit-3SL Odyssey Galaxy 19 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
68 26. Februar 2009
Zenit-3SLB Baikonur LC-45/1 Telstar 11N Kommunikationssatellit GTO Erfolg
69 20. April 2009
Zenit-3SL Odyssey SICRAL 1B Kommunikationssatellit der italienischen Streitkräfte GTO Erfolg
70 21. Juni 2009
Zenit-3SLB Baikonur LC-45/1 MEASAT 3a Kommunikationssatellit GTO Erfolg
71 30. November 2009
21:00
Zenit 3 SLB Baikonur Intelsat 15 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
72 20. Januar 2011
13:29
Zenit-3F/Fregat-SB Baikonur LC-45/1 Elektro-L Wettersatellit GEO Erfolg, erster Zenit-Start mit Fregat-Oberstufe
73 18. Juli 2011
02:31
Zenit-3F/Fregat-SB Baikonur LC-45/1 Spektr-R Weltraumteleskop HEO Erfolg
74 24. September 2011
20:18
Zenit-3SL/Blok DM-SL Odyssey Atlantic Bird 7 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
75 5. Oktober 2011
21:00
Zenit-3SLB Baikonur Intelsat 18 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
76 8. November 2011
20:16
Zenit-2SB Baikonur Fobos-Grunt Marssonde Marsorbit Erfolg, Sonde erfolgreich in Erdumlaufbahn gebracht, deren eigenes Triebwerk zündete dort jedoch nicht
77 1. Juni 2012
05:23
Zenit 3SL Odyssey Intelsat 19 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
78 19. August 2012
06:55
Zenit 3-SL Odyssey Intelsat 21 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
79 3. Dezember 2012
20:43
Zenit 3-SL Odyssey Eutelsat 70B (frühere Bezeichnung: Eutelsat W5A) Kommunikationssatellit GTO Erfolg
80 1. Februar 2013
06:56
Zenit-3SL Odyssey Intelsat 27 Kommunikationssatellit GTO Fehlschlag
81 31. August 2013
20:05
Zenit 3-SLB Baikonur Amos 4 Kommunikationssatellit GTO Erfolg
82 26. Mai 2014
21:09
Zenit-3SL/Blok DM-SL Odyssey Eutelsat 3B Kommunikationssatellit GTO Erfolg

¹ NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast – sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt werden soll.

Geplante Starts[Bearbeiten]

Stand der Liste: 15. Juni 2014

Nr Datum u. Uhrzeit (UTC) Typ Startplatz Nutzlast Art der Nutzlast Orbit¹ Anmerkungen
? 2014[4] Zenit 3-SLBF Baikonur Lybid Kommunikationssatellit GTO Geplant
? 2015[5] Zenit-3SL Odyssey EchoStar Kommunikationssatellit GTO Geplant
? 1. Halbjahr 2016[5] Zenit-3SL Odyssey AngolaSat, Energia 100 Geplant

¹ NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast – sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt werden soll.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zenit – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Sea Launch: Sea Launch Assesses Status and Plans for Next Steps, 1. Februar 2007
  2. Ursache des Fehlstarts der Zenit-3SL - Versagen eines Triebwerkes – Artikel bei RIA novosti, vom 13. März 2007, abgerufen am 26. Oktober 2011
  3. Thuraya-3. Sea launch, abgerufen am 20. Februar 2014 (englisch).
  4. Gunter Krebs: Lybid 1. In: Gunter's Space Page. 25. März 2014, abgerufen am 5. Mai 2014 (englisch).
  5. a b Mission Set Database. NASA, abgerufen am 5. Mai 2014 (englisch).