Zhou Qiang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zhou Qiang (chinesisch 周强Pinyin Zhōu Qiáng; * 1960 in Huangmei, Provinz Hubei) ist ein Politiker in der Volksrepublik China.

Zhou trat 1978 der Kommunistischen Partei Chinas bei. Er absolvierte von 1978 bis 1985 ein Studium an der Southwest University of Political Science and Law in Chongqing das er mit dem akademischen Grad Master abschloss. Danach arbeitete er zehn Jahre im Justizministerium.

Seine politische Karriere begann Zhou als Sekretär des 13. Zentralkomitees des Kommunistischen Jugendverbandes Chinas 1995. In den Jahren 1998 bis 2006 war er als Nachfolger von Li Keqiang dessen Erster Sekretär. Sein Nachfolger in diesem Amt wurde Hu Chunhua.

Im Jahr 2006 wechselte er in die Funktion des Gouverneurs der Provinz Hunan. Im Jahr 2010 avancierte er zum Parteisekretär dieser Provinz.[1] Als Gouverneur folgte ihm Xu Shousheng nach.[2]

Im Jahr 1998 wurde er zum Mitglied des Nationalen Volkskongresses gewählt dem er seither angehört. Dabei war er von 1998 bis 2003 Mitglied von dessen Komitee für interne und juristische Angelegenheiten.

Er ist seit 2002 Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas.

2013 wurde er Präsident des Obersten Volksgerichtshofs der Volksrepublik China.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zhou Qiang becomes Party chief of central China's Hunan province Xinhua vom 25. April 2010 (abgerufen am 2. Mai 2012)
  2. China appoints acting governor of northwest province Xinhua am 29. Juli 2010 (abgefragt 2. Mai 2012)
  3. Peter Hirschberg: Zhou Qiang Picked as Head of China’s Supreme People’s Court. bloomberg.com, 15. März 2013
Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Zhou ist hier somit der Familienname, Qiang ist der Vorname.