Zvi Kolitz

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Zvi Kolitz (* 14. Dezember 1919 in Alytus; † 29. September 2002 in New York, USA) war ein litauischer Journalist, Schriftsteller und Regisseur jüdischen Glaubens.

Nach der Flucht seiner Familie aus Litauen im Jahre 1937 studierte er in Florenz und kam 1940 nach Jerusalem. Dort schloss er sich dem jüdischen Widerstand (Irgun) an und wurde mehrmals verhaftet. 1946 ging er nach Buenos Aires. Später lebte er in den USA.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werke

Sein berühmtestes Werk ist der Monolog Jossel Rakowers (Yossl Rakover ret tsu Got, 1946) über die Frage, ob und wie der Mensch trotz Verfolgung und Leid an Gott glauben kann: „Magst Du mir auch wegnehmen das Teuerste und Beste, das ich habe auf der Welt, und mich zu Tode peinigen - ich werde immer an Dich glauben, Dir selbst zum Trotz!“ - Bekannt wurde der Text, als Anna Maria Jokl ihn 1955 ins Deutsche übersetzte und - im Glauben, es handele sich um das authentisches Dokument eines Todgeweihten im Warschauer Ghetto - im Sender Freies Berlin unterbrachte. Das große Medienecho der Sendung erreichte auch den in New York wohnhaften Kolitz, der seine Autorschaft bekannt machte, und damit eine heftige Kontroverse um seinen Text und die angeblich bewusst gestreute Fehlinformation bezüglich der Autorschaft auslöste.

[Bearbeiten] Bücher

  • Yossl Rakover ret tsu Got, 1946 - Jossel Rakovers Wendung zu Gott. ISBN 3-257-80012-6
  • Tiger beneath the Skin
  • Survival for what?
  • The Teacher
  • Confrontation

[Bearbeiten] Film

  • Höhe 24 antwortet nicht


[Bearbeiten] Weblinks

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