Tomi Ungerer

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Tomi Ungerer März 2014

Jean-Thomas „Tomi“ Ungerer (* 28. November 1931 in Straßburg) ist ein international bekannter französischer Grafiker, Schriftsteller und vor allem Illustrator von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene. Ungerer lebt abwechselnd in Irland und in Straßburg.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Nach zwei Schwestern und einem Bruder wurde Tomi Ungerer 1931 als viertes und jüngstes Kind der Familie geboren. Sein Vater Théodore war der Familientradition nach ein Uhrmacher und ein Turmuhrenfabrikant,[1] aber auch ein Künstler, Historiker und Büchersammler, der unter anderem die Astronomische Uhr des Straßburger Münsters wartete. Er entwarf und baute auch die größte astronomische Uhr der Welt im Dom von Messina auf Sizilien.[2] Ungerers Mutter Alice, geborene Essler, stammte aus einer oberrheinischen Industriellenfamilie (gest. 1989). Er lernte seinen Vater nie richtig kennen, denn dieser starb 1935 an den Folgen einer Blutvergiftung, als Tomi erst dreieinhalb Jahre alt war. Später widmete er einige Bilderbücher ausdrücklich vierjährigen Kindern.

Die Mutter zog nach dem Tod des Vaters mit Tomi und seinen drei Geschwistern zurück in ihr Elternhaus nach Logelbach, einem Industrievorort von Colmar, das von der Firma Haussmann zur Verfügung gestellt wurde. Der Vater von Ungerers Mutter war technischer Direktor bei der Spinnerei Haussmann. Dort wuchs er unter der warmherzigen, aber überbehütenden Fürsorge seiner Mutter auf. Ungerer wurde als Kind von seinen Spielkameraden ferngehalten[3], und zu Hause sprach man nur Französisch, denn Elsässisch galt als die Sprache des Volkes. In seinem Kinderbuch „Kein Kuß für Mutter“ (1974) spielt er auf diese Fürsorglichkeit an. Als Jüngstem in der Familie hörte man ihm nie zu und nahm ihn nicht ernst, dafür ließ man ihm alle Streiche durchgehen.

Erst im Alter von neun Jahren wurde Ungerer wegen der deutschen Besatzung und ihrer Einführung der Schulpflicht in die Volksschule eingeschult. Innerhalb von drei Monaten erlernte er die deutsche Hochsprache und den elsässischen Dialekt. Auf diese Weise erlebte er die allgemeine Unterdrückung durch die Deutschen zunächst als eine persönliche Befreiung.[4] Ungerer lernte sich anzupassen, zu Hause war er Franzose, in der Schule der deutsche Hans und bei seinen Spielkameraden ein Elsässer. Trotz dieser Beschwernisse schätzt Ungerer sein Familienleben als bildend und aufbauend für Geist und Gemüt ein: „Ich bin wirklich aufgewachsen mit dem Respekt vor der Schönheit der Natur. Und das hat mich total geprägt, mein ganzes Leben. Wir hatten ein echtes altmodisches Familienwesen: Jeden Abend nach dem Essen wurde Karten gespielt, aus Büchern vorgelesen oder gesungen.“[4] Er wurde von früh an ermutigt, zu zeichnen und zu schreiben. Seine Bushaltestelle zur „Matthias Grünewald-Schule, Oberschule für Jungen“ (heute Lycée Bartholdi) in Colmar lag zufällig vor dem Musée d'Unterlinden, in dem er sich immer bei Regen aufhielt und so oft Grünewalds Isenheimer Altar bewundern konnte.

Seine Schuljahre wurden zunehmend von Krieg und Besetzung geprägt. Im Erdgeschoss des Elternhauses wurde ein Wehrmachtsoffizier einquartiert. Gegenüber lag die Fabrik Haussmann, die zu einem Gefangenenlager umfunktioniert wurde. Im Winter 1944/45 wurde drei Wochen lang in einem Stellungskrieg um den „Colmarer Brückenkopf Elsaß“, den „Poche de Colmar“, gekämpft.

Für weitere Drangsal und Konfusion sorgte ein zweimaliger Wechsel der Unterrichtssprache: von Französisch zur deutschen Sprache, die durch autoritäre, nationalsozialistische Lehrer repräsentiert wurde, und wieder zurück zum Französischen, das nun ebenso konsequent durchgesetzt wurde. Nicht nur Hochdeutsch, sondern auch der regionale Dialekt wurde verboten. Ungerer bezeichnet die Vorgehensweise der Franzosen als ein kulturelles Verbrechen („crime culturel“) und einen kulturellen Mord.[5] Ihm wurde nahegelegt, seinen Akzent zu verlieren, bevor er sich mit französischer Literatur beschäftige. Das führte zu Schwierigkeiten mit dem Französischen, so dass er knapp das Baccalauréat (Abitur) verfehlte. Schließlich wurde er in seinem Abschlusszeugnis als pervers und subversiv beurteilt. Nach dem frühen Verlust seines Vaters verlor er auch noch eine sichere Lebensperspektive.

Wanderjahre[Bearbeiten]

Immerhin konnte er unter den Deutschen nach der Berlitz-Methode so gut Englisch lernen, dass er nach dem Krieg als Dolmetscher für die französischen Offiziere arbeiten durfte. Seine frühen Jahre wurden zu ruhelosen Lehr- und Wanderjahren, auf dem Fahrrad durch Frankreich, später quer durch Europa. Er unternahm auch eine Stippvisite bei einem Méhari-Kamelreiter-Regiment in Algerien bei der französischen Fremdenlegion, dort sang man nur „Nazilieder“. Schon bald zog er sich eine Rippenfellentzündung zu und lag sechs Monate im Lazarett, dabei lernte er die arabische Musik kennen. Nach seiner Ausmusterung führten ihn seine Wanderungen zu Fuß und per Anhalter bis nach Nordnorwegen bei Murmansk ins sowjetische Grenzgebiet, danach war er auf kleinen Frachtern als Matrose im Nordatlantik unterwegs. Im Oktober 1953 schrieb er sich für ein paar Monate in der Straßburger Ecole Municipale des Arts Décoratifs ein. Ungerer probierte viel aus und brach es schnell auch wieder ab. Er schien nicht viel Glück im Leben zu haben, und so hätte es wohl ziellos weitergehen können. Kaum etwas deutete damals auf seine spätere Meisterschaft in der Zeichenkunst hin.

Doch da war zum einen der Respekt vor dem Bildungsgut des Bildungsbürgertums, die Liebe zu den Büchern und besonders zur Malerei. Vor allem zeigte er eine hohe Energie und Willenskraft, sich ständig mit Neuem auseinanderzusetzen und Grenzen zu überwinden. So kam es erst spät zu einer Begegnung und schließlich intensiven Auseinandersetzung mit der amerikanischen Kultur in Straßburg. Im amerikanischen Kulturzentrum (Centre Culturel Américain) entdeckte er die Werke des Cartoonisten Saul Steinberg und des Zeichners James Thurber. Bald stand sein Entschluss fest, sein Glück in der Neuen Welt zu suchen.

USA[Bearbeiten]

1956 wanderte Ungerer mit 60 Dollar und einigen Zeichnungen in der Tasche in die USA, nach New York, aus. Unterernährt und mit verschleppter Rippenfellentzündung begab er sich sofort in die Notfallstation eines Krankenhauses. Dort weigerte man sich, ihn zu behandeln, da er nicht genug Geld hatte, um eine Behandlung zu bezahlen. Anderntags versuchte er bei der Kinderbuchlektorin von Harper, Ursula Nordström,[6] einen Vertrag für sein Kinderbuch zu erhalten. Nordström lehnte zunächst bedauernd ab, gab ihm aber schließlich nach einem Schwächeanfall einen Vorschuss von 500 Dollar Bargeld.[7] Bereits 1957 gewann er seinen ersten Preis für sein erstes illustriertes Kinderbuch, „The Mellops go flying“, eine Geschichte mit kleinen Schweinchen. Programmatisch für sein Lebenswerk vereinten sich in den Figuren der kleinen Schweinchen kindliche Unschuld und in symbolischer Hinsicht das Laster. Das Buch wurde zum Bestseller. Im selben Jahr knüpfte er den Kontakt mit seinem späteren Hausverlag, dem Zürcher Diogenes Verlag. Nun arbeitete er gleichzeitig als Zeichner, Maler, Illustrator, Kinderbuchautor und Werbegrafiker.

Mitte der 1960er Jahre schockierte Ungerer mit den Cartoonbänden „Geheimes Skizzenbuch“ und „The Party“, in denen er auf drastisch-satirische Weise die New Yorker Schickeria aufs Korn nahm. Ungerers Kreativität kannte nun auch keine Genregrenzen mehr, und er wandte gern alle Zeichentechniken an. 1969 erschien „Fornicon“, das später in England verboten wurde. Die Karikaturen stellten Potenzwahn, Sexismus und Gier bloß. Seine Drastik und Radikalität blieben immer die Mittel eines Moralisten. Die Ironie der dargestellten sexuellen Praktiken basierte auf dem Prinzip der Übertreibung und dem Übermaß einer noch nie gesehenen Technisierung und Mechanisierung sexueller Wünsche. Ungerer war daher nicht nur mit der Prüderie in den USA und England konfrontiert, sondern später auch mit der Rachsucht der Ostküsten-High-Society.

Daneben zeichnete er auch Film-Plakate u.a. für die Star-Regisseure Stanley Kubrick (Dr. Seltsam) und Otto Preminger. In seiner New Yorker Zeit teilte er sich mit dem Schriftsteller Philip Roth ein Ferienhaus auf Long Island. Zu seinen weiteren literarischen Freunden zählen Tom Wolfe und der verstorbene Saul Bellow. Später resümierte er rückblickend, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.[8] Wegen der Hysterie in der McCarthy-Ära suchten viele kritische Kreative Zuflucht im damals noch weltoffenen New York. Dieses Klima einer radikalen künstlerischen Freiheit nahm gegen Ende der 1960er Jahre mit dem Aufkommen der harten Drogen ein allmähliches Ende.

Trotz einer liberalen Aufbruchsstimmung in den USA stießen seine satirischen und erotomanischen Zeichnungen dort auf immer mehr Kritik. Ungerer wurde vom FBI beobachtet, und auch seine Kinderbücher wurden verboten. „Kein Kuss für Mutter“ erhielt in den USA sogar den Preis für das schlimmste Kinderbuch, da darin u.a. Toby mit seinem Freund Zigarre raucht und beim Frühstück mit seinen Eltern eine Flasche Schnaps auf dem Tisch steht.[9] Mit Bildern wie diesen hält er sich zugute, einen neuen Realismus in die Kinderbuchliteratur eingeführt zu haben: „Keiner hat die Kinderbuchtabus so zerschmettert wie ich.“[9] In seinen Kinderbüchern spielen eher negativ bewertete Tiere wie Schlangen, Esel, Schweine, Tintenfische und Fledermäuse eine positive Hauptrolle, um damit Vorurteile gegenüber den Tieren und auch im Allgemeinen abzubauen.[10]

Schrittweise Heimkehr[Bearbeiten]

Ungerer verließ New York 1971 nach 14 Jahren intensiver Arbeit und suchte nun mit seiner zweiten Frau, der US-Amerikanerin Yvonne Wright, die ländliche Ruhe und Inspiration auf einer Farm im kanadischen Neuschottland. Dort bauten sie ihr eigenes Gemüse an und erlernten mit anfangs verzweifelter Anstrengung und starkem Willen die Viehzucht und das Schlachten.[11] Nach der jahrelangen Arbeit am „großen Liederbuch“ (1975) trieb ihn das Heimweh wieder zurück nach Europa. In den 1970er Jahren entwarf er für den französischen Lebensmittelproduzenten Bonduelle mehrere Werbefiguren.[12] Zu Beginn der 1980er Jahre entwarf Ungerer für den deutschen Computerhersteller Nixdorf ein neues Bild in der Werbung und gestaltete Wandkalender mit historischen Schreib- und Rechenmaschinen.

Seit 1976 lebt Ungerer mit seiner Frau, seiner Tochter (geb. 1976) und seinen beiden Söhnen (geb. 1978 und 1980) abwechselnd in Straßburg[13] und auf einer 160 Hektar großen Farm nahe der Stadt Cork in Irlands Südwestprovinz Munster. Dort arbeitete er als Farmer mit (2006) 600 Schafen und 48 Kühen.[14] 1985 wohnte er für einige Monate in Hamburg bei der damals als Domina tätigen Domenica Niehoff, um sich Anregungen für einen Bild- und Interviewband über Sado-Maso-Praktiken zu holen („Die Schutzengel der Hölle“, 1986).[15] Ungerer konnte Mitte der 2000er Jahre eine jahrelang andauernde, schwere gesundheitliche Krise mit drei Herzinfarkten und einer Krebserkrankung überwinden und fand danach erneut zu seiner alten Produktivität zurück.[9]

In den letzten 40 Jahren brachte der Workaholic rund 40.000 Zeichnungen zu Papier und veröffentlichte über 140 Bücher. Ab 1979 waren seine Werke in etwa 100 Ausstellungen zu sehen.[16][17]

Ungerer bezeichnet sich selbst als einen Aufzeichner: „Ich zeichne, was ich aufschreibe, und ich schreibe auf, was ich zeichne, um einen Gedanken klar, kurz und bündig auszudrücken.“[18]

Soziales und kulturelles Engagement[Bearbeiten]

Zeichnung von Tomi Ungerer:
„40 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag“, deutsche Briefmarke, Parallelausgabe mit Frankreich

Neben seiner künstlerischen Arbeit setzte sich Ungerer unter anderem auch für Aktionen und Programme ein, um jugendliche Straftäter von der Straße zu holen, für eine Integration von Ausländern in französischen Schulen sowie für eine Hilfe für Aidspatienten und krebskranke Kinder.[19] Ungerer selbst sieht sich als Elsässer, aber nicht als Franzose oder Deutscher, er sei ein überzeugter Europäer. Im Sommer 2010 stellte er für eine Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms ausgewählte Grafiken und Zeichnungen zur Verfügung.[20]

Ungerer ist auch ein Gourmet, und als Genießer der elsässisch-badischen Küche ist er auch mit Meisterköchen befreundet, so etwa mit Philippe Schadt in Blaesheim (Chez Philippe)[21] oder mit dem Chansonnier und Kabarettleiter Roger Siffer; beide stellen für ihre Gäste Ungerers Aquarelle und Zeichnungen aus.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

  • Gründung der „Vereinigung Kulturbank“ 1990 in Straßburg
  • Mitarbeit in der „Commission interministérielle franco-allemande“ ab 1987
  • „Botschafter für Kindheit und Erziehung“ für den Europarat seit 2000

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Von den vielen Auszeichnungen, die er im Laufe seines Lebens erhielt, seien hier nur einige erwähnt: 1983 der Jacob-Burckhardt-Preis der Johann-Wolfgang-Goethe-Stiftung in Basel, 1992 Ernennung zu den „500 World Leaders of Influence“ durch das „American Biographical Institute“, 1993 das deutsche Bundesverdienstkreuz 1. Klasse,[22] 1995 der französische „Große Nationalpreis für Graphik“, 1998 der internationale Hans-Christian-Andersen-Preis, 2000 der Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft, 2001 die Ernennung zum Offizier der französischen Ehrenlegion, 2002 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, 2003 der „Erich Kästner Preis für Literatur“ der Münchner Erich Kästner Gesellschaft e. V., Laudatorin war die ehemalige BVerfG-Präsidentin Jutta Limbach,[23], 2004 die Ehrendoktorwürde der Universität Karlsruhe, 2005 der e.o.plauen Preis. Für seine Verdienste als „Wanderer zwischen den Sprachen und Kulturen“ und für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinregion erhielt er 2006 den Ehrenpreis des oberrheinischen Hochschulpreises Prix Bartholdi und 2008 den Prix de l'Académie de Berlin.

Musée Tomi Ungerer[Bearbeiten]

Musée Tomi Ungerer
neben der Opéra du Rhin

In Straßburg befindet sich seit 2007 das Musée Tomi Ungerer – centre international de l'illustration.[24] Die Museumssammlung gründet sich auf eine Schenkung des Künstlers mit einem Teil seines grafischen Lebenswerks (8000 Zeichnungen, 2000 Plakate und Grafiken usw.) sowie einer großen Spielzeugsammlung, dem Familienarchiv, Presseartikeln und Fotografien.
Nach langjährigen Vorbereitungen und Verzögerungen wurde am 2. November 2007 in der neoklassizistischen „Villa Greiner“ im Stadtzentrum von Straßburg das Tomi-Ungerer-Museum (Musée Tomi Ungerer) eröffnet. Es befindet sich unmittelbar neben dem Nationaltheater.[25] Es ist geplant, die zweite Hälfte der Villa Greiner zu einer Sammlung von denjenigen Cartoonisten und Zeichnern auszubauen, deren Werke Ungerer beeinflusst haben. Seit April 2011 steht im Garten der Villa Greiner eine Metallskulptur, die nach einer Zeichnung von Tomi Ungerer gefertigt wurde. Sie trägt den Namen „Sur les dents“ (wörtlich: auf den Zähnen) und zeigt eine 2,40 Meter hohe Figur, die sich eine Säge durch den Kopf zieht. Die Skulptur wurde aus Anlass des „Tomi-Ungerer-Jahres 2011“ in Straßburg enthüllt, in dem die Stadt den 80. Geburtstag ihres bekannten Sohnes würdigte.[26]

Werke[Bearbeiten]

Bilderbücher für Kinder[Bearbeiten]

In mehr als 80 Kinderbüchern hat Ungerer immer einfühlsam und liebenswürdig Partei für die Rechte der Kinder auf Eigenständigkeit, Neugierde und Selbstverwirklichung ergriffen.

Bilderbücher für Erwachsene[Bearbeiten]

Die gleiche Entschiedenheit, mit der er sich für die Bedürfnisse und Interessen der Kinder einsetzt, offenbart Ungerer auch in seinen sexuellen Phantasien und Satiren. Die Radikalität seiner Visionen und Obsessionen wird nur durch die Schönheit seiner Aquarellierung und der Harmonie seiner stets leichten und beschwingten Linienführung gemildert.

  • Tomi Ungerers Weltschmerz (1961)
  • Basil Ratzki (1967)
  • Tomi Ungerers geheimes Skizzenbuch (1968)
  • The Party (1969)
  • Fornicon (1970)
  • Tomi Ungerers Kompromisse (1970)
  • Der Sexmaniak (1971)
  • Ho Ho Hochzeit (1971)
  • The Poster Art of Tomi Ungerer (1972)
  • Der Spiegelmensch (1973)
  • Adam & Eva (1974)
  • Freut euch des Lebens (1975)
  • America (1975)
  • Der erfolgreiche Geschäftsmann (1976)
  • Totempole (1976)
  • Babylon (1979) ISBN 3-257-00493-1
  • politrics (1979)
  • Der Furz. Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens,
    zusammengestellt und kommentiert von Alfred Limbach, illustriert von Tomi Ungerer, hrsg. von Robert Pütz, Köln: Argos Press (1980), 142 S., Ill., z. T. farb.
  • Symptomatics (1982)
  • Das Kamasutra für Frösche (1982) ISBN 3-257-20891-X
  • Rigor Mortis (1983)
  • Slow Agony (1983) ISBN 3-257-02002-3
  • Schwarzbuch (1984), Gruner und Jahr, ISBN 3-570-05675-9
  • Tomi Ungerers Frauen (1984)
  • frisch, frosch, fröhlich, frei (1985)
  • Warteraum (1985)
  • Schutzengel der Hölle, Diogenes (1986), ISBN 3-257-02016-3
  • Tomi Ungerer's Erzählungen für Erwachsene (1993) ISBN 3-453-05598-5
  • Erotoscope (2003) ISBN 3-8228-2381-3

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Das große Liederbuch. Diogenes, Zürich 1975, ISBN 3-257-00947-X
    204 deutsche Volks- und Kinderlieder aus dem 14. bis 20. Jahrhundert mit Originalnoten und -text. Ausgewählt von Anne Diekmann und illustriert mit über 150 Aquarellen von Tomi Ungerer. Er beschwört hier ein mythisches und ideales Elsass mit Feldarbeit, häuslichen Szenen, Landschaften und Dörfern, beeinflusst vom Stile Gustave Dorés, dem Straßburger Maler, Grafiker und Illustrator, sowie vom Grafiker Hansi (Jean-Jacques Waltz) und von Ludwig Richter. Fünf Jahre lang arbeitete Ungerer an diesem Werk, zur Recherche über die Lieder legte er sich eine umfassende Bibliothek an.
  • Heute hier, morgen fort. Diogenes, Zürich 1983, 176 S., ISBN 3-257-02001-5
    als Hörbuch: Hrsg. von Heiner Boehncke und Rainer Wick, 3 CDs mit Booklet, Spieldauer: 3 Std. 15 Min., Kein & Aber, Zürich 2001, ISBN 978-3-0369-1204-2
  • Tomi Ungerers Fundsachen. Text: Tomi Ungerer, Fotografien von Barbara Kramp, Andrea Kramp und Bernd Gölling. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 1987, ISBN 3-89234-038-2
  • Die Gedanken sind frei. Meine Kindheit im Elsass. Diogenes, Zürich 1993, 142 S., zahlr. Ill., ISBN 3-257-23106-7
    Hommage an sein Elsass in vorwiegend literarischer Form
  • Das große Katzenbuch. Die schönsten Geschichten, Gedichte und Aphorismen. Diogenes, Zürich 1995, 224 S., ISBN 3-257-01009-5
  • Katzen. Diogenes, Zürich 1998, 120 S., ISBN 3-257-02063-5
  • Es war einmal mein Vater. Diogenes, Zürich 2003, 144 S., ISBN 3-257-02080-5
  • Elsass. Das offene Herz Europas. Édition La Nuée Bleue / DNA, Straßburg 2004, 48 S., 40 farb. Abb., ISBN 2-7165-0618-3
  • Vögel. Zürich, Diogenes 2005, 144 S., ISBN 3-257-02082-1
  • Tomi Ungerer und Burkhard Hoellen: Don’t Hope, Cope! – Mut zum Leben. dgvt-Verlag, Tübingen 2006, gebunden, ISBN 3-871-59100-9
  • Die Hölle ist das Paradies des Teufels. Gedanken und Aufzeichnungen. Diogenes, Zürich 2008, 160 S., Leinen, ISBN 978-3-257-06675-3, Besprechung[27]
  • Künstler, Tod und Königsklopfen. 33 Aphorismen zu 33 Autorenportraits. edition noir, Lich 2009, Buchkunstobjekt, Leder, Kassette, ISBN 978-3-9812398-2-9[28]

Architektur[Bearbeiten]

Fontaine de Janus
1988 zur Zweitausendjahrfeier Straßburgs von Ungerer entworfen
symbolisiert die von Frankreich und Deutschland gleichermaßen geprägte Kultur der Stadt

Neben seinem grafischen Werk hat Ungerer auch architektonische Entwürfe konzipiert. Anlässlich der Zweitausendjahrfeier Straßburgs im Jahr 1988 entwarf er ein Denkmalensemble, bei dem ein janusköpfiger Bronzekopf [29] von drei Pfeilern eines römischen Aquädukts überragt wird. Das Aquädukt führt tatsächlich Wasser, das an beiden Enden des Viadukts in ein Bassin fällt.[30] Das Ensemble wird verschiedentlich als „Aquädukt des Janus“ (l'Aqueduc de Janus) oder als Janusbrunnen (Fontaine de Janus) bezeichnet und symbolisiert die durch Deutschland und Frankreich gleichermaßen geprägte Doppelkultur der Stadt. Es befindet sich auf der place Broglie neben der Opéra du Rhin.

Im Jahre 2002 wurde ein Kindergarten in Wolfartsweier nach der Konzeption von Ungerer eröffnet. Die Form des Gebäudes gleicht einer stilisierten Katze, so ist der Haupteingang zugleich auch das Katzenmaul.[31] Auch diese – begehbare – Skulptur widmete er der deutsch-französischen Freundschaft und einer Kooperation „ohne Grenzen“ zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass.

les toilettes, Plochingen, (im Hintergrund Hundertwasserhaus)

Auf weniger Gegenliebe stieß Ungerers dritter Ausflug in die Architektur. Zunächst hatte eine Mehrheit des Stadtrats von Plochingen für den Bau einer öffentlichen Toilette gestimmt, die von Ungerer mit einem überdimensionalen menschlichen Hinterteil als Bedachung ausgestattet worden war. Aufgrund von heftigen Protesten seitens der Bevölkerung sah sich der Bürgermeister 2007 veranlasst, Ungerer um eine andere Ausführung zu bitten.[32][33] Sein zweiter Entwurf ohne Po wurde daher mit großer Erleichterung und allgemeiner Zustimmung aufgenommen[34] und am 15. September 2007 in seinem Beisein unter dem Namen les toilettes [35] eröffnet.[36]

Sonstiges[Bearbeiten]

Tomi Ungerer wird im Film Monterey Pop des Dokumentarfilmers Donn Alan Pennebaker als Gestalter des Vorspanns genannt.

Zitate[Bearbeiten]

  • Tomi Ungerer über seine Eltern:
    Mein Vater hat sie gezeichnet wie einen Vamp. Und hat sie auch fotografiert. Das hing alles zusammen, alles zusammen. (18. April 2004)[37]
  • Über das Elsass:
    Man muss sich fragen, ob das Elsass nicht direkt vom Mittelalter im Rentenalter gelandet ist, das schneckenhafte elsässische Wesen.[37]
  • Jedoch leidet der Elsässer immer noch unter Unsicherheitsgefühlen und einer zerspaltenen Identität. Was bin ich? Durch das Pendeln zwischen zwei Mächten haben wir genug Zweifel, um gut zu vergleichen. Die Relativität füttert unseren Humor, einen Humor (wie das Jüdische oder Irische) der Minorität. [...] Mein elsässischer Humor hat mir geholfen, meinen inneren Zorn, Ekel und Verdruß zu überwinden und die Menschen zu respektieren und zu mögen, solange sie ihre Arroganz unterdrücken.
    (in: Hornbostel 1999, 7)[38]
  • Über sein Leben:
    Ich war immer an Vögeln interessiert – und auch am Vögeln, beides.[37]
  • Ich habe kein Abitur gehabt. Ich bin sogar per Anhalter nach Karlsruhe gegangen, um zu wissen, ob ich da Mineralogie und Geologie studieren könnte. Nein, ohne Abitur war das nicht möglich. Und jetzt bin ich von der gleichen Universität als doctor honoris causa. Es ist unglaublich.[37]
  • Meine Satiren waren härter geworden, das konnten die Amerikaner nicht akzeptieren. Ich wurde im Kongress attackiert, wie ich es wagen könne, Kinderbücher mit erotischen Zeichnungen zu machen. Ich habe geantwortet, dass es ohne Sex nun mal keine Kinder gäbe. Danach war ich in Amerika erledigt. Bis vor acht Jahren standen meine Bücher auf der schwarzen Liste [1993]. Seit damals bin ich allergisch gegen Amerika, aber nicht gegen die Amerikaner, schließlich ist meine Frau Amerikanerin. (26. November 2001)[39]
  • Wie kann man mit Hoffnungslosigkeit in der Welt hoffen? Ich trage den Weltschmerz auf meinen Schultern. Diesen kann ich nur besiegen, indem ich aktiv bin. Ich kann sagen, die Hälfte meines Lebens und meiner Arbeit sind für gute Dinge. Man braucht nur krebskranke Kinder in einem Spital zu besuchen. Das sollte jeder Mensch einmal gemacht haben. Jedem Menschen mit einer Depression sollte man sagen: Nein, geh nicht zu einem Psychiater, geh auf eine Station mit krebskranken Kindern. Dann wirst du sehen, was für ein Glück du doch hast. (13. Juli 2006)[40]
Über Ungerer

Geschickte Zeichner gibt’s viele. Wahre Artisten des Zeichenstiftes gibt es Unmengen. Zeichner sind wenige. Ungerer ist einer dieser Wenigen.

Horst Janssen in seinem Tagebuch[41]

Medien[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • Tomi Ungerer mit Alexa Franke, Germain Muller, Roger Siffer und seinen Freunden. Gespräch, Deutschland, 1990, 93 Min., Moderation: Wieland Backes, Regie: Brigitte Dimter, Produktion: Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart, Reihe: Auf der Couch.
  • Mann vor wilder Landschaft (Version vom 13. März 2005 im Internet Archive). Ein Tag bei Tomi und Yvonne Ungerer in Irland. Fernseh-Reportage, Deutschland, 1997, 117 Min., Regie: Percy Adlon, Produktion: arte, pelemele Films GmbH.
  • Die dunkle Verführung des Faschismus. (OT: La sombre séduction du Fascisme.) Dokumentarfilm, 1997, C. Löwenstein, mit Tomi Ungerer als Zeitzeuge, Inhaltsangabe (Version vom 18. März 2002 im Internet Archive) der Landesbildstelle Baden (archiviert)
  • Tomi Ungerer – Mein Leben, Ma vie. Dokumentation, 43 Min., Buch und Regie: Frank Eggers, Produktion: Makroscope, ZDF, arte, Erstausstrahlung: 17. Dezember 2005, Inhaltsangabe von arte
  • Tomi Ungerer – Mein Leben, meine Bücher. Dokumentation, 45 Min., Buch und Regie: Andreas Ammer, Produktion: NDR, Erstsendung: 26. November 2006, Inhaltsangabe von 3sat
  • Tomi Ungerer. Gespräch mit Video-Einspielungen, Frankreich, Deutschland, 2012, 43 Min., Moderation: Vincent Josse, Produktion: arte France, Redaktion: Square, Erstsendung: 16. Dezember 2012 bei arte, Interview und Video-Ausschnitte von arte.
  • Far Out Isn't Far Enough. The Tomi Ungerer Story. Dokumentarfilm, USA, 2012, 98 Min., Buch und Regie: Brad Bernstein, Produktion: Corner of the Cave Media, Kinostart: 19. Dezember 2012 in Frankreich, u.a. mit Maurice Sendak, Jules Feiffer, Filmseite.

Verfilmungen[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tomi Ungerer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Presseartikel[Bearbeiten]

  • „Tomi Ungerer im Cartoonmuseum“ Basel, webjournal.ch, 13. Oktober 2006
    „Dem ‚enfant terrible‘ unter den Cartoonisten und Bürgern Frankreichs, dem weltberühmten Illustrator, ist eine Retrospektivausstellung zu seinem 75. Geburtstag gewidmet.“
  • „Weisheit ist sowieso langweilig“, Weltwoche, Nr. 47, 23. November 2006
    „Dreimal war der Satiriker Tomi Ungerer klinisch tot – nun wird er 75. Trotz Krankheit arbeitet er auch jetzt an zehn Büchern.“
  • „Eine Idee pro Minute“ Basel, webjournal.ch, 2. November 2007
    „Strassburg schenkte sich ein Kleinod, das ein grosses Werk zeigt: Die Sammlung Tomi Ungerer“
  • „Die Hölle ist des Teufels Paradies", webjournal.ch, 29. Dezember 2008
    „Für faule Sprüche gibt es bemerkenswerterweise kein Fremdwort. Für gescheite hingegen schon, weshalb Aphorismen vielleicht nicht jedermanns Sache sind.“

Interviews[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ungerer & Cie, Watch-Wiki – das freie Uhrenlexikon
  2. Astronomische Uhr von Messina, italienische Wikipedia
  3. „Ich bin markiert vom Tod“, Die Zeit, 25. April 2007
  4. a b „Humor ist das beste Rezept“, SWR, Anfang November 2006
  5. Frank Eggers: „Tomi Ungerer – Mein Leben“, Fernseh-Porträt, 2005
  6. Ursula Nordstrom, englische Wikipedia
  7. Thomas Bodmer: „Weisheit ist sowieso langweilig“, Weltwoche, Nr. 47, 23. November 2006
  8. Carmen Böker: „Ich habe mein Spektakel jetzt hinter mir“, Berliner Zeitung, 24. November 2001
  9. a b c „Ich bin markiert vom Tod“, Die Zeit, 25. April 2007, „Tomi Ungerer hatte drei Infarkte, er ist 75 Jahre alt und immer noch unverdrossen.“
  10. Auskunft von Ungerer in: Tomi Ungerer. Gespräch in arte, Square, 16. Dezember 2012.
  11. „Deftige Kost“, Tagesspiegel, 21. Oktober 2007
  12. „40 Jahre das Famose. Bonduelle Deutschland feiert Geburtstag“, familie-im-web.de, 25. Juli 2009
  13. Gabriele Jakobi: „Komm’ Se rein“ (Version vom 13. Januar 2006 im Internet Archive), WDR, 19. November 2004, zu Besuch im Straßburger Atelier von Tomi Ungerer (archiviert)
  14. Klaus Wirtgen: „Auf dem Kopf landen oder ertrinken“ General-Anzeiger (Bonn), 28. November 2006
  15. Tilman Müller: „Was macht eigentlich... Tomi Ungerer?“ stern, 30. März 2005, Heft 14
  16. Elsass-Ausstellung in der Caricatura, Kassel, 2004
  17. Antje Schmelcher: „Ich seh immer alles schief.“ Zur Ausstellung „Zwischen Marianne und Germania“ in Hamburg, Die Welt, 21. Dezember 1999
  18. Tomi Ungerer. Die Hölle ist das Paradies des Teufels, Diogenes Verlag
  19. Ute Blaich: „Tomi Ungerer – ein böser Menschenfreund“, Die Welt, 28. November 2001, zum 70. Geburtstag Ungerers
  20. Tomi-Ungerer-Ausstellung Gedanken bleiben frei in der Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms vom 11. Mai bis 8. August 2010
  21. Genießertouren mit Spargel, Wein und Sauerkraut (Version vom 6. Mai 2005 im Internet Archive), Hessischer Rundfunk, 3. Mai 2005 (archiviert)
  22. dpa: Die Promi-Geburtstage vom 28. November 2011: Tomi Ungerer. In: Südkurier, 28. November 2011
  23. Laudatio von Jutta Limbach (Version vom 15. März 2008 im Internet Archive), 28. Februar 2003 (archiviert)
  24. Musée Tomi Ungerer
  25. Andreas Platthaus: „Tomi Ungerers Museum. Revolutionär im Kinderzimmer“, FAZ, 1. November 2007, bezahlpflichtig, jetzt nur noch Bildergalerie; Artikel-Anfang.
  26. Michel Arnould: Strasbourg célèbre en 2011 « l’année Tomi Ungerer », lalsace.fr, 29. März 2011.
    bri: „Zu Ehren Tomi Ungerers. Straßburg gratuliert dem großen Zeichner zum 80“, Badische Zeitung, 1. April 2011.
  27. Besprechung von Jürg-Peter Lienhard: „Die Hölle ist des Teufels Paradies“ Bücher, webjournal.ch, 29. Dezember 2008
    „Von unserem Strassburger Freund Tomi Ungerer ist im Diogenes-Verlag ein neues Bändchen mit seinen Gedanken und Notizen erschienen“
  28. Künstler, Tod und Königsklopfen, edition noir
  29. Foto: Ungerer neben Januskopf, November 1988
  30. Bilder: Fontaine de Janus, fotocommunity.de
       Fontaine de Janus (Version vom 19. Januar 2013 im Internet Archive)
  31. Kindergarten in Karlsruhe-Wolfartsweier, karlsruhe.de, aufgerufen am 20. Dezember 2012.
  32. Hans-Joachim Hirrlinger: „Das Schweigen der Klo-Fans“ (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive), Eßlinger Zeitung, 9. Februar 2007
  33. „Pobacken-WC geht Schwaben am A.... vorbei“, 20 Minuten, 9. Februar 2007
  34. Hans-Joachim Hirrlinger: „Die Krone der Plochinger Bedürfnisse“ (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive), Eßlinger Zeitung, 23. Mai 2007,
  35. „les toilettes“ von Tomi Ungerer in Plochingen, plochingen.de
  36. „Ein Arsch spaltet eine ganze Stadt“ (Version vom 3. Oktober 2007 im Internet Archive), dpa / Kwick!, 17. September 2007.
  37. a b c d „Ein liebevoller Bösewicht“ (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive), Titel Thesen Temperamente (ttt), 18. April 2004.
  38. Wilhelm Hornbostel (Hrsg.): Tomi Ungerer. Zwischen Marianne und Germania, München, Prestel 1999
  39. „Humor ist eine Waffe“, Hamburger Abendblatt, 26. November 2001, Interview, (PDF-Datei, 433 kB).
  40. Tomi Ungerer: „Ich habe einen Traum“, Die Zeit, Nr. 29, 13. Juli 2006
  41. Dr. Gisela Vetter-Liebenow: Laudatio. Verleihung des Karikaturpreises der deutschen Anwaltschaft an Tomi Ungerer am 12. Oktober 2000.
  42. Offizielle Film-Seite von Die drei Räuber
  43. Elmar Krekeler: „Böse, charmant, Ungerer: ‚Die drei Räuber‘ als Trickfilm“, Die Welt, 18. Oktober 2007, Besprechung