Zwota
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Vogtlandkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Klingenthal | |
| Höhe: | 600 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,78 km² | |
| Einwohner: |
1.382 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08267 | |
| Vorwahl: | 037467 | |
| Kfz-Kennzeichen: | V | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 23 470 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Markneukirchner Straße 32 08267 Zwota |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Hennig[2] | |
| Lage der Gemeinde Zwota im Vogtlandkreis | ||
Zwota ist eine Gemeinde an der Zwota im sächsischen Vogtlandkreis.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Zwota liegt westlich von Klingenthal und wird im Norden vom Erzgebirge sowie im Süden vom Elstergebirge begrenzt. Höchster Berg in der näheren Umgebung ist mit 805 m ü. NN der westlich gelegene Hohe Brand.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Ortsteile sind Oberzwota und Zwota-Zechenbach.
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 995mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 85 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der Oktober; am meisten regnet es im August. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 1,5mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In 68 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.
[Bearbeiten] Geschichte
Zwota wurde 1122 als Zwotawa erstmals urkundlich erwähnt, bezeichnet hier aber den Bach da die Siedlung erst später gegründet wurde. Der Name Zwotawa leitet sich von dem sorbischen Wort Suwoda ab, was so viel wie Grenzwasser bedeutet. Nach 1537/38 wurde eine „bredt und mahl muhl, die Zwotamuhl genennt“ errichtet, die von Nickel Baumgärtel, dem Nachkommen der Erbauer, 1567 an Adam Lorenz verkauft wurde. Um 1610 ist Hans Gottfried als Müller erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert begann sich langsam eine Industrie zu entwickeln, ein oberer und ein unterer Hammer wurden errichtet, bei dem sich Hammerarbeiter aus dem Erzgebirge und Böhmen ansiedelten, außerdem Bergarbeiter und Holzfäller. 1698 wurde der Bau eines Hochofens genehmigt. Im 18. Jahrhundert führten böhmische Exulanten, die im vorherigen Jahrhundert zugewandert waren, den Geigenbau ein. Daraufhin entwickelte sich in den folgenden Jahren die Herstellung von Saiten und Musikinstrumenten: Mund- und Handharmonikas wurden im unteren, Holzblasinstrumente im oberen Ortsteil produziert. Seit 1875 gab es einen Bahnanschluss (Bahnstrecke Zwotental–Klingenthal).
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die letzte Gemeinderatswahl fand am 7. Juni 2009 statt. Bei der Wahl entfielen auf die Wählergemeinschaft (WG) Zwota 62,1 % und auf die Christlich Demokratische Union (CDU) 37,9 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,4 %.
Für den Gemeinderat resultiert daraus folgende Sitzverteilung:
- Wählergemeinschaft (WG) Zwota: 8 Sitze
- Christlich Demokratische Union (CDU): 4 Sitze
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Zwota existieren gegenwärtig 24 Gewerbebetriebe aus verschiedenen Branchen, darunter mehrere Betriebe des Bauhauptgewerbes sowie der Musikinstrumentenindustrie. Von besonderer Bedeutung ist zudem der Tourismus.
[Bearbeiten] Bildung
Zwota besitzt einen Kindergarten.
[Bearbeiten] Forschung
Mit dem 1951 gegründeten Institut für Musikinstrumentenbau, einem An-Institut der Technischen Universität Dresden, verfügt Zwota über eine Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung in den Fachgebieten Akustik und Schwingungstechnik sowie Werkstoffkunde.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Harmonikamuseum Zwota
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Naturlehrpfad Hüttenbachtal
- Knockhof, denkmalgeschütztes Wohnhaus aus dem Jahr 1726 mit Doppelwalmdach
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
- ↑ Freie Presse vom 12. April 2010 [1]
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Seite der Gemeinde Zwota
- Zwota im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Oberzwota im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Zwota-Zechenbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
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