Šenov

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Šenov in Tschechien. Zu der gleichnamigen Gemeinde im Okres Nový Jičín siehe Šenov u Nového Jičína. Auch die Gemeinde Činov trug früher den Namen Šenov.
Šenov
Wappen von Šenov
Šenov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Ostrava-město
Fläche: 1663 ha
Geographische Lage: 49° 47′ N, 18° 23′ O49.78416666666718.379722222222255Koordinaten: 49° 47′ 3″ N, 18° 22′ 47″ O
Höhe: 255 m n.m.
Einwohner: 6.188 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 739 34
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Antonín Ševčík (Stand: 2010)
Adresse: Radniční náměstí 300
739 34 Šenov u Ostravy
Gemeindenummer: 598798
Website: www.mesto-senov.cz

Šenov (deutsch Schönhof; polnisch Szonów) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt an der östlichen Stadtgrenze von Ostrava und gehört zum Okres Ostrava-město.

Geographie[Bearbeiten]

Šenov befindet sich in Mährisch-Schlesien in der Ostrauer Pfanne und gehört zur Metropolregion Ostrava. Die Stadt liegt am rechten Ufer der Lučina gegenüber der Einmündung der Venclůvka. Nachbarorte sind im Westen der Ostrauer Stadtteil Bartovice, im Norden Petřvald, im Osten Šumbark und Havířov sowie im Süden Skrbeň, Šimška und Horní Datyně.

Geschichte[Bearbeiten]

Das zum Herzogtum Teschen gehörige Dorf Schönhof wurde 1305 erstmals in einer Zehntliste des Bistums Breslau erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert war der Ort im Besitz der einheimischen Adelsfamilie Schaschkow von Schönhof. 1531 erwarben die Sedlnitzky von Choltitz Schönhof. Zu dieser Zeit entstand des kleine Renaissanceschloss. 1549 kaufte Jaroslav Skrbenský von Hříště die Grundherrschaft.

1764 wurde die Holzkirche St. Nikolaus abgetragen und an ihrer Stelle die barocke Kirche der Vorsehung des Herrn erbaut. 1829 erwarb Philipp Ludwig de Saint-Genois Schönhof und 1893 kaufte Heinrich Graf Larisch-Mönnisch den Besitz. Dieser kümmerte sich überhaupt nicht um das Schloss, das 1927 so verfallen war, dass es abgerissen wurde. Lediglich die Schlossbibliothek wurde nach Wien gebracht, das Mobiliar wurde entsorgt.

1893 entstand die Kapelle der evangelisch-augsburgischen Gemeinde und 1931 errichtete die böhmische Brüdergemeinde ihre Kirche.

1993 erhielt das Dorf das Recht zur Führung eines Gemeindewappens und seit dem 5. Oktober 1998 besitzt Šenov Stadtrechte. Bis zum 1. Januar 2007 war die Stadt Teil des Okres Ostrava-město.

Bedeutende Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Šenov gehören die Ortslagen Skrbeň, Šimška und Volenství.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)