(22903) Georgeclooney

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Asteroid
(22903) Georgeclooney
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 27. April 2019 (JD 2.458.600,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,3914 AE
Exzentrizität 0,2435
Perihel – Aphel 1,8090 AE – 2,9737 AE
Neigung der Bahnebene 25,4374°
Länge des aufsteigenden Knotens 20,6196°
Argument der Periapsis 327,2705°
Siderische Umlaufzeit 3,70 a
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 3,434 km (±0,053)
Albedo 0,236 (±0,034)
Absolute Helligkeit 14,3 mag
Geschichte
Entdecker Sauro Donati
Datum der Entdeckung 14. Oktober 1999
Andere Bezeichnung 1999 TU18, 1988 VY7, 1998 HU137
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(22903) Georgeclooney ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 14. Oktober 1999 vom italienischen Amateurastronomen Sauro Donati am Osservatorio Astronomico di Monte Agliale (IAU-Code 159) in Cune, einem Ortsteil von Borgo a Mozzano, entdeckt wurde. Sichtungen des Asteroiden hatte es vorher schon am 3. November 1988 unter der vorläufigen Bezeichnung 1988 VY7 am Karl-Schwarzschild-Observatorium im Tautenburger Wald sowie am 20. und 22. April 1998 (1998 HU137) am Lincoln Laboratory Experimental Test System in Socorro, New Mexico im Rahmen des Projektes Lincoln Near Earth Asteroid Research (LINEAR) gegeben.[1]

Die Sonnenumlaufbahn von (22903) Georgeclooney ist mit mehr als 25° stark gegenüber der Ekliptik des Sonnensystems geneigt und mit einer Exzentrizität von 0,2435 stark elliptisch. Der Asteroid befindet sich in einer 2+3-1-Bahnresonanz mit Jupiter und Saturn.[2]

Der mittlere Durchmesser des Asteroiden wurde mit 3,434 km (±0,053) berechnet, die Albedo mit 0,236 (±0,034).

(22903) Georgeclooney wurde am 13. Juni 2014 nach dem Schauspieler George Clooney benannt. Im Benennungstext besonders hervorgehoben wurden zwei Filme, in denen Clooney mitgespielt hat: „Solaris“ aus dem Jahre 2002 und „Gravity“ aus dem Jahre 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. (22903) Georgeclooney beim IAU Minor Planet Center (englisch)
  2. Proper Elements von (22903) Georgeclooney (englisch)