Abkommen über deutsche Vermögenswerte in der Schweiz

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Das Abkommen über deutsche Vermögenswerte in der Schweiz ist ein Staatsvertrag zwischen der Schweiz einerseits und den Vereinigten Staaten, Frankreich und dem Vereinigten Königreich andererseits.

Der Vertrag regelte nach dem Zweiten Weltkrieg die geltend gemachten Ansprüche der westlichen Siegermächte an den in die Schweiz gelangten deutschen Vermögen, inklusive des von der Schweizerischen Nationalbank von Deutschland erworbenen Raubgoldes.

Die Schweiz verpflichtete sich, die Ansprüche mit einer Zahlung von 250 Millionen Franken zu erledigen. Die Vereinigten Staaten verpflichteten sich, die Blockierung Schweizer Guthaben aufzuheben.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linus von Castelmur: Schweizerisch-alliierte Finanzbeziehungen im Übergang vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg: Die deutschen Guthaben in der Schweiz zwischen Zwangsliquidierung und Freigabe (1945–1952). Chronos, Zurich 1992 (Dissertation Universität Basel, 1991).
  • Marco Durrer: Die schweizerisch-amerikanischen Finanzbeziehungen im Zweiten Weltkrieg: Von der Blockierung der schweizerischen Guthaben in den USA über die "Safehaven"-Politik zum Washingtoner Abkommen (1941–1946). Haupt, Bern 1984 (Dissertation Universität Genf, 1984).
  • Daniel Frei: Das Washingtoner Abkommen von 1946: Ein Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Aussenpolitik zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte. 1969, S. 567–619. (online, PDF 23,8MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Befreiungsschlag nach dem Krieg in Neue Zürcher Zeitung vom 23. Mai 2016