Achaz von der Schulenburg

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Achaz von der Schulenburg (* 9. Oktober 1669 in Apenburg; † 2. oder 9. August 1731 in Berlin) war preußischer Generalleutnant der Kavallerie und Amtshauptmann zu Satzig sowie Erb-, Lehn- und Gerichtsherr auf Beetzendorf und Apenburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er stammte aus dem altmärkischen Adelsgeschlecht von der Schulenburg und war der Sohn von Dietrich Hermann von der Schulenburg (* 1638 † 1693) und Amalie von der Schulenburg (* 28. Oktober 1643; † 3. Januar 1713).

Achaz studierte an der Universität Frankfurt (Oder) und an der Ritterakademie Rudolph-Antoniana in Wolfenbüttel. Ende der 1680er Jahre trat er in das brandenburgische Militär ein, wo er 1719 zum Generalmajor und 1728 zum Generalleutnant befördert worden ist.

1717 erhielt er den Auftrag zur Bildung eines neuen Regiments in Halberstadt, das später seinen Namen trug.

1730 saß Achaz von der Schulenburg im Wappensaal des Schlosses Köpenick dem Kriegsgericht vor, das mit der militärjuristischen Bewertung der versuchten Desertion des Kronprinzen und späteren Königs von Preußen, Friedrich II. beauftragt worden war.

Seine letzte Ruhe fand er auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf im Block Epiphanien, Feld 1a.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete Sophie Magdalene von Münchhausen (* 3. November 1698 † 30. Januar 1763). Das Paar hatte folgende neun Kinder:

  • Sophie Amalie (* 1716; † 15. Dezember 1782) ∞ 1735 Levin-Friedrich von Bismarck (1703–1774)
  • Christiane Lucie (* 1718; † 1787) ∞ Gerlach Adolph von Münchhausen (1688–1770)
  • Friedrich Wilhelm V. (* 1719; † 1790) ∞ Helene von Eimbeck
  • Sophie Ulrike (* 1720; 1774) ∞ Otto Gottlob von Stülpnagel (1716–1772)
  • Friedrich Albrecht Ludwig (* 1721)
  • Sophie Wilhelmine (* 1722)
  • Ludwig Hermann Heino (* 1724; † 1787)
  • August Levin Werner (* 1726)
  • Wilhelm Friedrich (* 1730; † 1757)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]