Aksana Mjankowa

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Aksana Miankova 2010 Belarusian stamp.jpg

Aksana Mjankowa (weißrussisch Аксана Мянькова, engl. Transkription Aksana Miankova; * 28. März 1982 in Krytschau) ist eine weißrussische Hammerwerferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2002 in München und den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis scheiterte sie in der Qualifikation. In der Saison 2006 steigerte sie ihre persönliche Bestweite um mehr als sechseinhalb Meter auf den weißrussischen Rekord von 76,86 Meter. Am 29. Juni 2008 verbesserte sie diesen in Minsk auf 77,32 m. Kurz darauf gewann sie mit Hilfe von Doping bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille mit 76,34 m vor Yipsi Moreno (CUB) und Zhang Wenxiu (CHN).

Aksana Mjankowa ist 1,86 m groß und wiegt 85 kg.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem nachträglichen Test der Dopingprobe von 2008 wurde Mjankowa 2016 positiv auf Turinabol und Oxandrolon getestet und vom IOC disqualifiziert.[1] Die Goldmedaille wurde aberkannt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IOC SANCTIONS SEVEN ATHLETES FOR FAILING ANTI-DOPING TESTS AT BEIJING 2008 AND LONDON 2012 olympic.org 25. November 2016
  2. Doping bei Olympia in Peking 2008 und London 2012: Täglich ein neuer Medaillenspiegel. www.eurosport.de vom 23. November 2016; abgerufen am 26. November 2016.