Hammerwurf

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John Flanagan bei den Olympischen Spielen 1908 in London

Der Hammerwurf (auch Hammerwerfen) ist eine Disziplin der Leichtathletik oder auch Schwerathletik, bei der es einen „Wurfhammer“, heute eine Metallkugel an einem Stahldraht, so weit wie möglich zu schleudern gilt.

Der Sportler hat zum Schwungholen einen Kreis von 2,135 Metern Durchmesser (7 englische Fuß) zur Verfügung. Er nutzt diesen, um den Hammer zunächst mit beiden Armen kreisen zu lassen, um ihn vor dem Abwurf möglichst stark zu beschleunigen.

Der Wurfhammer der Männer wiegt einschließlich Griff 7,26 Kilogramm (16 englische Pfund), bei den Frauen vier Kilogramm. Er hat somit das gleiche Gewicht wie die Stoßkugel beim Kugelstoßen.

Der Hammerwurf als moderner Sport entstand im 19. Jahrhundert in Schottland und Irland, wo man ursprünglich ein mit einem Holzstiel versehenes Gewicht warf.

Im Programm der Olympischen Spiele ist Hammerwurf für Männer seit 1900. Für Frauen findet er seit 1997 bei internationalen Wettkämpfen und seit 2000 bei Olympischen Spielen statt.

Die besten Hammerwerfer erreichen bei den Männern Weiten um 85 Meter (Weltrekord: 86,74 m) und bei den Frauen um 80 Meter (Weltrekord: 82,98 m).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hammerwurf in Schottland

Wettbewerbe im Weitwurf eines Schmiedehammers sind aus dem Mittelalter Irlands und Schottlands belegt. Die ersten Würfe eines Gewichts mit einem starren „Stiel“ sind aus England und Irland aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt.

Das Regelwerk für den Hammerwurf wurde 1887 in England geschrieben. Während die Masse des Gewichts schon frühzeitig auf 16 englische Pfund (7,257 kg) festgelegt wurde, änderte sich die Art des Abwurfs mehrfach. Anfangs war es erlaubt, einen beliebig langen Anlauf zu nehmen und die Abwurflinie nach dem Wurf zu übertreten.

Später wurde aus einem Kreis geworfen: Der Durchmesser wurde 1878 in England auf 7 englische Fuß (2,135 m) festgelegt, von 1887 bis 1909 wurde auch aus einem 9-Fuß-Kreis (2,73 m) geworfen.

Ebenso hat sich die Länge des Drahtes geändert, an dem das Gewicht hängt. Erst im 20. Jahrhundert wurde die endgültige Länge von 4 englischen Fuß (1,219 m) festgelegt. Der heute von den Männern verwendete Hammer wurde 1912 eingeführt.

In Deutschland fand der erste Wettkampf im Hammerwurf im Mai 1893 in Berlin mit einem 12 Pfund schweren Hammer statt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Hammerwurf in Deutschland kaum beachtet; offizielle deutsche Rekorde wurden erst Mitte der 1920er Jahre registriert. Der erste bedeutende deutsche Hammerwerfer war Max Furtwengler (* 1881), der einarmig und mit nur einer halben Drehung warf. Er erhöhte die deutsche Bestleistung von 29,84 m im Jahre 1909 auf 43,05 m im Jahre 1926.

Wettkampfregeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hammerwerfer 1904

Im Wettkampf haben die besten acht Hammerwerfer sechs Versuche. Die größte Weite entscheidet über Sieg und Plätze, bei gleicher Weite entscheiden die nächstbesten Versuche.

Der Kreis darf nach dem Abwurf erst nach dem Aufschlagen des Hammers und nur nach hinten und aus dem sicheren Stand verlassen werden, damit der Wurf gültig gewertet wird.

Im Unterschied zu den anderen Wurfdisziplinen darf der Hammerwerfer Handschuhe tragen oder einzelne Finger mit Bandagen umwickeln.

Ein Wurf ist nur gültig, wenn der Hammer in einem markierten, spitzwinkeligen Sektor landet. Dieser hat ebenso wie beim Kugelstoßen und Diskuswurf eine Öffnung von 34,92°. Dieser „unrunde“ Wert ergibt sich aus einem Dreieck, das zum einfachen Markieren des Wurfsektors Seitenlängen von zweimal 20 Metern sowie 12 Metern hat.

Um Personen im Stadion vor fehlgeleiteten Würfen zu schützen, ist der Hammerwurf-Kreis mit einem Schutzkäfig umgeben, der nur oben und in Richtung des Wurfsektors offen ist. Er hat eine Höhe von sieben Metern, an manchen Stellen von zehn Metern. Vom Mittelpunkt des Wurfkreises steht er mindestens 3,50 Meter entfernt. Die Maschen des Schutzkäfigs können aus Seilen oder Metalldraht bestehen und müssen einer Geschwindigkeit des Hammers von 32 Metern pro Sekunde (115 km/h) standhalten.

Die Regeln für Hammerwurf-Wettkämpfe sind in den Regeln 187, 191 und der technischen IAAF-Wettkampfvorschriften festgelegt.

Physik des Hammerwurfs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abfluggeschwindigkeit: Für einen 75-Meter-Wurf ist eine Abfluggeschwindigkeit von etwa 27 bis 28 Metern pro Sekunde (m/s) nötig. Wird diese Geschwindigkeit um fünf Prozent, etwa 1,4 m/s erhöht, führt das bei gleichbleibendem Abflugwinkel zu einem Weitengewinn von rund sieben Metern. Die Abfluggeschwindigkeit hat deshalb eine weitaus größere Bedeutung als der Abflugwinkel.
  • Abflughöhe: Ihr Einfluss auf die Weite ist sehr gering. Eine größere Abflughöhe führt etwa zu einem gleich großen Weitengewinn. Wird der Hammer zum Beispiel aus 1,60 Meter statt 1,40 Meter Höhe abgeworfen, bringt das etwa 19 Zentimeter (bezogen auf eine Abfluggeschwindigkeit von 24 m/s). Ein großer Sportler hat also gegenüber einem kleineren bei gleicher Kraftanwendung und gleicher Technik nur geringe Vorteile.
  • Abflugwinkel: Der Wurfhammer beschreibt eine ballistische Kurve (Wurfparabel, Schiefer Wurf), die einen bestmöglichen Abflugwinkel von 45° hat. Da jedoch der Hammer aus einer erhöhten Position abgeworfen wird (Gesetz des schiefen Wurfs), liegt der tatsächliche beste Abflugwinkel nur bei etwa 44°. Eine Abweichung von zwei Grad, rund fünf Prozent, verschlechtert die Wurfweite um etwa sechzig Zentimeter.
  • Wind: Der Luftwiderstand spielt beim Hammerwurf eine geringe Rolle, deshalb beeinflusst Wind die Weite nur geringfügig. Eine Windgeschwindigkeit von 5 m/s beeinflusst einen 80-Meter-Wurf um etwa ein Prozent. Rückenwind führt zu einem Weitengewinn von etwa 90 Zentimetern, Gegenwind verringert die Weite eines Wurfes um etwa 80 Zentimeter.

Meilensteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer:

  • Erste registrierte Weite: 27,74 m, (16-Pfund-Hammer mit Holzstiel), Adam Wilson (GBR), 10. Mai 1828 in Hunter's Tryst
  • Erste registrierte Weite nach heutigen Regeln (2,135-Meter-Kreis): 30,12 m, Edmund Baddeley (GBR), 15. April 1878
  • Erster offizieller Weltrekord: 57,77 m, Pat Ryan (USA), 17. August 1913 (erstmalige Verbesserung des Weltrekordes am 27. August 1938 von Erwin Blask (GER) mit 59,00 m)
  • Erste Weite über 60 Meter: 60,34 m, József Csermák (HUN), 24. Juli 1952
  • Erste Weite über 70 Meter: 70,33 m, Hal Connolly (USA), 12. August 1960
  • Erste Weite über 80 Meter: 80,14 m, Boris Saitschuk (URS), 9. Juli 1978

Frauen:

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer:

Frauen:

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Flanagan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Truxtun Hare Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Josiah McCracken
1904 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Flanagan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John DeWitt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ralph Rose
1908 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Flanagan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt McGrath Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Con Walsh
1912 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt McGrath KanadaKanada Duncan Gillis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Clarence Childs
1920 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pat Ryan SchwedenSchweden Carl Johan Lind Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Basil Bennett
1924 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Tootell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt McGrath Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Malcolm Nokes
1928 IrlandIrland Pat O’Callaghan SchwedenSchweden Ossian Skiöld Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edmund Black
1932 IrlandIrland Pat O’Callaghan FinnlandFinnland Ville Pörhölä Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Peter Zaremba
1936 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Karl Hein Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Erwin Blask SchwedenSchweden Fred Warngård
1948 UngarnUngarn Imre Németh Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Ivan Gubijan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Bennett
1952 UngarnUngarn József Csermák DeutschlandDeutschland Karl Storch UngarnUngarn Imre Németh
1956 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly SowjetunionSowjetunion Michail Kriwonosow SowjetunionSowjetunion Anatoli Samozwetow
1960 SowjetunionSowjetunion Wassili Rudenkow UngarnUngarn Gyula Zsivóczky PolenPolen Tadeusz Rut
1964 SowjetunionSowjetunion Romuald Klim UngarnUngarn Gyula Zsivóczky Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Uwe Beyer
1968 UngarnUngarn Gyula Zsivóczky SowjetunionSowjetunion Romuald Klim UngarnUngarn Lázár Lovász
1972 SowjetunionSowjetunion Anatolij Bondartschuk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Jochen Sachse SowjetunionSowjetunion Wassili Chmelewski
1976 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych SowjetunionSowjetunion Alexei Spiridonow SowjetunionSowjetunion Anatolij Bondartschuk
1980 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion Jüri Tamm
1984 FinnlandFinnland Juha Tiainen Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm Deutschland BRBR Deutschland Klaus Ploghaus
1988 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych SowjetunionSowjetunion Jüri Tamm
1992 Vereintes TeamVereintes Team Andrei Abduwalijew Vereintes TeamVereintes Team Ihar Astapkowitsch Vereintes TeamVereintes Team Igor Nikulin
1996 UngarnUngarn Balázs Kiss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Deal UkraineUkraine Oleksandr Krykun
2000 PolenPolen Szymon Ziółkowski ItalienItalien Nicola Vizzoni WeissrusslandWeißrussland Ihar Astapkowitsch
2004 JapanJapan Kōji Murofushi nach dem positiven Doping-Test
von Iwan Zichan nicht neu vergeben
TurkeiTürkei Eşref Apak
2008 SlowenienSlowenien Primož Kozmus WeissrusslandWeißrussland Wadsim Dsewjatouski WeissrusslandWeißrussland Iwan Zichan
2012 UngarnUngarn Krisztián Pars SlowenienSlowenien Primož Kozmus JapanJapan Kōji Murofushi
2016 TadschikistanTadschikistan Dilschod Nasarow WeissrusslandWeißrussland Iwan Zichan PolenPolen Wojciech Nowicki

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2000 PolenPolen Kamila Skolimowska RusslandRussland Olga Kusenkowa DeutschlandDeutschland Kirsten Münchow
2004 RusslandRussland Olga Kusenkowa KubaKuba Yipsi Moreno KubaKuba Yunaika Crawford
2008 KubaKuba Yipsi Moreno China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu WeissrusslandWeißrussland Darja Ptschelnik
2012 PolenPolen Anita Włodarczyk DeutschlandDeutschland Betty Heidler China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu
2016 PolenPolen Anita Włodarczyk China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sophie Hitchon

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych PolenPolen Zdzisław Kwaśny
1987 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion Jüri Tamm Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ralf Haber
1991 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych SowjetunionSowjetunion Ihar Astapkowitsch DeutschlandDeutschland Heinz Weis
1993 TadschikistanTadschikistan Andrei Abduwalijew WeissrusslandWeißrussland Ihar Astapkowitsch UngarnUngarn Tibor Gécsek
1995 TadschikistanTadschikistan Andrei Abduwalijew WeissrusslandWeißrussland Ihar Astapkowitsch UngarnUngarn Tibor Gécsek
1997 DeutschlandDeutschland Heinz Weis UkraineUkraine Andrij Skwaruk RusslandRussland Wassili Sidorenko
1999 DeutschlandDeutschland Karsten Kobs UngarnUngarn Zsolt Németh UkraineUkraine Wladislaw Piskunow
2001 PolenPolen Szymon Ziółkowski JapanJapan Kōji Murofushi RusslandRussland Ilja Konowalow
2003 WeissrusslandWeißrussland Iwan Zichan UngarnUngarn Adrián Annus JapanJapan Kōji Murofushi
2005 PolenPolen Szymon Ziółkowski DeutschlandDeutschland Markus Esser FinnlandFinnland Olli-Pekka Karjalainen
2007 WeissrusslandWeißrussland Iwan Zichan SlowenienSlowenien Primož Kozmus SlowakeiSlowakei Libor Charfreitag
2009 SlowenienSlowenien Primož Kozmus PolenPolen Szymon Ziółkowski RusslandRussland Alexej Sagorny
2011 JapanJapan Kōji Murofushi UngarnUngarn Krisztián Pars SlowenienSlowenien Primož Kozmus
2013 PolenPolen Paweł Fajdek UngarnUngarn Krisztián Pars TschechienTschechien Lukáš Melich
2015 PolenPolen Paweł Fajdek TadschikistanTadschikistan Dilschod Nasarow PolenPolen Wojciech Nowicki
2017 PolenPolen Paweł Fajdek ANA flag (2017).svg Waleri Pronkin PolenPolen Wojciech Nowicki

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1999 RumänienRumänien Mihaela Melinte RusslandRussland Olga Kusenkowa Amerikanisch-SamoaAmerikanisch-Samoa Lisa Misipeka
2001 KubaKuba Yipsi Moreno RusslandRussland Olga Kusenkowa AustralienAustralien Bronwyn Eagles
2003 KubaKuba Yipsi Moreno RusslandRussland Olga Kusenkowa FrankreichFrankreich Manuela Montebrun
2005 KubaKuba Yipsi Moreno FrankreichFrankreich Manuela Montebrun China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu
2007 DeutschlandDeutschland Betty Heidler KubaKuba Yipsi Moreno China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu
2009 PolenPolen Anita Włodarczyk DeutschlandDeutschland Betty Heidler SlowakeiSlowakei Martina Danišová-Hrašnová
2011 RusslandRussland Tatjana Lyssenko DeutschlandDeutschland Betty Heidler China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu
2013 RusslandRussland Tatjana Lyssenko PolenPolen Anita Włodarczyk China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu
2015 PolenPolen Anita Włodarczyk China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu FrankreichFrankreich Alexandra Tavernier
2017 PolenPolen Anita Włodarczyk China VolksrepublikVolksrepublik China Wang Zheng PolenPolen Malwina Kopron

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weite (m) Name Datum Ort
57,77 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Pat Ryan 17. August 1913 New York City
59,00 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Erwin Blask 27. August 1938 Stockholm
59,02 Ungarn 1946Ungarn Imre Németh 14. Juli 1948 Tata
59,57 Ungarn 1949Ungarn Imre Németh September 1949 Katowice
59,88 Ungarn 1949Ungarn Imre Németh 19. Mai 1950 Budapest
60,34 Ungarn 1949Ungarn József Csermák 24. Juli 1952 Helsinki
61,25 NorwegenNorwegen Sverre Strandli 14. September 1952 Oslo
62,36 NorwegenNorwegen Sverre Strandli 5. September 1953 Oslo
63,34 Sowjetunion 1923Sowjetunion Michail Kriwonossow 29. August 1954 Bern
64,05 Sowjetunion 1923Sowjetunion Stanislaw Nenaschew 12. Dezember 1954 Baku
64,33 Sowjetunion 1955Sowjetunion Michail Kriwonossow 4. August 1955 Warschau
64,52 Sowjetunion 1955Sowjetunion Michail Kriwonossow 19. September 1955 Belgrad
65,85 Sowjetunion 1955Sowjetunion Michail Kriwonossow 25. April 1956 Naltschik
66,38 Sowjetunion 1955Sowjetunion Michail Kriwonossow 8. Juli 1956 Minsk
67,32 Sowjetunion 1955Sowjetunion Michail Kriwonossow 22. Oktober 1956 Taschkent
68,54 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 2. November 1956 Los Angeles
68,68 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 20. Juni 1958 Bakersfield
70,33 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 12. August 1960 Walnut
70,67 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 21. Juli 1962 Palo Alto
71,06 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 29. Mai 1965 Ceres
71,26 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hal Connolly 20. Juni 1965 Walnut
73,74 UngarnUngarn Gyula Zsivótzky 4. September 1965 Debrecen
73,76 UngarnUngarn Gyula Zsivótzky 14. September 1968 Budapest
74,52 Sowjetunion 1955Sowjetunion Romuald Klim 15. Juni 1969 Budapest
74,68 Sowjetunion 1955Sowjetunion Anatolij Bondartschuk 20. September 1969 Piräus
75,48 Sowjetunion 1955Sowjetunion Anatolij Bondartschuk 12. Oktober 1969 Rowno
76,40 Deutschland BRBR Deutschland Walter Schmidt 4. September 1971 Lahr
76,60 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Reinhard Theimer 4. Juli 1974 Leipzig
76,66 Sowjetunion 1955Sowjetunion Alexei Spiridonow 11. September 1974 München
76,70 Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm 19. Mai 1975 Rehlingen
77,56 Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm 19. Mai 1975 Rehlingen
78,50 Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm 19. Mai 1975 Rehlingen
79,30 Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm 14. August 1975 Frankfurt am Main
80,14 Sowjetunion 1955Sowjetunion Boris Saitschuk 9. Juli 1978 Moskau
80,32 Deutschland BRBR Deutschland Karl-Hans Riehm 6. August 1978 Heidenheim an der Brenz
80,38 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 16. Mai 1980 Leselidse
80,46 SowjetunionSowjetunion Jüri Tamm 16. Mai 1980 Leselidse
80,64 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 16. Mai 1980 Leselidse
81,66 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow 24. Mai 1980 Sotschi
81,80 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 31. Juli 1980 Moskau
83,98 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow 4. Juni 1982 Moskau
84,14 SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow 21. Juni 1983 Moskau
86,34 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 3. Juli 1984 Cork
86,66 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 22. Juni 1986 Tallinn
86,74 SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych 30. August 1986 Stuttgart

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weite (m) Name Datum Ort
66,84 RusslandRussland Olga Kusenkowa 23. Februar 1994 Adler
66,86 RumänienRumänien Mihaela Melinte 4. März 1994 Bukarest
69,42 RumänienRumänien Mihaela Melinte 12. Mai 1996 Cluj-Napoca
69,58 RumänienRumänien Mihaela Melinte 8. März 1997 Bukarest
73,14 RumänienRumänien Mihaela Melinte 16. Juli 1998 Poiana Brașov
75,29 RumänienRumänien Mihaela Melinte 13. Mai 1999 Clermont-Ferrand
75,97 RumänienRumänien Mihaela Melinte 13. Mai 1999 Clermont-Ferrand
76,05 RumänienRumänien Mihaela Melinte 29. August 1999 Rüdlingen
76,07 RumänienRumänien Mihaela Melinte 29. August 1999 Rüdlingen
77,06 RusslandRussland Tatjana Lyssenko 15. Juli 2005 Moskau
77,26 RusslandRussland Gulfija Chanafejewa 12. Juni 2006 Tula
77,41 RusslandRussland Tatjana Lyssenko 24. Juni 2006 Schukowski
77,80 RusslandRussland Tatjana Lyssenko 15. August 2006 Tallinn
77,96 PolenPolen Anita Włodarczyk 22. August 2009 Berlin
78,30 PolenPolen Anita Włodarczyk 6. Juni 2010 Bydgoszcz
79,42 DeutschlandDeutschland Betty Heidler 21. Mai 2011 Halle
79,58 PolenPolen Anita Włodarczyk 31. August 2014 Berlin
81,08 PolenPolen Anita Włodarczyk 1. August 2015 Cetniewo
82,29 PolenPolen Anita Włodarczyk 15. August 2016 Rio de Janeiro
82,98 PolenPolen Anita Włodarczyk 28. August 2016 Warschau

Weltbestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Hammerwerfer mit einer Leistung von 81,35 Metern oder weiter. Letzte Veränderung: 9. August 2015

  1. 86,74 m SowjetunionSowjetunion Jurij Sedych, Stuttgart, 30. August 1986
  2. 86,04 m SowjetunionSowjetunion Sergei Litwinow, Dresden, 3. Juli 1986
  3. 84,90 m WeissrusslandWeißrussland Vadim Devyatovskiy, Minsk, 21. Juli 2005
  4. 84,86 m JapanJapan Kōji Murofushi, Prag, 29. Juni 2003
  5. 84,62 m WeissrusslandWeißrussland Ihar Astapkowitsch, Sevilla, 6. Juni 1992
  6. 84,51 m WeissrusslandWeißrussland Ivan Tsikhan, Grodno, 9. Juli 2008
  7. 84,48 m SowjetunionSowjetunion Igor Nikulin, Lausanne, 12. Juli 1990
  8. 84,40 m EstlandEstland Jüri Tamm, Banská Bystrica, 9. September 1984
  9. 84,19 m UngarnUngarn Adrián Annus, Szombathely, 10. August 2003
  10. 83,93 m PolenPolen Paweł Fajdek, Szczecin, 9. August 2015
  11. 83,68 m UngarnUngarn Tibor Gécsek, Zalaegerszeg, 19. September 1998
  12. 83,46 m TadschikistanTadschikistan Andrei Abduwalijew, Sotschi, 26. Mai 1990
  13. 83,43 m RusslandRussland Alexei Sagorny, Adler, 10. Februar 2002
  14. 83,40 m Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ralf Haber, Athen, 16. Mai 1988 (Deutscher Rekord)
  15. 83,38 m PolenPolen Szymon Ziółkowski, Edmonton, 5. August 2001
  16. 83,30 m FinnlandFinnland Olli-Pekka Karjalainen, Lahti, 14. Juli 2004
  17. 83,04 m DeutschlandDeutschland Heinz Weis, Frankfurt am Main, 29. Juni 1997
  18. 83,00 m UngarnUngarn Balázs Kiss, Saint-Denis, 4. Juni 1998
  19. 82,78 m DeutschlandDeutschland Karsten Kobs, Dortmund, 26. Juni 1999
  20. 82,69 m UngarnUngarn Krisztián Pars, Zürich, 16. August 2014
  21. 82,64 m Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Gunther Rodehau, Dresden, 3. August 1985
  22. 82,62 m RusslandRussland Sergei Kirmasow, Brjansk, 30. Mai 1998
  23. 82,62 m UkraineUkraine Andrij Skwaruk, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  24. 82,54 m Vereintes TeamVereintes Team Wassili Sidorenko, Krasnodar, 13. Mai 1992
  25. 82,52 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Deal, Mailand, 7. September 1996
  26. 82,40 m BulgarienBulgarien Plamen Minew, Plowdiw, 1. Juni 1991
  27. 82,38 m FrankreichFrankreich Gilles Dupray, Chelles, 21. Juni 2000
  28. 82,38 m SlowenienSlowenien Primož Kozmus, Celje, 2. September 2009
  29. 82,28 m RusslandRussland Ilja Konowalow, Tula, 10. August 2003
  30. 82,24 m SowjetunionSowjetunion Benjaminas Viluckis, Klaipėda, 21. August 1986
  31. 82,24 m SowjetunionSowjetunion Vyacheslav Korovin, Chelyabinsk, 20. Juni 1987
  32. 82,23 m UkraineUkraine Wladyslaw Piskunow, Kontscha Saspa, 27. April 2002
  33. 82,22 m DeutschlandDeutschland Holger Klose, Dortmund, 2. Mai 1998
  34. 82,16 m SowjetunionSowjetunion Witali Alisewitsch, Pärnu, 13. Juli 1988
  35. 82,08 m BulgarienBulgarien Iwan Tanew, Sofia, 3. September 1988
  36. 82,00 m Vereintes TeamVereintes Team Sergei Alai, Stajki, 12. Mai 1992
  37. 81,88 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jud Logan, University Park, 22. April 1988
  38. 81,81 m SlowakeiSlowakei Libor Charfreitag, Prag, 29. Juni 2003
  39. 81,79 m FrankreichFrankreich Christophe Épalle, Clermont-Ferrand, 30. Juni 2000
  40. 81,78 m DeutschlandDeutschland Christoph Sahner, Wemmetsweiler, 11. September 1988
  41. 81,70 m RusslandRussland Aleksandr Selesnjow, Sotschi, 22. Mai 1993
  42. 81,66 m UkraineUkraine Oleksandr Krykun, Kiew, 29. Mai 2004
  43. 81,64 m ItalienItalien Enrico Sgrulletti, Ostia, 9. März 1997
  44. 81,56 m RusslandRussland Sergei Gawrilow, Rostow, 16. Juni 1996
  45. 81,56 m UngarnUngarn Zsolt Németh, Veszprém, 14. August 1999
  46. 81,52 m FinnlandFinnland Juha Tiainen, Tampere, 11. Juni 1984
  47. 81,49 m WeissrusslandWeißrussland Waleryj Swjatocha, Brest 27. Mai 2006
  48. 81,45 m TurkeiTürkei Eşref Apak, Istanbul 4. Juni 2005
  49. 81,44 m SowjetunionSowjetunion Juri Tarasjuk, Minsk 10. August 1984
  50. 81,35 m PolenPolen Wojciech Kondratowicz, Bydgoszcz, 13. Juli 2003

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Hammerwerferinnen mit einer Leistung von 73,44 Metern oder weiter. A = Weite unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 29. August 2017

  1. 82,98 m PolenPolen Anita Włodarczyk, Warschau, 28. August 2016
  2. 79,42 m DeutschlandDeutschland Betty Heidler, Halle, 21. Mai 2011 (Deutscher Rekord)
  3. 78,80 m RusslandRussland Tatjana Wiktorowna Lyssenko, Moskau, 16. August 2013
  4. 78,69 m WeissrusslandWeißrussland Aksana Mjankowa, Minsk, 18. Juli 2012
  5. 77,68 m China VolksrepublikVolksrepublik China Wang Zheng, Chengdu, 29. März 2014
  6. 77,33 m China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Wenxiu, Incheon, 28. September 2014
  7. 77,26 m RusslandRussland Gulfija Raifowna Chanafejewa, Sotschi, 26. Mai 2007
  8. 77,13 m RusslandRussland Oksana Kondratjewa, Schukowski, 30. Juni 2013
  9. 76,90 m SlowakeiSlowakei Martina Danišová, Trnava, 16. Mai 2009
  10. 76,85 m PolenPolen Malwina Kopron, Taipeh, 26. August 2017
  11. 76,83 m PolenPolen Kamila Skolimowska, Doha, 11. Mai 2007
  12. 76,77 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Berry, Oxford, 6. Mai 2017
  13. 76,72 m RusslandRussland Marija Bespalowa, Schukowski, 23. Juni 2012
  14. 76,66 m WeissrusslandWeißrussland Wolha Zander, Minsk, 21. Juli 2005
  15. 76,62 m KubaKuba Yipsi Moreno, Zagreb, 9. September 2008
  16. 76,63 m RusslandRussland Jekaterina Choroschich, Schukowski, 24. Juni 2006
  17. 76,56 m WeissrusslandWeißrussland Alena Matoschka, Minsk, 12. Juni 2012
  18. 76,33 m WeissrusslandWeißrussland Darja Ptschelnik, Minsk, 29. Juni 2008
  19. 76,21 m RusslandRussland Jelena Konjewzewa, Tula, 4. Juni 2000
  20. 76,17 m RusslandRussland Anna Bulgakowa, Moskau, 24. Juli 2013
  21. 76,07 m RumänienRumänien Mihaela Melinte, Rüdlingen, 29. August 1999
  22. 76,05 m DeutschlandDeutschland Kathrin Klaas, London, 10. August 2012
  23. 75,73 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amanda Bingson, Des Moines, 22. Juni 2013
  24. 75,73 m KanadaKanada Sultana Frizell, Tucson, 22. Mai 2014
  25. 75,68 m RusslandRussland Olga Kusenkowa, Tula,
  26. 75,29 m AserbaidschanAserbaidschan Hanna Skydan, Baku, 16. Mai 2017
  27. 75,09 m RusslandRussland Jelena Rigert, Moskau, 15. Juli 2013
  28. 75,09 m PolenPolen Joanna Fiodorow, Władysławowo, 30. Juli 2017
  29. 75,08 m KroatienKroatien Ivana Brkljačić, Warschau, 17. Juni 2007
  30. 74,94 m WeissrusslandWeißrussland Hanna Malyschtschyk, Brest, 1. Juni 2017
  31. 74,77 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeneva McCall, Dubnica nad Váhom, 21. August 2013
  32. 74,66 m FrankreichFrankreich Manuela Montebrun, Zagreb, 11. Juli 2005
  33. 74,65 m WeissrusslandWeißrussland Maryja Smaljatschkowa, Stajki, 19. Juli 2008
  34. 74,56 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Magdalyn Ewen, Sacramento, 25. Juni 2017
  35. 74,54 m Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sophie Hitchon, Rio de Janeiro, 15. August 2016
  36. 74,52 m UkraineUkraine Iryna Sekatschowa, Kiew, 2. Juli 2008
  37. 74,40 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeAnna Price, Tucson, 20. Mai 2017
  38. 74,39 m FrankreichFrankreich Alexandra Tavernier, Peking, 26. August 2015
  39. 74,21 m MoldawienMoldawien Zalina Marghieva, Chisinau, 6. Februar 2016
  40. 74,20 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jessica Cosby, Tucson, 22. Mai 2014
  41. 74,17 m TurkeiTürkei Tuğçe Şahutoğlu, Izmir, 19. Mai 2012
  42. 74,10 m UkraineUkraine Iryna Nowoschylowa, Kiew, 19. Mai 2012
  43. 74,03 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amber Campbell, Eugene, 6. Juli 2016
  44. 73,90 m KubaKuba Arasay Thondike, Havanna, 19. Juni 2009
  45. 73,87 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Erin Gilreath, Carson, 25. Juni 2005
  46. 73,74 m ArgentinienArgentinien Jennifer Dahlgren, Buenos Aires, 10. April 2010
  47. 73,64 m VenezuelaVenezuela Rosa Rodríguez, Barquisimeto, 16. Mai 2013
  48. 73,59 m ItalienItalien Ester Balassini, Brixen, 25. Juni 2005
  49. 73,53 m RumänienRumänien Bianca Perie, Bukarest, 16. Juli 2010
  50. 73,44 m UngarnUngarn Éva Orbán, Halle, 25. Mai 2013

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hammerwurf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien