Albert Manser

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Albert Manser (* 30. Dezember 1937 in Appenzell; † 12. Januar 2011[1]) war ein Schweizer Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Manser wuchs auf einem Bauernhof im Kanton Appenzell Innerrhoden auf und begann schon früh zu zeichnen. Nach einer dreijährigen Konditorlehre in St. Gallen wendete er seine Kunstfertigkeit in der Herstellung und Verzierung kunstvoller Süssigkeiten in verschiedenen renommierten Konditoreien an. In seiner Freizeit begann er Bilder vom bäuerlichen Leben im heimatlichen Appenzell zu malen.

1967 ermunterte ihn Ida Niggli, ganz auf den Beruf des Malers umzusatteln. Seither stellte er weltweit seine Bilder aus. Manser gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der naiven Kunst. In der New York Times wurde er anlässlich einer Ausstellung in den USA mit der berühmten naiven Künstlerin Grandma Moses (1860–1961) verglichen.

Bekannt wurde er auch durch seine Kinderbücher Albertli und Barbara, welche ins Englische und Französische übersetzt wurden.

2010 wurde Manser mit dem Innerrhoder Kulturpreis die höchste Kulturauszeichnung verliehen. Eigentlich war die Preisvergabe erst für das Jahr 2011 vorgesehen, aufgrund seiner schweren Krankheit wurde sie jedoch vorgezogen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Küng: Monographie Albert Manser, Sulgen 1995

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Appenzeller Bauernmaler Albert Manser gestorben in: Tages-Anzeiger vom 17. Januar 2011
  2. Albert Manser mit Kulturpreis ausgezeichnet@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Video in: Schweizer Fernsehen vom 25. Juni 2010