Alfons Weiser

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Alfons Weiser (* 18. Februar 1934 in Wölfelsgrund, Landkreis Habelschwerdt, Niederschlesien) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe und Exeget.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Vertreibung der Deutschen aus Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg begann Alfons Weiser eine Schlosserlehre bei Blohm & Voss in Hamburg, die er mit Auszeichnung abschloss. Danach trat er in den Orden der Pallottiner (SAC) ein. Nachdem er das Abitur bestanden und Latinum, Graecum und Hebraicum erworben hatte, studierte er Katholische Theologie und Philosophie an der Universität Würzburg[1]. Seine Dissertation „Die Knechtsgleichnisse der synoptischen Evangelien“ schloss er mit Auszeichnung ab. Nach der Promotion war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Neutestamentliche Exegese an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Er ist Mitglied der KDB Franco-Borussia zu Würzburg im RKDB.[2]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jesu Wunder – damals und heute. Stuttgart: kbw 1968 (61987)
  • Die Knechtsgleichnisse der synoptischen Evangelien. München: Kösel 1971 ISBN 3-466-25329-2 (Diss. Würzburg)
  • Was die Bibel Wunder nennt: ein Sachbuch zu den Berichten der Evangelien. Stuttgart: kbw 1975 ISBN 3-460-31091-X (81992)
  • Zentrale Themen des Neuen Testamentes: Handreichung für Schule und Erwachsenenbildung. Donauwörth: Auer 1978 ISBN 3-403-00895-9 (31986)
  • Die Apostelgeschichte. (=ÖTK 5) 2 Bde. Gütersloh: Mohn 1981–1985
  • Studien zu Christsein und Kirche. Stuttgart: kbw 1990 ISBN 3-460-06091-3
  • Miteinander Gemeinde werden: Sachbuch zum Neuen Testament und zum kirchlichen Leben. Stuttgart: kwb 1992 ISBN 3-460-30000-0
  • Die Theologie der Evangelien. Stuttgart: Kohlhammer 1993. ISBN 3-17-012044-1
  • Die gesellschaftliche Verantwortung der Christen nach den Pastoralbriefen. Stuttgart u. a.: Kohlhammer 1994 ISBN 3-17-013178-8
  • Der zweite Brief an Timotheus. (EKK 16,1) Düsseldorf u. a.: Benziger u. a. 2003 ISBN 3-545-23118-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alfons-Weiser. Abgerufen am 29. Dezember 2020.
  2. Hanno Dockter, Markus Dockter (Hrsg.): Ring-Angehörigen-Verzeichnis des RKDB und des RKAB. Bonn 2008.