Alice Oswald

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Alice Oswald (* 1966 in Reading, Berkshire) ist eine englische Dichterin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alice Oswald studierte Klassische Philologie am New College, Oxford. Nach Beendigung ihres Studiums arbeitete sie einige Jahre als Gärtnerin.[1] Sie ist mit dem englischen Dramatiker Peter Oswald verheiratet und lebt mit ihm und den gemeinsamen Kindern in Totnes.

Ihre erste Gedichtsammlung The Thing in the Gap-Stone Stile erschien 1996 und wurde mit dem Forward Poetry Prize für das beste Debüt ausgezeichnet.[2] Für ihren zweiten Band Dart (2002), der die Geschichte des gleichnamigen Flusses aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, erhielt sie 2002 den T.S. Eliot Prize.[3] Es folgten Woods (2005), ausgezeichnet mit dem Geoffrey Faber Memorial Prize, sowie A Sleepwalk on the Severn und Weeds and Wildflowers im Jahr 2009. Für letztere Sammlung erhielt sie den Ted Hughes Award. Ihr Werk Memorial stammt aus dem Jahr 2011 und ist Homers Ilias nachempfunden.[4] Im Zentrum stehen hierbei die Schicksale der einfachen Soldaten und nicht die der Götter und Heroen. Sie bezeichnet es selbst als "excavation of the Ilias". Für die innovative Form und Bildsprache dieses Werks erhielt sie 2013 als erste Dichterin den Warwick Prize for Writing.[5] Für Falling Awake wurde sie 2016 mit dem Costa Book Award und 2017 mit dem Griffin Poetry Prize ausgezeichnet.

Alice Oswald war Samuel Fischer Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2015/2016.

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.theguardian.com/books/2011/oct/09/alice-oswald-homer-iliad-interview
  2. http://www.poetryfoundation.org/bio/alice-oswald
  3. https://www.theguardian.com/books/2003/jan/21/tseliotprizeforpoetry.awardsandprizes
  4. http://www.poetryarchive.org/poet/alice-oswald
  5. http://www2.warwick.ac.uk/fac/cross_fac/prizeforwriting/archive/2013/