Alina Bronsky

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Alina Bronsky, Frankfurter Buchmesse 2015

Alina Bronsky (Pseudonym[1]) (* 2. Dezember 1978 in Swerdlowsk (heute Jekaterinburg), Sowjetunion) ist eine russisch-deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen ist Bronsky auf der asiatischen Seite des Uralgebirges sowie in Marburg und Darmstadt. Ihr Vater ist jüdischer Abstammung und wanderte mit der Familie Anfang der 1990er Jahre als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus.[2] Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Werbetexterin und Redakteurin beim Darmstädter Echo.

Alina Bronsky ist Mutter von vier Kindern. Der Vater ihrer ersten drei Kinder verunglückte im Januar 2012 tödlich in den Walliser Alpen.[3] Sie lebt in Berlin-Charlottenburg mit Ulrich Noethen. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter.[4]

Ihr Debütroman Scherbenpark erregte großes öffentliches Interesse.[5] Der Roman war in der Sparte „Jugendbuch“ (Kritikerjury) zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 sowie für den Aspekte-Literaturpreis nominiert. Er erschien als Theaterstück[6] und wurde mit Jasna Fritzi Bauer in der Hauptrolle verfilmt.[7]

Bronskys zweites Werk Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2010. Ebenfalls auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis (2015) stand Baba Dunjas letzte Liebe.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alina Bronsky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Irma Wagner: Aber die Leser mögen sie trotz ihres Gezickes. Interview. In: Kölner Illustrierte. November 2008, abgerufen am 25. Januar 2018.
  2. Parallelwelten – Deutsch-israelische Literaturtage 2011. Teilweise Anonym. Interview mit Ofer Aderet (Memento vom 29. April 2013 im Internet Archive). In: goethe.de/ins/il. מגזין‎ – Goethe-Institut Israel, Februar 2012, abgerufen am 25. Januar 2018.
  3. Grete Götze: Die schreibende Hausfrau. In: Frankfurter Rundschau online. 9. Januar 2012, abgerufen am 25. Januar 2018.
  4. Eva Harm: Ulrich Noethen. Ist wieder Vater geworden. In: Bunte. 29. August 2013, abgerufen am 13. September 2013.
  5. Eine Zeit zum Steinewerfen. Rezension von Scherbenpark. In: FAZ. 2. Oktober 2008, abgerufen am 25. Januar 2018.
  6. Scherbenpark. Rowohlt-Theaterverlag, abgerufen am 28. Januar 2013.
  7. Scherbenpark. (Memento vom 7. Februar 2013 im Internet Archive). Filmfestival Max Ophüls Preis 2013, abgerufen am 25. Januar 2018.