Alina Jurjewna Kabanowa

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Alina Kabanowa

Alina Jurjewna Kabanowa (russisch Али́на Ю́рьевна Каба́нова auch Alina Kabanova transkribiert; * 9. März 1982 in Sewastopol, Sowjetunion) ist eine russische Pianistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alina Kabanowa stammt aus Sewastopol (Halbinsel Krim). Als Zehnjährige erlangte sie 1992 einen Sonderpreis für junge Künstler der Moskauer Musikschule für begabte Kinder, wo sie bei Wera Gornostajewa studierte. Zur Ergänzung ihrer Studien kam Alina Kabanowa im Jahre 1999 an die Hochschule für Musik Münster, wo sie zunächst von Michael Keller und nun von Gregor Weichert unterrichtet wird. Im Jahre 2004 setzte sie ihr Studium bei Volker Banfield und Jewgeni Koroljow an der  Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Im Jahre 2001 gewann sie den Förderpreis Musik der „Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit“ und wurde 2004 Stipendiatin der Rubinstein-Akademie Düsseldorf.

Die Orchèstre Symphonique de Lyon, Berliner Symphoniker, Krimer Staatsphilharmonie, Taurida Orchester Sankt Petersburg verpflichteten sie als Solistin. Seit 1995 spielte sie regelmäßig Tourneen in Russland, USA und Europa; in Deutschland gab sie seit 1999 ca. 1000 Konzerte.

Seit 2014 veranstaltet Kabanowa mit der Unterstützung der Kulturbehörde und Senatskanzlei Hamburg die Festivals „Tschaikowski-Tage Hamburg“,[1] „Musik Hansa Kaliningrad“, „Arabesques in Sankt Petersburg“ und „Musitektur#“ in Sankt-Blasien und hat Wiktor Tretjakow, David Geringas, Leonid Desjatnikow, Petru Muntianu, Wladimir Sorokin, Walter Plathe, „12 Geiger des Bolschoi TheaterMoskau und Solisten des Mariinski-Theater Sankt Petersburg eingeladen.

Seit 2018 ist sie Inhaberin der „Alina Kabanova Klavierakademie Hamburg“.

Internationale Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klavierwettbewerb in Senigallia (1995 / I)
  • Wladimir-Krainjew-Wettbewerb (Charkow / 1996/ II)
  • Londoner Klavierwettbewerb (1998/ I)
  • Internationaler Poulenc-Wettbewerb (1999 / D)

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tschaikowsky-Tage in Hamburg. In: Tschaikowsky-Saal Hamburg. 20. April 2015 (tschaikowsky-saal.de [abgerufen am 15. März 2017]).
  2. Piano Recital. 2. Januar 2006, abgerufen am 15. März 2017.