Alpha Alpha

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Fernsehserie
OriginaltitelAlpha Alpha
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr 1972
Länge 25 Minuten
Episoden 13 in 1 Staffel (Liste)
Genre Science-Fiction, Mystery
Regie Wolfgang F. Henschel
Drehbuch Wolfgang F. Henschel
Musik Erich Ferstl
Erstausstrahlung 3. Mai 1972 auf ZDF
Besetzung

Alpha Alpha ist eine deutsche Science-Fiction-Serie von Wolfgang F. Henschel (Buch und Regie), die 1972 erstmals ausgestrahlt wurde.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentlich ist Michael Dahlen (Karl-Michael Vogler) Studienrat. Aufgrund seiner Fähigkeiten als Kampfsportler, seines Improvisationstalents und seines scharfen, naturwissenschaftlich gebildeten Verstands wird er von einer geheimnisvollen Organisation ausgewählt, als Alpha Agent zu arbeiten. Es gibt nur sehr wenige Alpha-Agenten, die überall auf der Welt unterstützt von niederrangigeren Agenten der weltweit tätigen Organisation gegen alles kämpfen, was die menschliche Zivilisation und den Fortbestand des menschlichen Lebens gefährden könnte. Eine wichtige Rolle hat dabei ein hochentwickelter sprechender Computer, der die jeweiligen Fälle analysiert und aktuelle Situationen bewertet. Die endgültigen Entscheidungen trifft ein Gremium von fünf gleichaussehenden Männern, denen die Agenten unterstellt sind.

Agent Alpha und seine Kollegen Beta und Gamma ermitteln in den abenteuerlichsten und geheimnisvollsten Fällen und müssen sich dabei auch mit unerklärlichen Phänomenen wie Teleportation (Der Astronaut) und Entführung durch Außerirdische (Wie die Ratten) auseinandersetzen. Menschliche Mutanten, die telepathische oder telekinetische Fähigkeiten haben, kommen in den Episoden Die Gedanken sind frei und Ein begabtes Kind vor. In der Folge Heute ist damals unternimmt Alpha Alpha sogar unfreiwillig eine Zeitreise in die deutsche Kaiserzeit vor dem I. Weltkrieg. In anderen Episoden geht es um Replikanten (Abbilder) existierender Menschen, welche die bestehende Gesellschaft in einer weitreichenden Verschwörung unterwandern sollen, oder um Computer, die das Personal einer geheimen Forschungsanlage hypnotisieren (Omega schweigt).

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Original­titel Erstaus­strahlung D
1 Die Organisation 3. Mai 1972
2 Gedanken sind frei 10. Mai 1972
3 Wie die Ratten 17. Mai 1972
4 Der Astronaut 31. Mai 1972
5 Omega schweigt 7. Juni 1972
6 Der Weltfriede 14. Juni 1972
7 Abbilder 21. Juni 1972
8 Die List des Odysseus 28. Juni 1972
9 Die Nacht im Zoo 5. Juli 1972
10 Ein begabtes Kind 12. Juli 1972
11 Heute ist damals 19. Juli 1972
12 Außer Dienst 26. Juni 1972
13 Unsterblichkeit 2. August 1972

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gastrollen waren unter anderem Herbert Tiede, Herbert Fleischmann, Horst Sachtleben, Paul Edwin Roth, Ursula Dirichs, Dieter Borsche, Dieter Kirchlechner und Dietrich Thoms zu sehen.

Regisseur Wolfgang F. Henschel, der früher eher Krimis wie Ein Fall für zwei und Edgar-Wallace-Filme drehte, schrieb alle 13 Folgen selbst. Die teilweise vom Jazz beeinflusste aber auch rein elektronische Musik komponierte Erich Ferstl, der auch für die Soundeffekte zuständig war.

Thematisches Gegenstück war die Miniserie Das Blaue Palais, welche in den Jahren 1974 und 1976 in insgesamt fünf Teilen ausgestrahlt wurde.

Ähnlich wie die japanische Serie S.R.I. und die unheimlichen Fälle (1968–1969) nimmt alpha alpha Themen vorweg wie sie beispielsweise in der Mystery-Serie Akte X vorkommen.

Das ZDF wiederholte die Fernsehserie im Januar 2012 auf seinem Digitalkanal ZDFkultur.[1]

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die komplette Serie Alpha Alpha erschien am 6. Februar 2015 als 2-DVD-Set (Studio Hamburg Enterprises) mit einer Gesamtlaufzeit von 325 Minuten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alpha Alpha kehrt nach 40 Jahren auf den Bildschirm zurück

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]