Ein Fall für zwei

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Seriendaten
Ein fall fuer zwei 2005.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 1981
Länge 60 Minuten
Episoden Bisher 304+ in 32+ Staffeln
Genre Kriminalfilm
Produktion Andrea Jedele, Odeon TV
Idee Karl-Heinz Willschrei, Georg Althammer
Musik Klaus Doldinger
Erstausstrahlung 11. September 1981 auf ZDF
Besetzung
Wanja Mues
Leo Oswald (seit Episode 301)
Antoine Monot, Jr.
Benni Hornberg (seit Episode 301)
Thomas Thieme
Dr. Oskar Renners (seit Episode 301)
Christina Hecke
Conni Leinfelder (seit Episode 301)
Sina Tkotsch
Nele (seit Episode 301)
Claus Theo Gärtner
Josef Matula (Episoden 1–300)
Paul Frielinghaus
Dr. Markus Lessing (182–300)
Mathias Herrmann
Dr. Johannes Voss (149–182)
Rainer Hunold
Dr. Rainer Franck (60–149)
Günter Strack
Dr. Dieter Renz (1–60)
Caroline Grothgar
Kristin Wernstedt (258–300)
Renate Kohn
Helga Sommer (24–257)

Ein Fall für zwei ist eine Krimiserie im ZDF, SRF und ORF, die ab dem 11. September 1981 ausgestrahlt wurde. Die Hauptrollen sind ein Privatdetektiv, bis 2013 Josef Matula (Claus Theo Gärtner), und ein Rechtsanwalt, nach mehreren Wechseln zum Schluss Dr. Markus Lessing (Paul Frielinghaus). Die Reihe wurde mit der 300. Folge, deren Erstausstrahlung am 22. März 2013 auf ORF 2[1] und am 29. März 2013 im ZDF[2] stattfand, zunächst eingestellt. Im Mai 2014 wurden jedoch mit neuer Besetzung insgesamt vier neue Folgen ausgestrahlt. Im April 2015 wurde mit den Dreharbeiten für eine weitere Staffel, die vier neue Folgen enthält, begonnen. Neu zum Team stößt Bettina Zimmermann.

Rollen und Darsteller[Bearbeiten]

Die Hauptperson der in Frankfurt am Main und naher Umgebung spielenden Fernsehserie war der Privatdetektiv Josef Matula (Claus Theo Gärtner), der meist erfolgreich für Mandanten eines Rechtsanwaltes arbeitete, welcher die zweite Hauptperson der Serie darstellte. Oft musste Matula den wahren Mörder suchen, damit ein unschuldig Inhaftierter entlastet und der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen wurde.

Josef Matula (Claus Theo Gärtner)[Bearbeiten]

Zu Beginn der Serie ist Josef Matula (Folge: Die Große Schwester) noch Polizeiobermeister, muss sich jedoch wegen Strafvereitelung vor Gericht verantworten und quittiert den Dienst, um einem Disziplinarverfahren zu entgehen. So kommt er mit seinem ersten Anwalt Dr. Renz zusammen, der ihm einen Job als Detektiv anbietet.[3] Im Gericht nennt er hier auch erstmals seinen vollständigen Namen Hermann Josef Matula – und zwar in der ersten Szene – und gibt an, 31 Jahre alt und in Oberhausen geboren zu sein.[4] Trotz meist erfolgreicher Ermittlungsarbeit bildet seine permanente Geldknappheit – er bittet seine Auftraggeber immer wieder um Vorschüsse, großzügige Spesenentschädigungen und so weiter – eine Art Running Gag.[3] Bis Folge 60 Caesars Beute raucht Matula.[5]

Matulas Mutter starb an Krebs, sein Vater fiel im Zweiten Weltkrieg.[5] Hier befindet sich eine Ungereimtheit, denn im Bezug auf Matulas Alter wäre sein Vater vor seiner Zeugung gestorben.[5] Matula hat keine Geschwister, aber eine Nichte.[5] Aufgrund seiner vielen Beziehungen zu Frauen hat er möglicherweise uneheliche Kinder, was aber nie vollständig geklärt wird. Neben der besonderen Anziehung auf Frauen und seiner Sportlichkeit – auch im fortschreitenden Alter – ist Matula meist sehr ruppig und des Öfteren auch in niederen Milieus unterwegs. Aufgrund seiner Polizeiausbildung kann er sich jedoch ebenso wie die Anwälte elaboriert über die Fälle unterhalten.[5]

Da Matula dennoch oft gegen das Gesetz verstößt, wird er oft festgenommen und bricht mehrmals aus dem Gefängnis aus, am Ende stellt sich jedoch im Wesentlichen seine Unschuld heraus. In einigen Folgen besitzt er zu seiner Verteidigung eine Waffe (oder nutzt vor Ort liegende Gegenstände). Er neigt dazu, sich mit den falschen Leuten anzulegen, und wird deshalb mehrfach verprügelt, verletzt oder mit einer Waffe bedroht. Zu seinem Berufsrisiko gehört es, beim Schnüffeln gelegentlich hinterrücks niedergeschlagen oder anderweitig kurzzeitig ausgeschaltet zu werden. Verfolgungsjagden, (seltene) Stunts und Rettung seines Anwalts in letzter Sekunde gehören zu seinem Part in der Serie.[5]

Matula wohnt meistens in einer großen Einzimmerwohnung mit Küche und Bad, die sich mittels einer Schiebetür verschließen lässt. In der Wohnung steht auch ein Billardtisch, denn Matula spielt leidenschaftlich Billard. Dort spielt er häufig mit seinen Anwälten, mit denen er sich zum Teil anfreundet. Seine Wohnung wird in der letzten Folge Letzte Worte stark beschädigt.[6]

Da über die lange Zeit eine Serie nicht neu erfunden werden kann, wirkte im Laufe der Zeit Gärtner entscheidend beim Charakter mit, sodass auch viele Charakterzüge Gärtners einflossen. Das Auto, welches Matula fährt, war oft zur gleichen Zeit auch das Auto von Gärtner.[7] Was Matula zukünftig machen wird, wird in der Serie nicht eindeutig erklärt.

Heute ist Matula eines der bekanntesten und beliebtesten deutschen Fernsehgesichter. Am 13. Januar 2001 wurde er in Bayern sogar zum Ehrenkommissar befördert.[5]

Anwälte[Bearbeiten]

Im Verlauf der Serie arbeitete Matula mit vier Rechtsanwälten zusammen: Dr. Dieter Renz, Dr. Rainer Franck, Dr. Johannes Voss †, Dr. Markus Lessing.

Dr. Dieter Renz (Günter Strack), Episoden 1–60, 1981–1988[Bearbeiten]

Dr. Renz ist ein erfahrener und viel gefragter hessischer Anwalt. Er ist ein Perfektionist und nimmt seinen Beruf sehr ernst. Dies führt auch zur Scheidung von seiner Frau (Folge 03: Das Haus in Frankreich). Seitdem scheint er keine Beziehung mehr zu führen. Zu seiner Studienzeit hat er jedoch mehr Frauenkontakt gehabt, unter anderem zu Birgit Weißenborn (Folge 03). Dr. Renz wird zudem als Genussmensch dargestellt; er ist ein begnadeter Hobbykoch, Weinliebhaber und besucht gerne feine Restaurants. In seiner Freizeit spielt er Golf.[8]

Dr. Renz fährt im Laufe der Jahre zwei verschiedene Autos, zuerst einen Opel Senator mit dem Nummernschild F-DH 250 und einen Mercedes mit F-CD 300.[8]

In Folge 60 geht Dr. Renz in den Ruhestand, nachdem er in ein Komplott verwickelt worden ist, sich in seinem Beruf nicht mehr sicher fühlt und ihm eine Gefängnisstrafe droht.[9]

Dr. Rainer Franck (Rainer Hunold), Episoden 61–149, 1988–1997[Bearbeiten]

Dr. Franck taucht in Folge 60 erstmals auf, als Matula Unterstützung im Komplott gegen seinen bisherigen Anwalt Dr. Renz sucht. Dr. Franck teilt mit Matula auch dessen Liebe zum Motorradfahren und zum Billard. Am Anfang können sie sich nicht verstehen, weil Matula ihm die Freundin ausspannt. Sie werden mit der Zeit jedoch ein gutes Team. Mit der 60. Folge tauchte auch Umba – Dr. Francks Hund – auf, ein Golden Retriever, der allerdings von mindestens zwei Hunden dargestellt wurde.[10]

Dr. Johannes Voss (Mathias Herrmann), Episoden 150–182, 1997–2000[Bearbeiten]

Nachdem Dr. Franck einen Lehrauftrag in Berlin bekommt und diesen annimmt, übernimmt sein Schützling Dr. Johannes Voss dessen Kanzlei. Obwohl Voss lieber boxt, zeigt er in Folge 175 Schmutzige Wäsche, dass auch er Billard spielen kann. Nach einer Weile raufen beide sich zusammen und arbeiten gut miteinander.[11]

Dieses Team entspricht erstmals dem ursprünglichen Konzept der Serie: ein junger, dynamischer Anwalt und ein älterer, knorriger Detektiv.[11]

In Folge 182 Morgen bist du tot wird Voss bedroht und am Ende erschossen.[12]

Dr. Voss studierte zeitweilig mit dem Staatsanwalt Dr. Lessing zusammen, der nach seinem Tod sein Nachfolger als Rechtsanwalt wird.[13]

Dr. Markus Lessing (Paul Frielinghaus), Episoden 183–300, 2000–2013[Bearbeiten]

Dr. Lessing wurde in Darmstadt geboren, studierte Jura in Bonn und Frankfurt (zeitweilig mit Dr. Voss, woher sie sich kennen) und promovierte auch in letztgenannter Stadt. Er liebt Musik und spielt Cello. Nach dem Tod seiner Frau 1995 blieb ihm nur seine Tochter Sonja, die in London studiert. Wie Matula hält er nicht viel von Dienstvorschriften und verstößt zur Fallaufklärung auch das ein oder andere Mal gegen die Regeln. Er übernimmt prompt die Kanzlei von Dr. Voss, obwohl er als selbständiger Anwalt zunächst unerfahren ist, weil er zuvor als Staatsanwalt gearbeitet hat.[13]

Sekretärin der Anwälte[Bearbeiten]

Helga Sommer (Renate Kohn)[Bearbeiten]

Einzig weitere durchgehende Darstellerin neben Matula bis Folge 257 ist Renate Kohn als Helga Sommer, die ab Folge 24 Chemie eines Mordes dabei ist, aber erst in Folge 118 Tödlicher Gewinn einen Nachnamen erhält (und zwar Bachmann, mit welchem sie sich gegenüber einem Anwaltskollegen von Dr. Franck, Dr. Winter, vorstellt), der (durch ein Versehen) in Folge 182 Morgen bist du tot geändert wird.[14]

Helga ist die Sekretärin und Seele der Anwaltskanzlei.[14] Sie arbeitet nacheinander für alle vier Anwälte, bis im Oktober 2008 vom ZDF verbreitet wurde, dass sie nicht mehr in der Serie vertreten sein und in Pension geschickt wird. Nach Angaben des ZDF wollte man in das Format frischen Wind bringen.

Kristin Wernstedt (Caroline Grothgar)[Bearbeiten]

An die Stelle von Helga tritt Kristin Wernstedt erstmals am 5. Dezember 2008 in der Folge 258 Erbarmungslose Rache. Wernstedt ist bis zum Schluss die Sekretärin.

Kommissare[Bearbeiten]

Merkmal der Serie war überdies, dass die Namen und Darsteller der ermittelnden Polizeikommissare und Staatsanwälte sehr häufig geändert wurden. Es gab jedoch auch einige häufiger vorkommende Kommissarsfiguren, so z. B. die des Kommissar Allberg (Thomas Anzenhofer), der in insgesamt acht Folgen zu sehen war; zuletzt im November 2009 in der Erstausstrahlung der Folge Skorpion im dritten Haus.[15]

Konzept[Bearbeiten]

Logo (1981–1997)
Logo (1997–2005)

Die Serie wurde von Karl-Heinz Willschrei und Georg Althammer als Alternative zu klassischen Krimiserien konzipiert, die üblicherweise Kriminalkommissare als Hauptpersonen haben – die Helden sind gezwungen, gänzlich andere Ermittlungsmethoden anzuwenden, da sie keine staatliche Vollmacht, sondern lediglich ein Kundenmandat haben. Mit der handschriftlichen Zusage auf einer Restaurantrechnung – „100 Folgen okay, C.T.G.“ – hatte Claus Theo Gärtner vor 30 Jahren das Rollenangebot des Produzenten Georg Althammer angenommen. Das Schreiben der Drehbücher beansprucht in der Regel mehrere Monate. Die Kosten für das Drehbuch liegen je Folge zwischen 12.000 und 15.000 Euro.[16]

Im ursprünglichen Serienkonzept war die Figur des Anwalts als jung-dynamisch, die des Detektivs als „alt und knorrig“ angelegt gewesen. Dies wurde damals fallen gelassen und die Rollen stattdessen mit dem jungen Claus Theo Gärtner und dem älteren Günter Strack besetzt. Eine Kuriosität war, dass das ursprüngliche Konzept im Laufe der Zeit doch Wirklichkeit wurde.

Die Haupthandlung spielte in allen Fällen in Frankfurt am Main. Drehorte waren, abgesehen von einigen wenigen Bildern, die Frankfurt zeigten, das allgemeine Rhein-Main-Gebiet, vorzugsweise aber Wiesbaden und Umgebung, wegen der Nähe zum Sender. Ein häufiger Drehort war das Büro Center Nibelungenplatz im Frankfurter Nordend, da der Anwalt seine fiktive Kanzlei in diesem Gebäude hatte. Der in den Folgen stets gezeigte Rundblick auf die Frankfurter Skyline war ein Erkennungsmerkmal der Serie. In den ersten Folgen war das Büro von Dr. Renz ganz in der Nähe des Schauspielhauses bzw. der Oper Frankfurt und später im Intercontinental Hotel, ebenfalls in Frankfurt, wobei hier für die Außenaufnahmen die Hochhäuser regelmäßig wechselten. Die Innenaufnahmen des Büros von Dr. Renz wurden jedoch stets im Intercontinental Hotel Frankfurt – jedoch in anfangs oft verschiedenen Zimmern/Suiten – gedreht. Das Büro von Dr. Franck war bis einschließlich Episode 109 („Tod im Fahrstuhl“) in einem Bürohaus in der Frankfurter Walter-Kolb-Straße 9–11, welches sowohl für die Innen- als auch für die Außenaufnahmen verwendet wurde. Ab der Episode 110 („Gelegenheit macht Mörder“) war sein Büro bereits im bis zuletzt als Drehort genutzten Büro Center Nibelungenplatz.

Kürzung und Veränderung der Episoden[Bearbeiten]

Im Rahmen einer Umgestaltung des Freitagsprogramms beim ZDF wurden die neuen Episoden der Serie sowie die Wiederholungen um etwa fünf Handlungsminuten gekürzt. Zudem wurde der Abspann durch Werbefilme ersetzt.[17] Die Gesamtlaufzeit der Folgen im ZDF betrug daher rund 55 Minuten. Seit 2008 gab es einen veränderten Filmstil mit rasanten Schnitten. Außerdem wurde die Titelmelodie bei jedem Wechsel des Anwalts zudem modernisiert, in der Ära Lessing gleich zweimal (die erneuerte Version unterschied sich von der ersten Lessing-Version nur leicht). In der Neuauflage mit dem vollständigen Wechsel der Darsteller wird der Anfang der bekannten Melodie zitiert, die Komposition und der Stil ist jedoch vollkommen anders als bisher.

Vorläufiges Ende der Serie[Bearbeiten]

Ende Oktober 2011 gaben Claus Theo Gärtner und Paul Frielinghaus bekannt, nach dem Dreh der 300. Episode nicht mehr in der Serie mitzuspielen. Gärtner plant nach seinem Ausstieg, eine einjährige Reise durch Amerika zu unternehmen. „Ich habe mir gedacht, nach 30 Jahren habe ich eine größere Pause verdient“, sagte er, ließ aber die Möglichkeit offen, danach doch wieder einzusteigen, falls er gefragt werden sollte.[18] Als einer der dienstältesten ZDF-Ermittler übertraf Matula schließlich auch Stephan Derrick (gespielt von Horst Tappert), der es auf 281 Folgen von Derrick brachte. Claus Theo Gärtner hat laut ZDF für die Serie rund 3.200 Drehtage absolviert, zusammengerechnet also fast neun Jahre.

Neuauflage mit anderen Figuren und Darstellern[Bearbeiten]

Entgegen der ursprünglich erklärten Absicht des ZDF, die Serie komplett einzustellen, wurden Mitte 2013 in Frankfurt unter der Regie von Andreas Herzog (Folge 2 und 3) und Marcus Ulbricht[19] (Folge 1 und 4) neue Folgen von Ein Fall für zwei gedreht, die ab dem 9. Mai 2014[20] ausgestrahlt wurden. In der Neuauflage der Serie kommen die Figuren Matula und Dr. Lessing nicht mehr vor. Stattdessen übernahm Wanja Mues die Rolle des Detektivs Leo Oswald, der mit dem von Antoine Monot verkörperten Rechtsanwalt Benni Hornberg zusammenarbeitet und mit ihm zusammen auf einem Hausboot wohnt.[21]

Episodenführer[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • In Folge 4 Todfreunde ruft Matula zu Anfang der Handlung Dr. Renz mit „Michael“, dabei heißt dieser eigentlich Dieter. In Folge 2, Fuchsjagd, also bereits vor dem Fehler, spricht Matula Dr. Renz klar mit seinem richtigen Namen an. Der Fehler könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Folge bereits 1979 als Pilotfilm gedreht worden war, also vor den anderen Episoden.
Alfa Romeo Giulia Nuova
  • Dr. Renz fährt in den ersten Folgen einen Mercedes-Benz /8, später einen Opel Senator A2 und zuletzt eine Langversion der Mercedes S-Klasse. Sein bisheriger Wagen wird dann in den nächsten Folgen von verschiedenen Personen der Handlung benutzt, bis er schließlich irreparable Unfallschäden hat.
  • Eine weitere Besonderheit bzw. Auffälligkeit in den frühen Folgen der Serie stellt Folgendes dar: Die Autokennzeichen der in die Handlung verwickelten Fahrzeuge tauchen identisch in mehreren Folgen wieder an anderen Fahrzeugen auf. Dies war bei mehreren Kennzeichen der Fall. Dabei erscheinen die Kennzeichen sogar teilweise in zwei oder drei Folgen nacheinander, sodass dies sehr stark auffallen kann. Ein Beispiel ist das Kennzeichen F-BU 97, welches in Folge 30 (Immer Ärger mit Ado) an einem Taxi und in Folge 31 (Der Versager) am Auto des Tatverdächtigen befestigt ist; in Folge 32, Sechs Richtige, ist es das Kennzeichen eines in der Handlung wichtigen BMWs. Ein zweites Beispiel sind die Folgen 24, Chemie eines Mordes, und Folge 25, Die verlorene Nacht. Hier ist dasselbe Kennzeichen am Tatfahrzeug (24) bzw. am Auto des Sohnes des Mordopfers (25) zu finden: F-CR 308. Beide Kennzeichen tauchen noch öfter in der Serie auf (so F-BU 97 z. B. in Folge 39 Erben und Sterben – Teil 2 usw.). Für eine Folge werden Kennzeichen für den fiktiven Ort Gumpenheim (Format: GU-XX 000) erfunden. Ansonsten ausschließlich Frankfurter Kennzeichen, auch beim Dreh in anderen Orten der Region, beispielsweise Wiesbaden oder Mainz. Viele Kennzeichen hatten Zeichen, die damals nicht vergeben wurden, z.B. ein "O", noch dazu dargestellt durch eine Null.
  • Alle Anwälte haben die gleichen Stühle in ihren Büros, es handelt sich um einen Bürostuhl und zwei Besucherstühle der Version Softpad aus der Serie Aluminium Group, entworfen von Charles Eames.
  • In der Folge 281, Der Fall Matula, die am 9. Dezember 2011 ausgestrahlt wurde, hatte der frühere Staatssekretär und Regierungssprecher Hessens, Dirk Metz, eine Gastrolle.[22]
  • Die Serie wurde in über 50 Länder verkauft.[23]
  • Die Gruppe Anajo verwendete 2004 für ihren Titel Ich hol Dich hier raus Motive der Titelmusik.
  • In der ZDF-Serie Lerchenberg wurde Sascha Hehn als Matulas Nachfolger vorgestellt. In der zweiten Folge der Serie ist der Vorspann von Ein Fall für zwei mit Sascha Hehn zu sehen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Matula spricht „letzte Worte“ in „Ein Fall für zwei“: Werden Sie ihn vermissen?, derStandard.at vom 22. März 2013
  2. Matula, der öffentlich-rechtliche Punk, Zeit Online vom 28. März 2013
  3. a b Berühmte Detektive Abgerufen am 20. April 2014
  4. Profil von Matula auf www.ein-fall-fuer-zwei.tl Abgerufen am 25. August 2014
  5. a b c d e f g Matula auf www.umbra.de Abgerufen am 20. April 2014
  6. Ein Fall für Zwei - Matula hau mich raus auf www.tagespiegel.de Abgerufen am 20. April 2014
  7. Matula un der Alfa Romeo auf www.faz.net Abgerufen am 20. April 2014
  8. a b Dieter Renz Abgerufen am 25. August 2014
  9. Handlung Caesars Beute auf Odeonfilm Abgerufen am 20. April 2014
  10. Dr. Rainer Franck Abgerufen am 25. August 2014
  11. a b Dr. Johannes Voss Abgerufen am 25. August 2015
  12. Tod von Dr. Voss Abgerufen am 25. August 2014
  13. a b Markus Lessing Abgerufen am 25. August 2014
  14. a b Helga Sommer Abgerufen am 25. August 2014
  15. Thomas Anzenhofer Filmografie. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (englisch).
  16. Fernsehautoren. sueddeutsche.de 6. November 2007
  17. Siehe etwa den Beitrag zur Kürzung der Freitagskrimis der Fernsehzeitschrift Die Linse
  18. Ein Fall für zwei: Matula-Aus nach 300 Folgen (diepresse.com) abgerufen am 30. November 2011
  19. Marcus Ulbricht in der Movie Database Abgerufen am 25. August 2014
  20. Der neue Einfall für Zwei auf Odeonfilm.de Abgerufen am 25. August 2014
  21. FAZ vom 9. August 2013
  22. bild.de
  23. tagesspiegel.de