Amberger Kaolinwerke Eduard Kick

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Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG

Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1993
Sitz Hirschau
Mitarbeiterzahl 650
Branche Bergbau
Website www.quarzwerke.com/amberger-kaolinwerke/

Die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG sind der größte Hersteller des Industrieminerals Kaolin in Deutschland. Der Sitz des Unternehmens ist in Hirschau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbung für Lokomotivstreusand
Kaolinabbau in Hirschau durch die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG

Die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG nahmen ihren Ursprung in zwei Unternehmen. Die Firma Eduard Kick aus Schnaittenbach wurde bereits 1833 durch den mittellosen Buchhalter Daniel Christoph Eduard Kick im Stadel des Löwenwirts Johann Popp gegründet. Die in Hirschau ansässigen Amberger Kaolinwerke (AKW) wurden 1901 durch Kommerzienrat Georg Schiffer gegründet.

Nach der politischen Wende in der DDR ging das Kaolinwerk Caminau im Jahr 1990 in das Eigentum der Amberger Kaolinwerke über.

1991 übernahmen die Amberger Kaolinwerke die Kemmlitzer Kaolinwerke mit Sitz in Kemmlitz (Sachsen)

1993 wuchsen die Amberger Kaolinwerke und Eduard Kick zu den Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG zusammen.

1995 wurden die Amberger Kaolinwerke mit Standorten in Hirschau, Schnaittenbach, Caminau und Kemmlitz von der Quarzwerke Gruppe mit Sitz in Frechen aufgekauft.[1]

Die Quarzsandhalde Monte Kaolino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Tagebau wurde im Laufe der Jahre eine riesige Halde, bestehend aus rund 35 Millionen Tonnen Quarzsand, aufgetürmt. Ihr Südhang dient mit der Bezeichnung Monte Kaolino als Freizeitpark.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] Geschichte der Quarzwerke Gruppe, abgerufen am 15. April 2017