Ambrogio de Predis

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Ambrogio de Predis (* um 1455; † nach 1508; auch Giovanni Ambrogio de Predis) war ein italienischer Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Predis war Hofmaler Lodovico Sforzas in Mailand bis zu dessen Vertreibung 1499; Hofmaler des deutschen Königs und späteren Kaisers Maximilian I. und dessen zweiter Gemahlin Bianca Maria Sforza in Innsbruck 1493/94 und wieder 1502 und 1506. Hauptsächlich ist er bekannt als Porträtist.

1483 wurden Ambrogio de Predis, dessen Bruder Evangelista und Leonardo da Vinci mit dem Altargemälde für San Francesco Grande in Mailand beauftragt. Die Rolle Ambrogios bei den beiden daraus entstandenen Versionen der Felsgrottenmadonna ist umstritten, eine direkte Mitarbeit kommt nur für die 1508 vollendete, spätere Fassung in der National Gallery, London in Frage.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugeschriebene Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umstrittene Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Janice Shell: Ambrogio de Predis in I Leonardeschi, Skira editore, Mailand 1998

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gemälde von Giovanni Ambrogio de Predis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Dame mit dem Perlennetz, (Mailand, Pinacoteca Ambrosiana). (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Profilporträt der Bianca Maria Sforza (1493, Washington, National Gallery).
  3. Porträt des Francesco di Bartolomeo Archinto, (1494, London, National Gallery).
  4. Junge Dame mit Kirschen, (New York, Metropolitan museum).
  5. Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 17./18. Heft: Stadt Leipzig, Dresden 1895/96, S. 258/259
  6. Lermolieff: Kunstkritische Studien I, Leipzig 1890, S. 230ff.
  7. Dieter Koepplin und Tilman Falk: Lukas Cranach. Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik. Stuttgart/Basel 1974/76, Bd. 1, S. 262, Abb. 127 und Anm. 78 sowie Kommentar zu Nr. 528a.