André Marty (Journalist)

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André Marty (* 16. September 1965 in Visp) ist ein Schweizer Journalist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

André Marty wuchs in Gampel und Sursee auf. Nach der Mittelschule besuchte er die Journalistenschule St. Gallen,. Er arbeitete zunächst für den Walliser Boten, das Luzerner Tagblatt und die Luzerner Neusten Nachrichten, dann als Redaktor und stellvertretender Nachrichtenchef für die SonntagsZeitung. 1996 holte ihn Jana Caniga in die Redaktion der Nachrichtensendung 10vor10 des Schweizer Fernsehens. 1999 wurde er Italien-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Nach vier Jahren in Rom wechselte er 2004 in den Nahen Osten und berichtete bis 2010 aus Tel Aviv.[1] Von November 2010 bis Februar 2012 war er Redaktor und Moderator bei der Tagesschau.[2]

Ab April 2012 arbeitete er als Kommunikationsbeauftragter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza).[3] Seit dem 1. März 2015 ist er Informationschef bei der Bundesanwaltschaft; er ist direkt dem Bundesanwalt Michael Lauber unterstellt.[4]

Nebenberuflich betrieb er von 2008 bis 2011 den Blog andré marty berichtet, der für den Grimme Online Award Information 2010 nominiert wurde.[5]

André Marty ist verheiratet und hat eine Tochter.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reporter des Jahres 2006 des Branchenmagazins Schweizer Journalist
  • Katholischer Medienpreis 2009 der Schweizer Bischofskonferenz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. André Marty berichtet. Nicht mehr. André Marty, 7. Juli 2010, abgerufen am 21. Januar 2011.
  2. André Marty ist zurück. 20 Minuten Online, 10. Oktober 2010, abgerufen am 21. Januar 2011.
  3. «Ein Riese schaute auf mich runter und meinte: ‹Was machst Du denn hier?›», Artikel der Berner Zeitung vom 7. Februar 2012
  4. André Marty wird neuer Kommunikationschef der Bundesanwaltschaft. In: 1815.ch vom 31. Januar 2015
  5. Nominierte Grimme Online Award 2010. (Memento des Originals vom 29. Oktober 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de Abgerufen am 1. Februar 2015