Andreas Breynk

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Andreas Breynk (* 4. Juli 1890 in Duisburg; † 12. Juli 1957) war ein deutscher Fußballspieler und Olympiateilnehmer in der Leichtathletik.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breynck gehörte Preußen Duisburg an, für den er von 1908 bis 1911 in den vom Westdeutschen Spiel-Verband organisierten Kreismeisterschaften im Bezirk Ruhr Punktspiele bestritten hatte. Nachdem der Verein sich zur Saison 1907/08 vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte, gewann er in der Folgesaison mit der Mannschaft die Bezirksmeisterschaft und nahm in Folge dessen an der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft teil. Das erreichte Endspiel am 3. April 1909 ging jedoch mit 2:3 gegen den München-Gladbacher FC 94 verloren.

Seine letzten beiden Spielzeiten hatte er im Rheinbezirk Nord/Ruhr bzw. in der Gruppe West des Rheinbezirk Nord/Ruhr bestritten. 1911 beendete er seine Fußballerkarriere und wanderte nach Südrussland aus.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Mai 1910 bestritt er sein einziges Länderspiel, dem ersten gegen eine Nationalmannschaft Belgiens. Breynk war – wie auch Alfred Berghausen, Lothar Budzinski-Kreth und Christian Schilling, die das Spiel verfolgen wollten – kurzfristig von der Zuschauertribüne auf den Platz berufen worden, weil die Mannschaft mit nur sieben Spielern angereist war.[1] Das Spiel vor 8.000 Zuschauern in Duisburg in das er für Peco Bauwens in der 55. Minute eingewechselt wurde, ging unter diesen Umständen jedoch deutlich mit 0:3 verloren.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leichtathletikkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Leichtathlet nahm Breynk 1908 an den Olympischen Spielen in London teil, wo er im White City Stadium über 800 und 1500 Meter jeweils im Vorlauf ausschied. 1906 und 1909 wurde er jeweils Zweiter der Deutschen Meisterschaften über 1500 Meter, 1909 wurde er ebenfalls Zweiter über 400 Meter. 1908 blieb er als erster Deutscher im 1000-Meter-Lauf unter 2:40 Minuten, als er den deutschen Rekord auf 2:37,0 min verbesserte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als Belgien eine Fußballmacht war. Abgerufen im 18. Februar 2011.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft