1500-Meter-Lauf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der 1500-Meter-Lauf ist ein Bahnwettkampf der Leichtathletik. Zu laufen sind auf einer 400-Meter-Bahn zunächst 300 Meter einer Runde und dann drei volle Stadionrunden. Gestartet wird nach der ersten Kurve im Stehen (Hochstart) von einer gekrümmten Startlinie (Evolvente). Der 1500-Meter-Lauf gehört mit dem 800-Meter-Lauf zur Gruppe der Mittelstrecken.

Die schnellsten Männer erreichen Zeiten um 3:26 Minuten, das entspricht 7,28 m/s oder 26,21 km/h.

Die schnellsten Frauen erreichen Zeiten um 3:50 Minuten, das entspricht 6,52 m/s oder 23,48 km/h.

Die Streckenlänge hat ihren Ursprung in europäischen Ländern mit metrischen Maßsystemen, wo im 19. Jahrhundert auf 500-Meter-Bahnen gelaufen wurde. Der 1500-Meter-Lauf war schon bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 eine Wettkampfdisziplin der Männer. Frauen durften die 1500 Meter erstmals 1969 bei Europameisterschaften und 1972 bei Olympia laufen.

Im englischsprachigen Raum wurde lange Zeit die Meile (1609 Meter) bevorzugt. Sie blieb noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eine attraktive Strecke, weil es die runde Marke von vier Minuten zu unterbieten galt (erstmals durch Roger Bannister in 3:59,6 min am 6. Mai 1954 in Oxford) und weil sie annähernd vier Bahnrunden entspricht. Wettbewerbe über diese Distanz gibt es bis heute auch bei großen internationalen Sportfesten, die Strecke hat immer noch ihren Reiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits seit den ersten Olympischen Spielen starteten viele Läufer sowohl auf der 1500-Meter- als auch auf der 5000-Meter-Strecke. Der erste Doppelsieger auf beiden Strecken war der Finne Paavo Nurmi, der 1924 innerhalb von 50 Minuten beide Goldmedaillen gewann. Auch die Kombination mit der 800-Meter-Strecke ist sehr beliebt, was sich in dieser Form auch anbietet, da beide Distanzen die wichtigsten Mittelstrecken darstellen. Schon bei den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen wurde der Australier Edwin Flack Doppelolympiasieger auf diesen beiden Strecken.

Von 1940 bis 1944 trieben die beiden schwedischen Rivalen Gunder Hägg und Arne Andersson die 1500-Meter-Zeit bis zur Marke von 3:43 Minuten. Grundlage war die Methode des Trainers Gösta Olander, beide täglich zwei lange Crossläufe durchführen zu lassen.

In den 1950er Jahren hatte der Meilenlauf mindestens noch die gleiche Bedeutung wie die 1500 Meter. 1954 richtete sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für längere Zeit auf diese Strecke, weil Roger Bannister (GBR), 1954 als erster Läufer die Meile unter vier Minuten lief, die sog. 'Traummeile'.

Bis zur Mitte der 1960er Jahre gewann das Intervalltraining an Popularität, vor allem verkörpert durch Jim Ryun (USA).

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt traten erstmals afrikanische Läufer in Erscheinung. Kipchoge Keino aus Kenia gewann die Goldmedaille. Sechs Jahre später, 1974, stellte Filbert Bayi (Tansania) bei den Commonwealth-Spielen in einer Zeit von 3:32,2 min einen Weltrekord auf.

Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre beherrschten die rivalisierenden Briten Sebastian Coe und Steve Ovett die Szene. Ein legendärer Weltrekord gelang Steve Cram (GBR) 1985, der als Erster unter 3:30 Minuten blieb.

Seit Mitte der 1980er Jahre sind Nordafrikaner die führenden 1500-Meter-Läufer, zunächst Saïd Aouita aus Marokko, seit Anfang der 1990er Jahre Noureddine Morceli aus Algerien und schließlich ab Ende der 1990er Jahre mit Hicham El Guerrouj ein weiterer Marokkaner. Inzwischen sind alle diese Athleten nicht mehr aktiv.

Meilensteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 3:55,8 min, Vereinigte Staaten 46 Abel Kiviat, 1912
  • Erster Läufer unter vier Minuten: 3:59,8 min, Vereinigtes Konigreich Harold Wilson, am 30. Mai 1908
  • Erster Läufer unter 3:50 Minuten: 3:49,2 min, Frankreich Jules Ladoumègue, 1930
  • Erster Läufer unter 3:40 Minuten: 3:38,1 min, Tschechoslowakei Stanislav Jungwirth, 1957
  • Erster Läufer unter 3:30 Minuten: 3:29,67 min, Vereinigtes Konigreich Steve Cram, 1985

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erste Läuferin unter 4:20 Minuten: 4:19,0 min, Neuseeland Marise Chamberlain, 1962
  • Erste Läuferin unter 4:10 Minuten: 4:09,6 min, Deutschland Demokratische Republik 1949 Karin Burneleit, 1971
  • Erste Läuferin unter 4:05 Minuten: 4:01,4 min, Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina, 1972
  • Erste Läuferin unter 4:00 Minuten: 3:56,0 min, Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina, 1976

Erfolgreichste 1500-Meter-Läufer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Australien Edwin Flack Vereinigte Staaten Arthur Blake Frankreich Albin Lermusiaux
1900 Vereinigtes Konigreich Charles Bennett Frankreich Henry Deloge Vereinigte Staaten John Bray
1904 Vereinigte Staaten James Lightbody Vereinigte Staaten Frank Verner Vereinigte Staaten Lacey Hearn
1906 Vereinigte Staaten James Lightbody Vereinigtes Konigreich John McGough Schweden Kristian Hellström
1908 Vereinigte Staaten Mel Sheppard Vereinigtes Konigreich Harold Wilson Vereinigtes Konigreich Norman Hallows
1912 Vereinigtes Konigreich Arnold Jackson Vereinigte Staaten 48 Abel Kiviat Vereinigte Staaten 48 Norman Taber
1920 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Vereinigtes Konigreich Philip Noel-Baker Vereinigte Staaten 48 Lawrence Shields
1924 Finnland Paavo Nurmi Schweiz Willy Schärer Vereinigtes Konigreich Henry Stallard
1928 Finnland Harri Larva Frankreich Jules Ladoumègue Finnland Eino Purje
1932 Italien 1861 Luigi Beccali Vereinigtes Konigreich Jerry Cornes Kanada 1921 Phil Edwards
1936 Neuseeland Jack Lovelock Vereinigte Staaten 48 Glenn Cunningham Italien 1861 Luigi Beccali
1948 Schweden Henry Eriksson Schweden Lennart Strand Niederlande Wim Slijkhuis
1952 Luxemburg Josy Barthel Vereinigte Staaten 48 Bob McMillen Deutschland BR Werner Lueg
1956 Irland Ron Delany Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Klaus Richtzenhain Australien John Landy
1960 Australien Herb Elliott Frankreich Michel Jazy Ungarn 1957 István Rózsavölgyi
1964 Neuseeland Peter Snell Tschechoslowakei Josef Odlozil Neuseeland John Davies
1968 Kenia Kipchoge Keino Vereinigte Staaten Jim Ryun Deutschland BR Bodo Tümmler
1972 Finnland Pekka Vasala Kenia Kipchoge Keino Neuseeland Rod Dixon
1976 Neuseeland John Walker Belgien Ivo Van Damme Deutschland BR Paul-Heinz Wellmann
1980 Vereinigtes Konigreich Sebastian Coe Deutschland Demokratische Republik 1949 Jürgen Straub Vereinigtes Konigreich Steve Ovett
1984 Vereinigtes Konigreich Sebastian Coe Vereinigtes Konigreich Steve Cram Spanien José Manuel Abascal
1988 Kenia Peter Rono Vereinigtes Konigreich Peter Elliott Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens-Peter Herold
1992 Spanien Fermín Cacho Marokko Rachid El-Basir Katar Mohamed Suleiman
1996 Algerien Noureddine Morceli Spanien Fermín Cacho Kenia Stephen Kipkorir
2000 Kenia Noah Ngeny Marokko Hicham El Guerrouj Kenia Bernard Lagat
2004 Marokko Hicham El Guerrouj Kenia Bernard Lagat Portugal Rui Silva
2008 Kenia Asbel Kiprop Neuseeland Nick Willis Frankreich Mehdi Baala
2012 Algerien Taoufik Makhloufi Vereinigte Staaten Leonel Manzano Marokko Abdalaati Iguider
2016 Vereinigte Staaten Matthew Centrowitz Algerien Taoufik Makhloufi Neuseeland Nick Willis
2020 Norwegen Jakob Ingebrigtsen Kenia Timothy Cheruiyot Vereinigtes Konigreich Josh Kerr

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1972 Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina Deutschland Demokratische Republik 1949 Gunhild Hoffmeister Italien Paola Cacchi
1976 Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina Deutschland Demokratische Republik 1949 Gunhild Hoffmeister Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulrike Klapezynski
1980 Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina Deutschland Demokratische Republik 1949 Christiane Wartenberg Sowjetunion 1955 Nadija Olisarenko
1984 Italien Gabriella Dorio Rumänien 1965 Doina Melinte Rumänien 1965 Maricica Puică
1988 Rumänien 1965 Paula Ivan Sowjetunion Laima Baikauskaitė Sowjetunion Tetjana Samolenko-Dorowskych
1992 Algerien Hassiba Boulmerka Vereintes Team Ljudmila Rogatschowa China Volksrepublik Qu Yunxia
1996 Russland Swetlana Masterkowa Rumänien Gabriela Szabo Osterreich Theresia Kiesl
2000 Algerien Nouria Mérah-Benida Rumänien Violeta Szekely Rumänien Gabriela Szabo
2004 Vereinigtes Konigreich Kelly Holmes Russland Tatjana Tomaschowa Rumänien Maria Cioncan
2008 Kenia Nancy Jebet Lagat Ukraine Iryna Lischtschynska Ukraine Natalija Tobias
2012 Bahrain Maryam Yusuf Jamal Russland Tatjana Tomaschowa Athiopien Abeba Aregawi
2016 Kenia Faith Kipyegon Athiopien Genzebe Dibaba Vereinigte Staaten Jennifer Simpson
2020 Kenia Faith Kipyegon Vereinigtes Konigreich Laura Muir Niederlande Sifan Hassan

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigtes Konigreich Steve Cram Vereinigte Staaten Steve Scott Marokko Saïd Aouita
1987 Somalia Abdi Bile Spanien José Luis González Vereinigte Staaten Jim Spivey
1991 Algerien Noureddine Morceli Kenia Wilfred Kirochi Deutschland Hauke Fuhlbrügge
1993 Algerien Noureddine Morceli Spanien Fermín Cacho Somalia Abdi Bile
1995 Algerien Noureddine Morceli Marokko Hicham El Guerrouj Burundi Vénuste Niyongabo
1997 Marokko Hicham El Guerrouj Spanien Fermín Cacho Spanien Reyes Estévez
1999 Marokko Hicham El Guerrouj Kenia Noah Ngeny Spanien Reyes Estévez
2001 Marokko Hicham El Guerrouj Kenia Bernard Lagat Frankreich Driss Maazouzi
2003 Marokko Hicham El Guerrouj Frankreich Mehdi Baala Ukraine Iwan Heschko
2005 Bahrain Rashid Ramzi Marokko Adil Kaouch Portugal Rui Silva
2007 Vereinigte Staaten Bernard Lagat Bahrain Rashid Ramzi Kenia Shedrack Kibet Korir
2009 Bahrain Yusuf Saad Kamel Athiopien Deresse Mekonnen Vereinigte Staaten Bernard Lagat
2011 Kenia Asbel Kiprop Kenia Silas Kiplagat Vereinigte Staaten Matthew Centrowitz
2013 Kenia Asbel Kiprop Vereinigte Staaten Matthew Centrowitz Sudafrika Johan Cronje
2015 Kenia Asbel Kiprop Kenia Elijah Manangoi Marokko Abdelaati Iguider
2017 Kenia Elijah Manangoi Kenia Timothy Cheruiyot Norwegen Filip Ingebrigtsen
2019 Kenia Timothy Cheruiyot Algerien Taoufik Makhloufi Polen Marcin Lewandowski
2022 Vereinigtes Konigreich Jake Wightman Norwegen Jakob Ingebrigtsen Spanien Mohamed Katir

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte Staaten Mary Decker Sowjetunion Samira Saizewa Sowjetunion Jekaterina Podkopajewa
1987 Sowjetunion Tetjana Samolenko-Dorowskych Deutschland Demokratische Republik 1949 Hildegard Körner Rumänien 1965 Doina Melinte
1991 Algerien Hassiba Boulmerka Sowjetunion Tetjana Samolenko-Dorowskych Sowjetunion Ljudmila Rogatschowa
1993 China Volksrepublik Liu Dong Irland Sonia O'Sullivan Algerien Hassiba Boulmerka
1995 Algerien Hassiba Boulmerka Vereinigtes Konigreich Kelly Holmes Portugal Carla Sacramento
1997 Portugal Carla Sacramento Vereinigte Staaten Regina Jacobs Schweiz Anita Weyermann
1999 Russland Swetlana Masterkowa Vereinigte Staaten Regina Jacobs Athiopien Kutre Dulecha
2001 Rumänien Gabriela Szabo Rumänien Violeta Szekely Russland Natalja Gorelowa
2003 Russland Tatjana Tomaschowa Turkei Süreyya Ayhan Vereinigtes Konigreich Hayley Tullett
2005 Russland Tatjana Tomaschowa Russland Olga Jegorowa Frankreich Bouchra Ghezielle
2007 Bahrain Maryam Yusuf Jamal Ukraine Iryna Lischtschynska Bulgarien Daniela Jordanowa
2009 Bahrain Maryam Yusuf Jamal Vereinigtes Konigreich Lisa Dobriskey Vereinigte Staaten Shannon Rowbury
2011 Vereinigte Staaten Jenny Simpson Vereinigtes Konigreich Hannah England Spanien Natalia Rodríguez
2013 Schweden Abeba Aregawi Vereinigte Staaten Jenny Simpson Kenia Hellen Obiri
2015 Athiopien Genzebe Dibaba Kenia Faith Kipyegon Niederlande Sifan Hassan
2017 Kenia Faith Kipyegon Vereinigte Staaten Jenny Simpson Sudafrika Caster Semenya
2019 Niederlande Sifan Hassan Kenia Faith Kipyegon Athiopien Gudaf Tsegay
2022 Kenia Faith Kipyegon Athiopien Gudaf Tsegay Vereinigtes Konigreich Laura Muir

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M: Zwischenzeit bei einem Rennen über eine Meile (1609,35 Meter).

Zeit (min) Name Datum Ort
3:55,8 Vereinigte Staaten 46 Abel Kiviat 8. Juni 1912 Cambridge
3:54,7 Schweden John Zander 5. August 1917 Stockholm
3:52,6 Finnland Paavo Nurmi 19. Juni 1924 Helsinki
3:51,0 Deutsches Reich Otto Peltzer 11. September 1926 Berlin
3:49,2 Frankreich Jules Ladoumègue 5. Oktober 1930 Paris
3:49,2 Italien 1861 Luigi Beccali 9. September 1933 Turin
3:49,0 Italien 1861 Luigi Beccali 17. September 1933 Mailand
3:48,8 Vereinigte Staaten 48 Bill Bonthron 30. Juni 1934 Milwaukee
3:47,8 Neuseeland Jack Lovelock 6. August 1936 Berlin
3:47,6 Schweden Gunder Hägg 10. August 1941 Stockholm
3:45,8 Schweden Gunder Hägg 17. Juli 1942 Stockholm
3:45,0 Schweden Arne Andersson 17. August 1943 Göteborg
3:43,0 Schweden Gunder Hägg 7. Juli 1944 Göteborg
3:43,0 Schweden Lennart Strand 15. Juli 1947 Malmö
3:43,0 Deutschland BR Werner Lueg 29. Juni 1952 Berlin
3:42,8 M Vereinigte Staaten 48 Wes Santee 4. Juni 1954 Compton
3:41,8 M Australien John Landy 21. Juni 1954 Turku
3:40,8 Ungarn 1949 Sándor Iharos 28. Juli 1955 Helsinki
3:40,8 Ungarn 1949 László Tábori 6. September 1955 Oslo
3:40,8 Danemark Gunnar Nielsen 6. September 1955 Oslo
3:40,6 Ungarn 1949 István Rózsavölgyi 3. August 1956 Tata
3:40,2 Finnland Olavi Salsola 11. Juli 1957 Turku
3:40,2 Finnland Olavi Salonen 11. Juli 1957 Turku
3:38,1 Tschechoslowakei Stanislav Jungwirth 12. Juli 1957 Stará Boleslav
3:36,0 Australien Herb Elliott 28. August 1958 Göteborg
3:35,6 Australien Herb Elliott 6. September 1960 Rom
3:33,1 Vereinigte Staaten James Ryun 8. Juli 1967 Los Angeles
3:32,2 Tansania Filbert Bayi 2. Februar 1974 Christchurch
3:32,1 Vereinigtes Konigreich Sebastian Coe 15. August 1979 Zürich
3:32,1 Vereinigtes Konigreich Steve Ovett 15. Juli 1980 Oslo
3:31,36 Vereinigtes Konigreich Steve Ovett 27. August 1980 Koblenz
3:31,24 Vereinigte Staaten Sydney Maree 28. August 1983 Köln
3:30,77 Vereinigtes Konigreich Steve Ovett 4. September 1983 Rieti
3:29,67 Vereinigtes Konigreich Steve Cram 16. Juli 1985 Nizza
3:29,46 Marokko Saïd Aouita 23. August 1985 Berlin
3:28,86 Algerien Noureddine Morceli 6. September 1992 Rieti
3:27,37 Algerien Noureddine Morceli 12. Juli 1995 Nizza
3:26,00 Marokko Hicham El Guerrouj 14. Juli 1998 Rom

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

* : Kein offiziell anerkannter Weltrekord.

Zeit (min) Name Datum Ort
5:45 * Finnland Großfurstentum 1883 Siina Simola 23. August 1908 Lieto
5:43 * Finnland Großfurstentum 1883 Lempi Aaltonen Juni 1913 Harjavalta
5:18,2 * Sowjetunion 1923 Anna Muschkina 19. August 1927 Moskau
5:07,0 * Sowjetunion 1923 Anna Muschkina 16. September 1934 Alma-Ata
5:02,0 * Sowjetunion 1923 Lydia Freyberg 13. Juli 1936 Moskau
4:47,2 * Sowjetunion 1923 Jewdokija Wassiljewa 30. Juli 1936 Moskau
4:45,2 * Sowjetunion 1923 Jewdokija Wassiljewa 13. September 1937 Moskau
4:41,8 * Sowjetunion 1923 Anna Saizewa-Bosenko 10. Juni 1940 Moskau
4:38,0 * Sowjetunion 1923 Jewdokija Wassiljewa 17. August 1944 Moskau
4:37,8 * Sowjetunion 1923 Olga Owsjannikowa 15. September 1946 Dnepropetrowsk
4:37,0 * Sowjetunion 1923 Nina Pletnjowa 30. August 1952 Leningrad
4:35,4 * Vereinigtes Konigreich Phyllis Perkins 17. Mai 1956 Hornchurch
4:30,0 * Vereinigtes Konigreich Diane Leather 16. Mai 1957 Hornchurch
4:29,7 * Vereinigtes Konigreich Diane Leather 19. Juli 1957 London
4:19,0 * Neuseeland Marise Chamberlain 8. Dezember 1962 Perth
4:17,3 Vereinigtes Konigreich Anne Smith 3. Juni 1967 Chiswick
4:15,6 Niederlande Maria Gommers 24. Oktober 1967 Sittard
4:12,4 Italien Paola Pigni 2. Juli 1969 Mailand
4:10,7 Tschechoslowakei Jaroslava Jehličková 20. September 1969 Athen
4:09,6 Deutschland Demokratische Republik 1949 Karin Burneleit 15. August 1971 Helsinki
4:06,9 Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina 18. Juli 1972 Moskau
4:06,5 Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina 4. September 1972 München
4:05,1 Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina 7. September 1972 München
4:01,4 Sowjetunion 1955 Ljudmila Bragina 9. September 1972 München
3:56,0 Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina 28. Juni 1976 Podolsk
3:55,0 Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina 6. Juli 1980 Moskau
3:52,47 Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina 13. August 1980 Zürich
3:50,46 China Volksrepublik Qu Yunxia 11. September 1993 Peking
3:50,07 Athiopien Genzebe Dibaba 17. Juli 2015 Monaco

Weltbestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Läufer mit einer Zeit unter 3:30,42 min. Letzte Veränderung: 7. August 2021

  1. 3:26,00 min Marokko Hicham El Guerrouj, Rom, 14. Juli 1998
  2. 3:26,34 min Kenia Bernard Lagat, Brüssel, 24. August 2001
  3. 3:26,69 min Kenia Asbel Kiprop, Monaco, 17. Juli 2015
  4. 3:27,37 min Algerien Noureddine Morceli, Nizza, 12. Juli 1995
  5. 3:27,64 min Kenia Silas Kiplagat, Monaco, 18. Juli 2014
  6. 3:28,12 min Kenia Noah Ngeny, Zürich, 11. August 2000
  7. 3:28,28 min Kenia Timothy Cheruiyot, Monaco, 9. Juli 2021
  8. 3:28,32 min Norwegen Jakob Ingebrigtsen, Tokio, 7. August 2021
  9. 3:28,75 min Algerien Taoufik Makhloufi, Monaco, 17. Juli 2015
  10. 3:28,76 min Spanien Mohamed Katir, Monaco, 9. Juli 2021
  11. 3:28,79 min Marokko Abdalaati Iguider, Monaco, 17. Juli 2015
  12. 3:28,80 min Kenia Elijah Motonei Manangoi, Monaco, 21. Juli 2017
  13. 3:28,81 min Vereinigtes Konigreich Mohamed Farah, Monaco, 19. Juli 2013
  14. 3:28,81 min Kenia Ronald Kwemoi, Monaco, 18. Juli 2014
  15. 3:28,95 min Spanien Fermín Cacho, Zürich, 13. August 1997
  16. 3:28,98 min Frankreich Mehdi Baala, Brüssel, 5. September 2003
  17. 3:29,02 min Kenia Daniel Kipchirchir Komen, Rom, 14. Juli 2006
  18. 3:29,05 min Vereinigtes Konigreich Josh Kerr, Tokio, 7. August 2021
  19. 3:29,14 min Bahrain Rashid Ramzi, Rom, 14. Juli 2006
  20. 3:29,18 min Burundi Vénuste Niyongabo, Brüssel, 22. August 1997
  21. 3:29,23 min Vereinigtes Konigreich Jake Wightman, Eugene, 19. Juli 2022
  22. 3:29,29 min Kenia William Chirchir, Brüssel, 24. August 2001
  23. 3:29,46 min Marokko Saïd Aouita, Berlin, 23. August 1985
  24. 3:29,46 min Kenia Daniel Komen, Monaco, 16. August 1997
  25. 3:29,47 min Kenia Augustine Kiprono Choge, Berlin, 14. Juni 2009
  26. 3:29,50 min Kenia Caleb Mwangangi Ndiku, Monaco, 19. Juli 2013
  27. 3:29,51 min Algerien Ali Saïdi-Sief, Lausanne, 4. Juli 2001
  28. 3:29,51 min Australien Stewart McSweyn, Monaco, 9. Juli 2021
  29. 3:29,53 min Marokko Amine Laalou, Monaco, 22. Juli 2010
  30. 3:29,56 min Kenia Abel Kipsang, Tokio, 7. August 2021
  31. 3:29,58 min Dschibuti Ayanleh Souleiman, Monaco, 18. Juli 2014
  32. 3:29,66 min Neuseeland Nick Willis, Monaco, 17. Juli 2015
  33. 3:29,67 min Vereinigtes Konigreich Steve Cram, Nizza, 16. Juli 1985
  34. 3:29,77 min Vereinigte Staaten Sydney Maree, Köln, 25. August 1985
  35. 3:29,77 min Vereinigtes Konigreich Sebastian Coe, Rieti, 7. September 1986
  36. 3:29,77 min Kenia Nixon Chepseba, Monaco, 20. Juli 2012
  37. 3:29,91 min Kenia Laban Rotich, Zürich, 12. August 1998
  38. 3:29,91 min Athiopien Aman Wote, Monaco, 18. Juli 2014
  39. 3:30,01 min Norwegen Filip Ingebrigtsen, Monaco, 20. Juli 2018
  40. 3:30,04 min Kenia Timothy Too Kiptanui, Paris Saint-Denis, 23. Juli 2004
  41. 3:30,07 min Portugal Rui Silva, Monaco, 19. Juli 2002
  42. 3:30,10 min Kenia Robert Biwott, Monaco, 17. Juli 2015
  43. 3:30,18 min Kenia John Kibowen, Zürich, 12. August 1998
  44. 3:30,20 min Kenia Haron Keitany, Berlin, 14. Juni 2009
  45. 3:30,20 min Spanien Mario Garcia, Eugene, 19. Juli 2022
  46. 3:30,24 min Kenia Cornelius Chirchir, Monaco, 19. Juli 2002
  47. 3:30,34 min Kenia Charles Cheboi Simotwo, Monaco, 9. Juli 2021
  48. 3:30,33 min Ukraine Iwan Heschko, Brüssel, 3. September 2004
  49. 3:30,34 min Kenia Collins Cheboi, Monaco, 17. Juli 2015
  50. 3:30,40 min Vereinigte Staaten Matthew Centrowitz, Monaco, 17. Juli 2015
  51. 3:30,42 min Polen Marcin Lewandowski, Monaco, 9. Juli 2021

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 3:57,41 min oder schneller.

Letzte Veränderung: 2. September 2022

  1. 3:50,07 min Athiopien Genzebe Dibaba, Monaco, 17. Juli 2015
  2. 3:50,37 min Kenia Faith Kipyegon, Monaco, 10. August 2022
  3. 3:50,46 min China Volksrepublik Qu Yunxia, Peking, 11. September 1993
  4. 3:50,98 min China Volksrepublik Jiang Bo, Shanghai, 18. Oktober 1997
  5. 3:51,34 min China Volksrepublik Lang Yinglai, Shanghai, 18. Oktober 1997
  6. 3:51,92 min China Volksrepublik Wang Junxia, Peking, 11. September 1993
  7. 3:51,95 min Niederlande Sifan Hassan, Doha, 5. Oktober 2019
  8. 3:52,47 min Sowjetunion 1955 Tatjana Kasankina, Zürich, 13. August 1980
  9. 3:53,91 min China Volksrepublik Yin Lili, Shanghai, 18. Oktober 1997
  10. 3:53,96 min Rumänien 1965 Paula Ivan, Seoul, 1. Oktober 1988
  11. 3:53,97 min China Volksrepublik Lan Lixin, Shanghai, 18. Oktober 1997
  12. 3:54,01 min Athiopien Gudaf Tsegay, Chorzów, 20. Juni 2021
  13. 3:54,23 min Sowjetunion Olga Dwirna, Kiew, 27. Juli 1982
  14. 3:54,50 min Vereinigtes Konigreich Laura Muir, Tokyo, 6. August 2021
  15. 3:54,52 min China Volksrepublik Zhang Ling, Shanghai, 18. Oktober 1997
  16. 3:54,99 min Vereinigte Staaten Shelby Houlihan, Doha, 5. Oktober 2019
  17. 3:55,07 min China Volksrepublik Dong Yanmei, Shanghai, 18. Oktober 1997
  18. 3:55,30 min Algerien Hassiba Boulmerka, Barcelona, 8. August 1992
  19. 3:55,33 min Turkei Süreyya Ayhan, Brüssel, 5. September 2003
  20. 3:55,68 min Russland Julija Fomenko, Paris, 8. Juli 2006
  21. 3:56,12 min Kanada Gabriela DeBues-Stafford, Doha, 5. Oktober 2019
  22. 3:56,14 min Sowjetunion Samira Saizewa, Kiew, 27. Juli 1982
  23. 3:56,18 min Bahrain Maryam Yusuf Jamal, Rieti, 27. August 2006
  24. 3:56,27 min Athiopien Freweyni Hailu, Monaco, 9. Juli 2021
  25. 3:56,29 min Vereinigte Staaten Shannon Rowbury, Monaco, 17. Juli 2015
  26. 3:56,31 min China Volksrepublik Liu Dong, Shanghai, 17. Oktober 1997
  27. 3:56,43 min Russland Jelena Sobolewa, Paris, 8. Juli 2006
  28. 3:56,50 min Sowjetunion Tetjana Posdnjakowa, Kiew, 27. Juli 1982
  29. 3:56,54 min Athiopien Abeba Aregawi, Rom, 31. Mai 2012
  30. 3:56,63 min Sowjetunion Nadeschda Ralldugina, Prag, 18. August 1984
  31. 3:56,63 min Irland Ciara Mageean, Brüssel, 2. September 2022
  32. 3:56,65 min Sowjetunion Jekaterina Podkopajewa, Rieti, 2. September 1984
  33. 3:56,70 min Sowjetunion 1955 Ljubow Smolka, Moskau, 6. Juli 1980
  34. 3:56,70 min Rumänien 1965 Doina Melinte, Bukarest, 12. Juli 1986
  35. 3:56,77 min Russland Swetlana Masterkowa, Zürich, 14. August 1996
  36. 3:56,8 min Ukraine Nadija Olisarenko, Moskau, 6. Juli 1980
  37. 3:56,91 min Vereintes Team Ljudmila Rogatschowa, Barcelona, 8. August 1992
  38. 3:56,91 min Russland Tatjana Tomaschowa, Göteborg, 13. August 2006
  39. 3:56,91 min Athiopien Diribe Welteji, Chorzów, 6. August 2022
  40. 3:56,97 min Rumänien Gabriela Szabo, Monaco, 8. August 1998
  41. 3:57,03 min China Volksrepublik Liu Jing, Shanghai, 17. Oktober 1997
  42. 3:57,05 min Moldau Republik Swetlana Guskowa, Kiew, 27. Juli 1982
  43. 3:57,05 min Kenia Hellen Obiri, Eugene, 31. Mai 2014
  44. 3:57,12 min Vereinigte Staaten Mary Decker, Stockholm, 26. Juli 1983
  45. 3:57,22 min Rumänien 1965 Maricica Puică, Bukarest, 1. Juli 1984
  46. 3:57,22 min Vereinigte Staaten Jennifer Simpson, Paris Saint-Denis, 5. Juli 2014
  47. 3:57,30 min Athiopien Hirut Meshesha, Rabat, 5. Juni 2022
  48. 3:57,40 min Bulgarien 1971 Totka Petrowa, Athen, 11. August 1979
  49. 3:57,40 min Vereinigte Staaten Suzy Favor-Hamilton, Oslo, 28. Juli 2000
  50. 3:57,41 min Kenia Jackline Maranga, Monaco, 8. August 1998

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1500 Metres All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 1500 m Männer
  • 1500 Metres All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 1500 m Frauen
  • Leichtathletik-Jahres-Weltbestenliste bis Platz 20 (Memento vom 18. Juli 2009 im Internet Archive) (englisch)
  • Progression of World best performances and official IAAF World Records. 2003 Edition, Monaco, 2003, S. 59 ff. und 266 ff. (englisch)
  • Arnd Krüger: Die Einordnung der Leistung Roger Bannisters in die Geschichte des Trainings für Mittel- und Langstrecke, in: J. BUSCHMANN & S. WASSONG (Hrsg.): Langlauf durch die olympische Geschichte. Festschrift für Karl Lennartz. Köln: Carl und Liselott Diem – Archiv 2005, 349 – 372. ISDN: 3883380156
  • Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997), in: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Hamburg 1998: Czwalina, S. 41–56

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]