Antergos

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Antergos
Basisdaten
Entwickler Alexandre Filgueira und Team
Sprache(n) Mehrsprachig, u.a. deutsch
Erscheinungsdatum 5. April 2013
Aktuelle Version 17.6
(3. Juni 2017)
Abstammung GNU/Linux
↳ Arch Linux
↳ Antergos
Architekturen i686, AMD64, ARM
Lizenz(en) GPL und andere Lizenzen
Sonstiges Desktop-Umgebung: Xfce, KDE Plasma, Cinnamon, Gnome, Mate
Website antergos.com

Antergos ist eine Linux-Distribution aus Galicien, die auf dem Betriebssystem Arch Linux basiert. Von dieser Distribution hat Antergos auch das Rolling-Release-Prinzip übernommen. Als Live-System hat Antergos die Desktop-Umgebung Gnome 3 als Standard eingerichtet. Bei der Installation von Antergos stehen zusätzlich KDE, Cinnamon, MATE, Openbox oder Xfce zur Verfügung.[1] Im Juli 2012 wurde Antergos als Cinnarch gestartet und wurde im März 2016 unter den 20 populärsten Distributionen der letzten 12 Monate bei Distrowatch[2] aufgeführt. Das galicische Wort Antergos (Bedeutung: Ahnen) wurde gewählt, um das Vergangene mit dem Gegenwärtigen zu verbinden.[3]

Geschichte und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt wurde als Cinnarch mit der Desktop-Umgebung Cinnamon begonnen[4][5], einer Fork der Gnome-Shell. Im April 2013 wechselte das Team von Cinnamon zu GNOME Version 3.6, da Schwierigkeiten mit Cinnamon aufgrund von Kompatibilitätsproblemen im Zusammenhang mit GTK-Bibliotheken auftraten. Dementsprechend wurde die Distribution in Antergos umbenannt und unter dem neuen Namen im Mai 2013 veröffentlicht.[6][7][8]

Installation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antergos bietet neben einem textbasierten Installationsprogramm auch das grafikbasierte Cnchi an.[9] Das entsprechende Live-Medium startet in den Gnome-Desktop, bietet während der Installation die Auswahlmöglichkeit zwischen den Desktopumgebungen Openbox, Gnome 3, KDE, Cinnamon, Xfce und Mate an.[10][11] Zum Starten der Installation wird eine Netzwerkverbindung benötigt.

Paketverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antergos basiert auf Arch Linux und dem Rolling-Release-Modell. Antergos nutzt neben den offiziellen Arch-Linux-Paketquellen auch das AUR sowie eigene Software-Repositorien.[12] Ebenso wie bei Arch Linux kommt pacman als Paketmanager zum Einsatz.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Antergos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antergos 2014.05.26 mit großer Desktop-Auswahl | heise open
  2. Antergos, Distrowatch
  3. Antergos 2013.05.12 – We’re back, Antergos News, May 2013
  4. PCWorld.com on Cinnarch
  5. h-online.com on Cinnarch (Memento vom 7. Dezember 2013 im Internet Archive)
  6. Cinnarch GNOME 2013.04.11 – Last release under the Cinnarch name (Wayback Machine Archive) (Memento vom 3. November 2013 im Internet Archive), Antergos, April 2013
  7. linuxinsider.com review of the first Antergos release
  8. PCWorld.com review of the first Antergos release
  9. Liane M. Dubowy. Linux-Distribution Antergos mit besserem grafischem Installer. heise online. 22.08.2013
  10. PCWorld.com review of the first Antergos release
  11. linuxbsdos.com review
  12. About, Antergos, März 2014