Antje Babendererde

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Antje Babendererde

Antje Babendererde (* 1963 in Jena) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene über das Leben der nordamerikanischen Indianer.

Leben und beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antje Babendererde wurde 1963 geboren und zog im Alter von drei Jahren mit ihren Eltern nach Gotha[1], wo sie 1982 das Abitur an der Arnoldischule ablegte. 1983 bis 1985 machte sie eine Töpferlehre in Saalfeld. Bis 1990 war sie als Hortnerin, Töpferin und Arbeitstherapeutin in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie tätig und besaß eine eigene Töpferwerkstatt.

Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und den heutigen Situationen der Indianer in Nordamerika. Ihre Romane zu diesem Thema für Erwachsene und Jugendliche bauen auf intensive Recherchen und USA-Reisen. Außerdem ist sie Mitglied des Schriftstellerverbandes (VS) in ver.di, dessen Landesbezirksvorstand in Thüringen sie als Schriftführerin angehört. Einige von Babendererdes Romanen wurden ins Französische, Litauische, Tschechische und Ungarische übersetzt. Mehrere der Jugendromane sind auch als Hörbücher erschienen, von denen sich einige auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten (z. B. Indigosommer).

Antje Babendererde hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann in Liebengrün in Thüringen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es gibt einen Ort in uns (Erzählung, 1996)
  • Der Pfahlschnitzer (1999)
  • Der Walfänger (2002)
  • Der Gesang der Orcas (2003)
  • Wundes Land (2003)
  • Lakota Moon (2005)
  • Talitha Running Horse (2005)
  • Die Suche (2005)
  • Libellensommer (2006)
  • Zweiherz (2007)
  • Die verborgene Seite des Mondes (2007)
  • Findet mich die Liebe? oder Der Wolfstraum (Kurzgeschichte, 2009)
  • Starlight Blues – In der Kälte der Nacht (2009)
  • Indigosommer (2009)[2]
  • Rain Song (Überarbeitete Version von Der Pfahlschnitzer, 2010)
  • Julischatten (2012)
  • Isegrim (2013)
  • Der Kuss des Raben (2016)
  • Wacholdersommer (Neuausgabe von Zweiherz, 2017)
  • Wie die Sonne in der Nacht (2018)

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Gesang der Orcas, Jumbo Verlag, 2005
  • Libellensommer, Jumbo Verlag, 2007
  • Lakota Moon, Jumbo Verlag, 2007
  • Die verborgene Seite des Mondes, Jumbo Verlag, 2008
  • Indigosommer, Jumbo Verlag, 2010
  • Rain Song, Jumbo Verlag, 2010
  • Julischatten, Jumbo Verlag, 2012
  • Isegrim, Jumbo Verlag, 2013
  • Der Kuss des Raben, Jumbo Verlag, 2016
  • Wie die Sonne in der Nacht, Jumbo Verlag, 2018

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kinofilm nach der Vorlage des Romans Libellensommer ist derzeit in Vorbereitung. Der Produzent kinderfilm entwickelt das Projekt gemeinsam mit dem kanadischen Co-Produzenten Red Cedar Films, das Drehbuch schrieb Scarlett Kleint. Ein geplanter Erscheinungstermin des Films wurde noch nicht bekanntgegeben.

Preise/Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gesang der Orcas

  • hr2-Hörbuchbestenliste (2007)
  • “Prix Livrentête” Roman Junior (für “Le Chant des Orques”, 2011)

Lakota Moon

Libellensommer

Indigosommer

  • hr2-Hörbuchbestenliste (2010)

Julischatten

Nominierungen:

  • Buxtehuder Bulle für Die verborgene Seite des Mondes (2008) und Indigosommer (2009)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antje Babendererde: Über mich. In: antje-babendererde.de. Abgerufen am 7. April 2016.
  2. Antje Babendererde: Verbotene Liebe. Indigosommer (Memento vom 19. März 2014 im Internet Archive), Radio Bremen, 6. September 2009