HotVolleys Wien

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hotVolleys
Logo
Österreichischer Volleyballverband
Vereinsdaten
Gründung 1953als SK Görz 33</small
Adresse Herklotzgasse 28/13,
1150 Wien
Präsident Charlotte Schützenhofer
Homepage http://www.hotvolleys.at
Volleyball-Abteilung
Spielstätte Rundhalle Simmering
Rundhalle Lieblgasse
Rundhalle Alt Erlaa
Sporthalle Fünfhaus Tellgasse
Sporthalle Brigittenau
Rundhalle Steinergasse
Trainer Željko Grbić
Co-Trainer Andreas Reiser
Erfolge Österreichischer Meister (18×):
1981, 1983–1985, 1992–1994,
1996–2004,2007–2008
Österreichischer Pokalsieger (14×):
1982–1984, 1993, 1994,
1996–2003, 2017
Sieger der Interliga/MEVZA (3×):
2000, 2001, 2006
Champions-League Final-Four: (1×)
2000

Die Vienna hotVolleys, auch als hotVolleys Wienbezeichnet, ist ein österreichischer Volleyball-Verein, der in der Austrian Volley League (AVL) vertreten ist.

Mit insgesamt 18 Meistertiteln und 14 Pokalsiegen sind die aon hotVolleys die erfolgreichste Mannschaft im Männer-Volleyball Österreichs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Verein wurde 1953 als SK Görz 33 gegründet und änderte 1969 auf Limex und 1972 auf Club A. Tyrolia Wien. Unter diesem Namen gelang in den 1980er Jahren den Wienern die ersten Erfolge in Meisterschaft und Pokal. 1992 begann die erfolgreichste Ära des Vereins, der mit Ausnahme des Jahres 1995 bis 2004 alle Meistertitel und auch die meisten Pokalsiege holte. Ab 2005 reifte mit Hypo Tirol Innsbruck ein Rivale heran und die Wiener holten sich bis 2017 nur dreimal den Meistertitel.[1]

Namenshistorie
  • ab 1953 SK Görz 33
  • ab 1969 Limex
  • ab 1972 Club A. Tyrolia Wien
  • ab 1988 Donaukraft Volleyballteam
  • ab 1999 Bayernwerk hotVolleys
  • ab 2000 e.on hotVolleys
  • ab 2002 vienna hotVolleys[2]
  • ab 2004 Aon hotVolleys[3]
  • seit 2009 hotVolleys[4]
Europapokal bis 2008/09

Nachdem die Wiener im Jahr 2000 das Final Four und in der Saison 2005/06 im Duell mit dem deutschen Vertreter evivo Düren die Play-offs erreicht hatten, scheiterten sie im Bewerb 2006/07 als Letztplatzierte in der Gruppenphase. Erneut für die Champions League qualifiziert, treffen sie in der Saison 2007/08 in der Gruppe D auf Arkas Spor Izmir, Portol Drac Palma Mallorca und Copra Piacenza.

Saison 2008/09

Nach einem sehr positiven Start in die MEVZA-Saison mit 4 Siegen in Folge, geriet man im November erstmals in eine veritable Krise. Eine 0-3 Niederlage bei ACH Volley Bled stellte den Anfang einer längeren Durststrecke dar, in der man sich u. a. dem Erz-Rivalen Hypo Tirol und dem nationalen Konkurrenten Aich/Dob geschlagen geben musste.

Auf der Suche nach den Ursachen des Formtiefs war relativ schnell ein Grund gefunden. Aufspieler Marek Kardos und die Mannschaft konnten nie das erwünschte Zusammenspiel an den Tag legen, worauf man sich von Kardos trennte und kurzerhand, aus Puerto Rico, Aufspieler Fernando Morales verpflichtete. Später in der Saison wurde dann auch die Grundaufstellung des Teams noch einmal überdacht, was einige Änderungen mit sich brachte. Mittelblocker Darko Antunovic wechselte wieder auf seine angestammte Position des Diagonalangreifers und Michael Laimer übernahm, im Zusammenspiel mit Gerald Reiser, den Mittelblocker-Posten. Evan Patak, vermeintlicher Star-Spieler aus den USA, musste in die zweite Reihe rücken und kam lediglich noch zu Kurzeinsätzen, ehe man sich von ihm Anfang Jänner 2009 getrennt hat. Die neue Grundaufstellung brachte allerdings wieder Schwung in die Mannschaft und man fand langsam wieder zu alter Stärke zurück. Speziell Darko Antunovic wusste auf der Diagonalgreifer-Position zu überzeugen und die aon hotVolleys konnten in der MEVZA wieder Siege feiern.

In dieser Saison wird das Final-Four der mitteleuropäischen Volleyball-Liga (MEVZA) in der Halle der aon hotVolleys, dem Budocenter Wien, statt.

Anfang der Saison 2008/09 wurde mit dem Türken Erol User, einem vermeintlich finanzstarken Geldgeber, der Präsidentenposten besetzt. Die versprochenen Millionen an finanzieller Unterstützung für die aon hotVolleys kamen jedoch nie am Konto des Vereines an. User, der behauptete 63 % der Anteile am türkischen Spitzenfußballverein Fenerbahce Istanbul zu halten, stellte sich im Laufe der Saison jedoch als Hochstapler heraus, ehe er von Manager Peter Kleinmann von seinem Amt suspendiert wurde. Später wurde bekannt, dass die Beteiligung an Fenerbahce Istanbul durch möglicherweise gefälschte Dokumente belegt wurde, was User eine Anzeige wegen Betrugs einbrachte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 18× Österreichischer Meister: 1981, 1983, 1984, 1985, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007, 2008
  • 18× Österreichischer Cupsieger: 1982, 1983, 1984, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2009, 2011, 2016, 2017, 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wir über uns - e.on hotVolleys Volleyballteam. In: hotvolleys.at. Archiviert vom Original am 16. Dezember 2000; abgerufen am 5. Juni 2018.
  2. vienna hotVolleys. In: hotvolleys.at. Archiviert vom Original am 17. Oktober 2002; abgerufen am 5. Juni 2018.
  3. Aon hotVolleys. In: hotvolleys.at. Archiviert vom Original am 15. Juni 2004; abgerufen am 5. Juni 2018.
  4. hotVolleys. In: hotvolleys.at. Archiviert vom Original am 11. Dezember 2009; abgerufen am 5. Juni 2018.