Au vorm Wald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Au vorm Wald
Gemeinde Hunderdorf
Koordinaten: 48° 57′ 28″ N, 12° 44′ 15″ O
Höhe: 344 m ü. NHN
Einwohner: 116 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 94336
Au vorm Wald und Gaishausen
Au vorm Wald und Gaishausen

Au vorm Wald ist ein Dorf und ein Ortsteil der Gemeinde Hunderdorf im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Au vorm Wald liegt in der gleichnamigen Gemarkung am östlichen Rand der Flussaue des Bogenbachs und westlich der Staatsstraße 2139, etwa zwei Kilometer nördlich von Hunderdorf auf einer Höhe von etwa 344 m ü. NHN.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hofmark Au vorm Wald gehörte zum Landgericht Mitterfels. Die Hofmarksherren hatten ihren Sitz im Schloss Au vorm Wald.

Ehemalige Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Hofmark gleichen Namens entstand die Gemeinde mit den Ortsteilen Au vorm Wald, Brandstatt, Etz, Hasenquanten und Schafberg. 1946 verlor die Gemeinde ihre Eigenständigkeit und wurde nach Steinburg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorf Gemeinde
1840: 0191 Einwohner[2]
1861: 0097 Einwohner000 0192 Einwohner[3]00
1867: 0194 Einwohner[4]
1871: 0086 Einwohner 0190 Einwohner[5]
1875: 0089 Einwohner[6] 0174 Einwohner[2]
1885: 0099 Einwohner 0174 Einwohner[7]
1900: 0070 Einwohner 0151 Einwohner[8]
1925: 0090 Einwohner 0166 Einwohner[9]
1939: 0157 Einwohner[2]
1950: 0121 Einwohner[10]
1961: 0131 Einwohner[11]
1970: 0123 Einwohner[12]
1987: 0116 Einwohner[1]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Steinburg am 30. April 1978 aufgelöst und nach Hunderdorf eingemeindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Au vorm Wald ist eine im Kern spätgotische ehemalige Wasserschlossanlage aus dem 16./17. Jahrhundert mit der katholischen Schlosskapelle St. Valentin. Teile der Anlage wurden bis 1959 als Schule genutzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Piendl, Ludwig Holzfurtner: Mitterfels. Historischer Atlas von Bayern. Hrsg.: Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Teil Altbayern, Heft 62. München 2002, ISBN 3-7696-9695-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Au vorm Wald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 235 (Digitalisat).
  2. a b c Bayern 1840-1952: Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 52 (Digitalisat).
  3. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreich's Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. Literarisch-artistische Anstalt, München 1867, Sp. 363 (Digitalisat).
  4. Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 52 (Digitalisat).
  5. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 393, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  6. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 3. Abschnitt, S. 8, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  7. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 373 (Digitalisat).
  8. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 379 (Digitalisat).
  9. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 393 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 382 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 285 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 117 (Digitalisat).