August Deusser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Selbstbildnis im grünen Rock, um 1911

August Deusser (* 15. Februar 1870 in Köln; † 28. Oktober 1942 in Konstanz) war ein deutscher Maler und Kunstpolitiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deusser studierte als Meisterschüler von Peter Janssen d.Ä. an der Kunstakademie Düsseldorf. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Max Clarenbach gründete er 1909 den Sonderbund, der besonders vom französischen Impressionismus geprägt war. Durch internationale Ausstellungen in Düsseldorf (1909–1911) und Köln (1912) verhalf dieser Künstlerbund der Moderne im Rheinland zum Durchbruch. 1917 wurde er zum Professor an der Kunstakademie Düsseldorf ernannt. 1932 gab er seine künstlerische Tätigkeit auf. Am 26. Oktober 1942 starb August Deusser in Konstanz.

Deussers Nachlass befindet sich seit 1972 im schweizerischen Zurzach im Schloss Zurzach, verwaltet von der Antonie Deusser-Stiftung. In Monheim am Rhein erinnert das Deusser-Haus des Heimatbundes an seine dortigen Lebensjahre.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klara Drenker-Nagels (Hrsg.): August Deusser, Leben und Werk. Wienand, Köln 1995

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]