Avatarium

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Avatarium
Jennie-Ann Smith auf dem Rock Hard Festival 2015
Jennie-Ann Smith auf dem Rock Hard Festival 2015
Allgemeine Informationen
Herkunft Stockholm, Schweden
Genre(s) Doom Metal, Rock
Gründung 2012
Website http://avatariumofficial.se/
Aktuelle Besetzung
Mats Rydström
Lars Sköld
Marcus Jidell
Rickard Nilsson
Jennie-Ann Smith
Ehemalige Mitglieder
Leif Edling
Carl Westholm
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
The Girl with the Raven Mask
  SE 56 30.10.2015 (1 Wo.)
  DE 38 30.10.2015 (1 Wo.)
Hurricanes and Halos
  DE 36 02.06.2017 (… Wo.)
  AT 51 09.06.2017 (… Wo.)
  CH 29 04.06.2017 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Avatarium ist eine schwedische Doom-Metal- und Rockband aus Stockholm, die im Jahr 2012 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Band geht auf den Geburtstag des Bassisten Leif Edling im Jahr 2012 zurück. Edling beschloss zusammen mit Mikael Åkerfeldt eine neue Band zu gründen. Da Åkerfeldt jedoch zu sehr in Opeth involviert war, konnte er an dem Projekt nicht mehr teilnehmen. Edling, der bereits drei Lieder fertiggestellt hatte, kam stattdessen der Gitarrist Marcus Jidell (Evergrey[2]) zu Hilfe, wodurch es möglich war in Jidells Studio zu proben.[3] Im September 2013 erschien die EP Moonhorse über Nuclear Blast, die das gleichnamige Lied, sowie den Song Boneflower und das Black-Sabbath-Cover War Pigs enthielt. Als weitere Mitglieder neben Edling und Jidell waren die Sängerin Jennie-Ann Smith, der Keyboarder Carl Westholm (Krux) und der Schlagzeuger Lars Sköld (Tiamat[2]) zu hören.

Das selbstbetitelte Debütalbum folgte im November desselben Jahres. Avatarium spielten auf den Festivals Roadburn und Hammer of Doom, bevor im November 2014 eine weitere EP mit dem Titel All I Want veröffentlicht wurde.[4] Aus gesundheitlichen Gründen spielte Edling seit Herbst 2014 keine Konzerte mehr mit der Band und wird durch Anders Iwers (Tiamat, Dark Tranquillity) ersetzt.[5] Ein Jahr später erschien das zweite Album The Girl with the Raven Mask, das von den deutschen Magazinen Rock Hard[6] und Metal Hammer jeweils zum Album des Monats gekürt wurde.[7] Die Band spielte im Sommer 2015 beim Rock Hard Festival. Im September 2016 erhielt die Band den Metal Hammer Award in der Kategorie „Up and Coming“[8].

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Markus Endres von metal.de spiele die Band auf ihrem Debütalbum eine Mischung aus Doom Metal, mit melodischen Gitarrenriffs und Classic- und Hard-Rock der 1970er Jahre. Zudem seien auch progressive Züge erkennbar. Der Gesang von Smith wird als dunkel, rau und bluesig beschrieben.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Moonhorse (EP, Nuclear Blast)
  • 2013: Avatarium (Album, Nuclear Blast)
  • 2014: All I Want (EP, Nuclear Blast)
  • 2015: The Girl with the Raven Mask (Album, Nuclear Blast)
  • 2017: Hurricanes and Halos (Album, Nuclear Blast)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: SchwedenDeutschland
  2. a b c Markus Endres: Avatarium. "Avatarium". metal.de, abgerufen am 25. Januar 2013.
  3. Björn Thorsten Jaschinski: Avatarium. Der Tod kommt auf schweren Hufen. In: Rock Hard. Nr. 319, Dezember 2013, S. 46 f.
  4. Biography. avatariumofficial.se, abgerufen am 25. Januar 2013.
  5. LEIF EDLING To Sit Out AVATARIUM's Performance At ROADBURN; TIAMAT's ANDERS IWERS To Fill In. Blabbermouth.net, abgerufen am 17. Oktober 2016 (englisch).
  6. RockHard: Album des Monats. Abgerufen am 6. Mai 2017 (englisch).
  7. Avatarium THE GIRL WITH THE RAVEN MASK: Album des Monats November. In: Metal Hammer. 21. Oktober 2015 (metal-hammer.de [abgerufen am 6. Mai 2017]).
  8. METAL HAMMER AWARDS 2016: Das sind die Gewinner! In: Metal Hammer. 19. September 2016 (metal-hammer.de [abgerufen am 6. Mai 2017]).