Rockharz Open Air

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Rockharz Open Air
Luftbild vom Rockharz Open Air 2016
Luftbild vom Rockharz Open Air 2016
Allgemeine Informationen
Ort Ballenstedt
Genre Metal, Mittelalter-Rock, Neue Deutsche Härte
Website http://www.rockharz-festival.com/
Besucherzahlen
2016 13.000[1]
2015 13.500[2]
2014 12.000[3]
2013 12.000[4]
2012 10.000[5]
2011 7.500[6]
2009 7.500[7]
2008 7.500[7]
2007 4.500
2006 4.000
2005 5.000[8]
2004 5.500[9]
2003 4.200[10]
2002 4.000[11]
2001 1.300
2000 700
1996 2.500
1994 1.000
1993 1.400
Vorherige Veranstaltungsorte
1994 bis 2008 Osterode am Harz

Das Rockharz Open Air ist ein Metalfestival und findet seit 1994 jährlich am Harz statt. Angefangen hat es mit rund 100 Besuchern und Gigs auf LKW-Anhängern. Seitdem entwickelte es sich zu einer festen Größe im jährlichen Metalfestival-Plan. Im Jahr 2013 wurden rund 12.000 Besucher gezählt.[12] Als Festivalgelände dient der Flugplatz Ballenstedt.

Ein besonderes Merkmal des Rockharz Open Air sind die beiden gleichwertigen Bühnen, als Rock Stage und Dark Stage bezeichnet, was sich nur auf wenigen anderen Festival dieser Art in Deutschland finden lässt. Außerdem gibt es keine Zeitüberschneidungen zwischen den Bandauftritten, sodass es den Besuchern tatsächlich möglich ist, jeden Bandauftritt zu sehen.[13]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rockharz Open Air (Deutschland)
Ballenstedt
Ballenstedt
Osterodeam Harz
Osterode
am Harz
Lage der bisherigen Festivalorte in Deutschland: Black pog.svg ehemals Red pog.svg aktuell
Michael „Mike“ Sifringer von Destruction auf dem Rockharz 2014
Die Zwillingsbühnen beim Rockharz Open Air 2016
Besucher des Festivals 2014 besteigen den Großen Gegenstein, das östliche Ende der Teufelsmauer bei Ballenstedt
Johan Edlund und Anders Iwers von Tiamat auf dem Rockharz 2014
Merel Bechtold, Charlotte Wessels und Timo Somers von Delain beim Rockharz 2015
Mark Jansen und Simone Simons von Epica beim Rockharz 2015
Serious Black spielten 2015 auf der Devil's Wall Stage. Im Hintergrund die Teufelsmauer.
Blackie Lawless mit W.A.S.P. beim Rockharz 2015
Jen Majura mit Knorkator beim Rockharz 2016
Saxon beim Rockharz 2016

Anfänge in den 90ern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründer war 1993 ursprünglich der Verein Rock und Kultur am Harz e.V. Das Rockharz lief zunächst unter dem Namen „Rock gegen Rechts“ und zog fast 1400 Besucher in die Stadthalle Osterode. Im Jahr darauf wurde das Festival auf das Freizeitgelände in Osterode-Lasfelde verlegt und somit zu einer echten Open-Air-Veranstaltung mit immerhin 1000 Besuchern. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in „Rockharz Openair“. Regionale Bands traten auf einem LKW-Anhänger auf und legten so den Grundstein für das Rockharz Open Air.

Spätestens 1996 wurde für das Festival eine richtige Open-Air-Bühne errichtet. Es spielten Bands wie Guano Apes, The Atmosfear, Hungerstrike, Wasteland, Catty Caress und Tallian Gray und die ersten Zelte wurden aufgeschlagen. Im nächsten Jahr spielten 17 Bands, darunter Speak’n’Fish, MCDoors, Silent Hectic, Wild Thing und RAW, vor rund 2500 Besuchern – ein neuer Zuschauerrekord. Erstmals wurde auch Eintritt verlangt, um die Kosten zu decken. Headliner 1999 war die deutsche Alternative-Rock-Band Donots. Leider erfüllten die Besucherzahlen nicht die Erwartungen.

Im Jahr 2000 kooperierte das Rockharz deshalb mit dem Europäischen Jugendcamp. Am Freitag gab es eine Techno-Disco unter freiem Himmel und es traten verschiedene Breakdance-Gruppen auf. Der Samstag des Camps gehörte hingegen ganz dem Rockharz mit Bands wie Eaten by Sheiks, Pussy Box und Perfect. Das Konzept, an den beiden Tagen jeweils unterschiedliches Publikum anzuziehen, wurde auch im Folgejahr angewandt. Somit wartete das Rockharz auch 2001 mit einer Mischung aus verschiedenen Stilen auf. Diesmal am Freitag mit Metal-Bands wie Flowing Tears, Die Apokalyptischen Reiter oder Skyclad und am Samstag mit Metal- und Rock-Coverbands, die Größen wie Kiss, Iron Maiden, U2 und die Beatles kopierten.

Wachstum bis Ende der 2000er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2002 wurde für die insgesamt 18 auftretenden Bands eine zweite Bühne benötigt, um Bands wie Schandmaul, Mila Mar, End of Green und J.B.O. unterzubringen. Damit verschob sich das Konzept mehr und mehr in Richtung Metal, Neue Deutsche Härte und Dark Rock. Trotzdem wurde auch 2002 noch in einen Metal-Day am Freitag, unter anderem mit mehreren lokalen Metal-Bands und einen Samstag mit unterschiedlicher musikalischer Ausrichtung und Bands wie Schandmaul, Mila Mar und Merlons Lichter unterschieden.[14] Es wurde jedoch weiterhin darauf geachtet, regionale Bands zu unterstützen und zu fördern, indem diese zusammen mit internationalen Bands auftraten und dadurch ein größeres Publikum angezogen wurde.[10] So wurden zum Beispiel mit The Atmosfear, Fear of the Dawn, Meatgrinder, Gondwania oder Worst oft Metal-Bands direkt aus Osterode gebucht. Ebenso aus dem weiteren südniedersächsischen Umkreis, wie Elements of Change aus Clausthal-Zellerfeld, Don't aus Seesen, Moskote aus Goslar, Skylax aus Einbeck oder Fading Starlight aus Holzminden. Auch die Lokalmatadoren RAW spielten mehrfach auf dem Rockharz. Ebenso die Osteroder Dark at Dawn um Frontmann Thorsten „Buddy“ Kohlrausch, der selbst seit 1998 an der Organisation des Rockharz beteiligt ist.[15]

Durch national erfolgreiche Bands wie Subway to Sally, Die Apokalyptischen Reiter, Majesty, Circle II Circle, Disbelief und Edge of Thorns wurde Publikum aus ganz Deutschland angezogen. In den Folgejahren wuchs das Rockharz immer weiter und bot den Fans 2005 ein Line Up von 25 Bands wie Grave Digger, Doro, Rage, Holy Moses und Onkel Tom. 2006 wurde die zweite Bühne, bis dahin eine Zeltbühne, ebenfalls in eine Open-Air-Bühne umgewandelt.[16] In diesem Jahr war das Rockharz auch von Regen, Sturm und einem Kälteeinbruch mit Temperaturen bis zu 3 °C betroffen.[17][18] Der Konzertbetrieb musste sogar kurzzeitig unterbrochen werden.[19] Einen gewissen Kultstatus errang der Alleinunterhalter Mambo Kurt, der zwischen 2005 und 2008 jährlich auf dem Festival auftrat und dabei oft als eine Art Opener bekannte Metal-Songs auf seiner Heimorgel interpretierte.[20]

Aufgrund der enorm gestiegenen Größe des Open Airs wurde die Organisation vom Verein Rock und Kultur am Harz e.V. nach dem Festival 2005 an die VERUGA GmbH übertragen.[21] Die Firma war von Thorsten Kohlrausch für die Festivalorganisation gegründet worden, der somit anstelle des Vereins Rock und Kultur am Harz e.V. zum Veranstalter wurde.[22] Der Verein blieb dennoch bis 2009 am Rockharz beteiligt, zum Beispiel mit der Betreuung der Infostände und der Organisation von fünf Newcomer-Bands im Programm. 2007 kamen einige große Bands wie In Extremo, Kreator, Oomph!, ASP und Clawfinger zum Line-up hinzu und gewannen so neue Fans für das Rockharz.[23] Dark at Dawn, die Band von Veranstalter Thorsten Kohlrausch, gaben 2007 auf dem Rockharz ihr Abschiedskonzert.[24] Im gleichen Jahr war das Rockharz erneut von Unwettern betroffen, Zelte wurden zerstört und Schlamm behinderte die Zuschauer. Im Jahr 2008 wurde das Festival auf drei Tage ausgeweitet. Entsprechend konnte die Setlist mit einer höheren Bandanzahl erweitert werden: Mittlerweile traten im Rahmen des Festivals 40 Bands auf.

Neuer Veranstaltungsort Ballenstedt seit 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Größe des Festivals erforderte mittlerweile einen neuen Veranstaltungsort, da in Osterode und dessen Ortsteilen keine geeigneten Flächen für die immer weiter steigenden Besucherzahlen vorhanden waren. Auch die weite Strecke zwischen dem Festivalgelände in Osterode-Förste und dem Campinggelände in Osterode-Dorste, die voneinander 4,5 km entfernt lagen und durch einen Shuttlebus-Service miteinander verbunden waren, erwies sich als hinderlich. Eine neue Location wurde 2009 mit dem Verkehrslandeplatz Ballenstedt-Harz gefunden, der sowohl über geeignetes Terrain für umfangreiche Bühnenbauten als auch über genügend Platz für die Zelte der Besucher verfügt. Außerdem sind größere Ortschaften nun etwas entfernt, was Beschwerden wegen Lärms minimiert.[25] Leider war auch gleich wieder der Auftakt an der neuen Veranstaltungsstätte von schlechtem Wetter betroffen. Es regnete an zwei von drei Veranstaltungstagen.[26] Im Folgejahr herrschte hingegen mit 40 °C große Hitze während des Festivals.[27] 2011 konnte das Rockharz Headliner wie Hypocrisy, Hammerfall oder In Extremo aufbieten. Seit 2012 ist der Zuspruch des Publikums so groß, dass das Festival seitdem jährlich ausverkauft ist.[28] Von 2012 bis 2015 fand im Vorfeld des Rockharz Open Air ein Ausscheidungswettkampf von Nachwuchsbands in Osterode statt. Diesen Devil's Wall Trophy genannten Wettbewerb gewann im Jahr 2012 die Metalcore-Band Five Feet High And Rising, 2013 Furious Anger. In den Folgejahren entschieden die Bands Harmann und Asenblut das Rennen für sich. Die Gewinner-Bands erspielten sich so einen Slot für einen Auftritt an einem Nachmittag des Rockharz. Beim Festival 2015 war die Anreisesituation durch Straßenbaustellen und Einlass-Restriktionen so ungünstig, dass es zu einem Rückstau von bis zu 13 km auf den Zufahrtsstraßen kam.[29][30] Der Veranstalter stellte daraufhin Maßnahmen vor, um dies in Zukunft zu vermeiden.[31] Dazu gehört die Möglichkeit, einen Tag früher anzureisen, die Schaffung einer zweiten Zufahrtsstraße, Reservierungen von Stellflächen und beschleunigte Kontrollen durch die Security.

Seit 2009 erhalten Besucher, die zur Abreise das Müllpfand einlösen, indem sie ihren gesammelten Müll abgeben, ein aktuelles Luftbildposter des Rockharz-Festivals.[26] Dabei wird jedes Jahr ein neues Luftbild erstellt. Um potentielle Besucher möglichst früh zum Ticketkauf zu animieren, werden verschiedene limitierte Frühbucherpakete angeboten, die als Extras zum Beispiel eine DVD mit Zusammenschnitten aus dem Vorjahresfestival, Poster oder auch T-Shirts mit Rockharz-Motiven enthalten.

Warm-up-Day[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Jahr 2008 wurden die Bandauftritte auf den Donnerstag ausgedehnt, der schon vorher mit einer Metal-Disco als Warm-up diente. Seit 2012 ist der Donnerstag regulärer Festivaltag und es wird stattdessen am Mittwoch vor dem Festivalbeginn am folgenden Tag ein Warm-up-Day veranstaltet. 2013 bis 2015 traten auf einer eigenen Bühne, der Devil's Wall Stage, jeweils bis zu sechs Bands auf. Vom Infield wurden an diesem Tag nur die Bereiche vor dieser Bühne geöffnet. Die Devil's Wall Stage wurde nach diesem Tag demontiert. Seit 2014 werden die Auftritte am Mittwoch auch als AFM-Label-Night zusammengefasst, da die Veranstalter dafür mit dem Independent-Label AFM Records kooperieren und die am Mittwoch auftretenden Bands alle bei diesem Label unter Vertrag stehen.[32] 2016 fand die AFM-Label-Night direkt auf einer der beiden Hauptbühnen, der Rock Stage, statt. Auf eine dritte Bühne, die lediglich einen Tag benutzt wird, wurde dabei verzichtet.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rockharz Open Air wurde von seiner Gründung 1993 bis zum Jahr 2005 vom Verein Rock und Kultur am Harz e.V. auf ehrenamtlicher Basis organisiert. Das Festival wurde danach als zu groß für ein rein ehrenamtliches Engagement angesehen. Auch die Absicherung unternehmerischer Risiken erforderte eine neue Lösung. Seit 2006 veranstaltet deshalb die zu diesem Zweck gegründete VERUGA GmbH (Veranstaltungs- & Gastronomie GmbH) das Rockharz Open Air.[33] Ganzjährig mit der Organisation des Festivals sind etwa fünf Mitarbeiter beschäftigt. Unmittelbar vor und während des Festivals erhöht sich die Mitarbeiterzahl auf etwa 50. [15] Das Rockharz weist mittlerweile 13.500 Besucher auf (Stand 2015)[2], der Zeltplatz nimmt 37 Hektar Fläche ein und wird mit 4 km Bauzaun umzäunt (Stand 2016). Insgesamt stehen 70 Hektar zur Verfügung.[34]

Anwohner der beiden nächstgelegenen Orte Badeborn und Ballenstedt erhalten aus einem begrenzen Kontingent verbilligte Tageskarten für den Donnerstag. 2013 fand auch eine Führung durch das Festival und über den Backstage-Bereich für interessierte Anwohner der beiden Orte statt.

Warm-Up-Partys[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie andere Festivals wird auch durch die Rockharz-Veranstalter versucht, mit Warm-Up-Partys in den Monaten vor dem jährlichen Festival in Clubs an verschiedenen Orten Werbung für das Open Air zu machen. 2011 spielte die Band Johnny Deathshadow auf einer Rockharz-Warm-Up-Party. 2012 wurden Warm-Up-Partys in Kiel, Hannover und Bremen organisiert, wo unter anderem die Excrementory Grindfuckers spielten. 2013 wieder in Kiel und Bremen, hier mit Orden Ogan als Headlinern. 2014 erneut in Bremen, wo der unter anderem Cripper auftraten. 2015 in Kiel und Goslar, hier mit Asenblut und 2016 in Clausthal-Zellerfeld, Oschersleben (Headliner Crossplane), Knesebeck (Headliner Tempest) und Kiel.

iRock-Netzwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rockharz-Veranstalter VERUGA GmbH ist assoziiertes Mitglied im iRock-Netzwerk, einem Innovations- und Vertriebsnetzwerk im Bereich der Open Air Musikfestivals. Darin sind verschiedene Forschungseinrichtungen und Firmen zusammengeschlossen, die in für Musikfestivals relevanten Bereichen wie Lärmmessung, Logistik, Managementsoftware, Zapfanlagen oder Bühnenkonstruktionen tätig sind. Beim Festival 2012 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz unter anderem über das Netzwerk informiert. Dabei wurden von Vertretern verschiedener Firmen und Forschungseinrichtungen einige Themenschwerpunkte erläutert.[35] 2013 veranstaltete das Netzwerk auf dem Rockharz Open Air eine Messe, bei der verschiedene Partnerfirmen und ihre Produkte vorgestellt wurden.[36] Auch auf dem Festival 2014 stellten einige Firmen ihre Produkte in einer kleinen Ausstellung im VIP-Bereich vor.

Kriminalität und Unfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rockharz Open Air kann als recht sicher gelten. So wurden beim Festival 2011 bei der Polizei lediglich zwei Körperverletzungen, zwei Beschädigungen an PKW sowie der Diebstahl eines Notstromaggregats und von zehn Hühnern aus einem benachbarten Garten angezeigt.[37] Ein Jahr später wurde versucht, das auf der Teufelsmauer fest installierte Holzkreuz anzuzünden, was jedoch von der vor Ort patrouillierenden Freiwilligen Feuerwehr Ballenstedt glücklicherweise ohne größere Schäden unterbunden werden konnte.[38]

2013 wurde eine Besucherin schwer verletzt, als zwei Jugendliche fahrlässig mit flüssigem Grillanzünder hantierten.[39] Im gleichen Jahr starb ein kollabierter Besucher des Festivals nach der vor Ort durch Sanitäter erfolgten Reanimation wenig später im Krankenhaus.[40] 2014 verletzte sich ein Besucher beim Hantieren mit einem Gaskocher schwer.[3]

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 kooperiert das Rockharz Open Air mit dem Rotaract Club Clausthal-Zellerfeld[41]. Der Rotaract Club ist die Jugendorganisation der internationalen Rotary-Bewegung. Dabei werden Spenden durch das Projekt „Glück in Dosen“ gesammelt, bei dem die Besucher ihre Getränkedosen spenden können. Das Dosenpfand wird dann von Rotaract bei Recycling-Partnern eingelöst und zur finanziellen Unterstützung verschiedener sozialer Projekte in der Region verwendet. So zum Beispiel für den Rueckenwind e.V.[42], der unter anderem Kindern aus armen Osteröder Familien täglich ein warmes Mittagessen ermöglicht, für den Urlaubskinder e.V.[43], der mit seinen KidsCamps einen kostenlosen Kurzurlaub im Zeltlager für Kinder möglich macht oder auch für die Jugendarbeit von verschiedenen Vereinen direkt in Ballenstedt. In den ersten drei Jahren der Kooperation konnten über das Dosenpfand mehr als 32.000 Euro gesammelt werden. [44]

Häufig auftretende Bands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahre sind einige Bands zu wiederkehrenden Gästen des Festivals geworden.

Mit sechs Auftritten die häufigste Präsenz hatten:

  • Fear of the Dawn (2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2011)
  • Knorkator (2003, 2006, 2008, 2012, 2014, 2016)

Fünf Bandauftritte können vorweisen:

Mit vier Auftritten sind folgende Bands vertreten:

Live-Alben von Rockharz-Bandauftritten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher hat nur eine Band ihren Auftritt beim Rockharz Open Air dazu genutzt, eine Live-DVD aufzunehmen.

  • Orden OganThe Book Of Ogan, Auftritt 2015, Veröffentlichung 2016 (2 DVD + 2 CD)[45]

Headliner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Veranstaltungsort Anzahl Bands Headliner Ticketpreis
1993 Osterode am Harz (Stadthalle)  ? Die Abstürzenden Brieftauben kostenlos
1994 Osterode am Harz/OT Lasfelde  ? kostenlos
1995 Osterode am Harz (Schwimmbadpark)  ? kostenlos
16. bis 17. August 1996 Osterode am Harz (Schwimmbadpark)  ? Guano Apes kostenlos
1997 Osterode am Harz (Schwimmbadpark) 17 Preis unbek.
10. bis 11. Juli 1998 Dorste (Alter Sportplatz) 15 Dark at Dawn, Ganz Schön Feist Preis unbek.
9. bis 10. Juli 1999 Dorste (Alter Sportplatz) 12 Donots, No Sex Until Marriage Preis unbek.
2000 Dorste (Alter Sportplatz)  ? Eaten by Sheiks Preis unbek.
15. bis 16. Juni 2001 Dorste (Alter Sportplatz) 9 Skyclad 10,00 DM
21. bis 22. Juni 2002 Dorste (Alter Sportplatz) 18 Merlons Lichter, Mila Mar, Overkill, Tankard 13,00 €
20. bis 21. Juni 2003 Dorste (Alter Sportplatz, Camping Förste[46]) 22 Annihilator, Doro, J.B.O., Knorkator 18,50 €
18. bis 19. Juli 2004 Dorste (Alter Sportplatz, Camping Förste) 22 Clawfinger, Subway To Sally, Torfrock, U.D.O. 25,30 €
8. bis 9. Juli 2005 Dorste (Alter Sportplatz, Camping Förste) 25 Doro, Fear of the Dawn, Grave Digger, Rage 23,00 €
7. bis 8. Juli 2006 Dorste (Alter Sportplatz, Camping Förste) 33 Dimple Minds, Gamma Ray, Paul Di’Anno, Subway to Sally 25,00 €
6. bis 7. Juli 2007 Förste (Camping Dorste) 36 Clawfinger[Anm. 1], Hatesphere, In Extremo, Zed Yago 36,00 €
17. bis 19. Juli 2008 Förste (Camping Dorste) 40 Eisbrecher, Saltatio Mortis, Saxon, Torfrock, Within Temptation 46,20 €
9. bis 11. Juli 2009 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 38 ASP, J.B.O., Moonspell, Schandmaul, W.A.S.P. 55,00 €
8. bis 10. Juli 2010 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 42 Edguy, Feuerengel, Kreator, Marduk, Overkill, Subway to Sally 59,50 €
7. bis 9. Juli 2011 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 55 Amorphis, Dampfmaschine, Dark Tranquillity, Frei.Wild, Hammerfall, In Extremo, U.D.O. 64,80 €
12. bis 14. Juli 2012 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 51 Amon Amarth, ASP, Blind Guardian, Bulletmonks, Hatebreed, Knorkator, Sepultura 74,90 €
11. bis 13. Juli 2013 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 49 Accept, Avantasia, Devin Townsend Project, Eisbrecher, Iced Earth, Megaherz, Subway to Sally 76,90 €
10. bis 12. Juli 2014 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 51 Children of Bodom, Helloween, In Extremo, Powerwolf, Rhapsody of Fire, Sabaton, Saltatio Mortis 85,85 €
9. bis 11. Juli 2015 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 53 Behemoth, Cradle of Filth, Dream Theater, Eisbrecher, Ektomorf, Hammerfall, W.A.S.P. 91,35 €
7. bis 9. Juli 2016 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 52 ASP, Avantasia, J.B.O., Powerwolf, Saltatio Mortis, Saxon, Subway to Sally 91,90 €
5. bis 8. Juli 2017 Ballenstedt (Flugplatz Ballenstedt) 55 In Extremo, Arch Enemy, Iced Earth, Heaven Shall Burn, Blind Guardian 97,90 €

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rockharz Open Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. André Ziegenmeyer: 13.000 Metal-Fans erobern Flugplatz. In: Volksstimme, 13. Juli 2016, abgerufen am 13. Juli 2016.
  2. a b Hardrock-Musik in Ballenstedt „Rockharz“-Festival verläuft friedlich. In: Mitteldeutsche Zeitung, 12. Juli 2015, abgerufen am 17. Juli 2016.
  3. a b Brandunglück überschattet Auftakt von Rockharz. In: Volksstimme, 11. Juli 2014, abgerufen am 17. Juni 2016.
  4. 12 000 Besucher beim fünften Rockharz Open Air. In: Volksstimme, 14. Juli 2013, abgerufen am 17. Juni 2016.
  5. Andreas Debski: Rockharz-Festival: Ankunft in der deutschen Open-Air-Profiliga - Zuschauerrekord. In: Leipziger Volkszeitung, 14. Juli 2012, abgerufen am 17. Juni 2016.
  6. Sarah Fleischer, Katharina Beck, Florian Dammasch: Rockharz Open Air - Der große Festivalbericht 2011 In: Metal.de, 21. Juli 2011, abgerufen am 17. Juni 2016
  7. a b Rockharz Open Air 2009: Neues Gelände, viele Verbesserungen und erste Bandbestätigungen! In: Slam-zine.de, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  8. Konzert: RockHarz Open Air 2005 - Freitag. In: Metalinside.de, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  9. Konzert: RockHarz Festival 2004 - Freitag. In: Metalinside.de, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  10. a b Andrea Göbel: Rock Harz 2003. In: Germanrock.de, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  11. Jens Koch: ROCK HARZ OPEN AIR am 21.06.2001 in Osterode/Harz. In: Vampster.com, 4. Juli 2002, abgerufen am 17. Juni 2016. Anmerkung: Die Artikelüberschrift ist fehlerhaft. Das richtige Jahr ist 2002.
  12. Andreas Debski: 12.000 beim Rockharz-Festival - Besucherrekord im Schatten des Brocken. In: Leipziger Volkszeitung, 14. Juli 2013, abgerufen am 167. Juni 2016.
  13. Festival ABC. Website des Rockharz Open Air. Festival-ABC, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  14. Andrea Göbel: Rock Harz 2002. In: Germanrock.de, ohne Datum, abgerufen am 19. Juni 2016.
  15. a b Chris Fischer: Interview mit Thorsten "BUDDY" Kohlrausch. In: Amboss-mag.de, Anfang 2008, abgerufen am 19. Juni 2016.
  16. Lars Knackstedt: Konzert: Rock Harz Open Air 2006 - Freitag. In: Metalinside.de, ohne Datum, abgerufen am 19. Juni 2016.
  17. Rocco: Interview Thorsten Kohlrausch über das Rock-Harz-Festival. In: Metal.tm, 27. Mai 2008, abgerufen am 19. Juni 2016.
  18. Stefan Junge: Konzertbericht: Rock Harz Festival. In: Hardharderheavy.de, 7. Juli 2006, abgerufen am 19. Juni 2016.
  19. Chris Fischer: ROCKHARZ OPEN AIR, 07.+08.07.2006, Osterode-Dorste. In: Amboss-mag.de, ohne Datum, abgerufen am 19. Juni 2016.
  20. Chris Fischer: ROCK HARZ OPEN AIR, 05.-07.07.2007, Osterode-Förste. In: Amboss-mag.de, ohne Datum, abgerufen am 20. Juni 2016.
  21. Chris Fischer: Interview mit Lars Knackstedt und Thorsten "Buddy" Kohlrausch. In: Amboss-mag.de, ohne Datum, abgerufen am 20. Juni 2016.
  22. Walter: Dark At Dawn. Der Geburtstag ihres besten Freundes - Interview mit Thorsten „Buddy“ Kohlrausch. In: Metal.de, 29. Dezember 2012, abgerufen am 19. Juni 2016.
  23. History. In: Website des Rockharz Open Air. History, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  24. Konzert: Rock Harz Open Air 2007 - Samstag. In: Metalinside.de, 7. Juli 2007, abgerufen am 20. Juni 2016.
  25. Juliane John: ROCK HARZ 2009 – TAG 1. In: Terrorverlag.com, ohne Datum, abgerufen am 20. Juni 2016.
  26. a b Juliane John: ROCK HARZ 2009 – TAG 3. In: Terrorverlag.com, ohne Datum, abgerufen am 20. Juni 2016.
  27. Katharina Beck: Rockharz Open Air Der große Bericht - Das Rockharz Festival 2010. In: Metal.de, 31. Juli 2010, abgerufen am 20. Juni 2016.
  28. André Ziegenmeyer: Rockharz Open Air auf Rekordkurs. In: Volksstimme, 14. Juli 2015, abgerufen am 17. Juni 2016.
  29. Jasmin und Nico H.: Bericht: Rockharz 2015 - Wieder ordentlich einen rausgehauen. In: Reaperzine, 20. Juli 2015, abgerufen am 17. Juni 2016.
  30. Eckart Maronde, Jan Wischkowski, André Gabriel, Richard Mertens, Stephan Möller: Rockharz Open Air - Der große Festivalbericht 2015. In: Metal.de, 20. Juli 2015, abgerufen am 17. Juni 2016.
  31. ANREISE 2016 – Unsere bisher feststehenden Maßnahmen zur Stauvermeidung. In: Website des Rockharz Open Air, 15. Januar 2016, abgerufen am 17. Juni 2016.
  32. AFM RECORDS & ROCKHARZ präsentieren die AFM-Label-Night. In: Website des Rockharz Open Air, 14. Februar 2014, abgerufen am 17. Juni 2016.
  33. VERUGA GmbH Impressum. In: irock-netzwerk.de, ohne Datum, abgerufen am 20. Juni 2016.
  34. Andreas Debski: 12.000 Besucher beim Rockharz-Festival: Große Vielfalt, neuer Zuschauerrekord. In Leipziger Volkszeitung, 12. Juli 2013, abgerufen am 20. Juni 2016.
  35. Stephan Möller: Rockharz Open Air: Der große Bericht vom Rockharz Open Air 2012 Teil 3. In: Metal.de, 25. Juli 2012, abgerufen am 30. Juni 2016.
  36. 1. iRock MOSAIK Messe am Rockharz Festival 2013. In: Undergrounded.de, 20. Juli 2013, abgerufen am 20. Juni 2016.
  37. Polizeirevier Harz - Pressemitteilung Nr.: 166/11. In: Sachsen-anhalt.de, 11. Juli 2011, abgerufen am 21. Juni 2016.
  38. Unklarer Feuerschein. In: Feuerwehr-ballenstedt.de, 15. Juli 2012, abgerufen am 21. Juni 2016.
  39. Festival Rockharz Open Air 17-Jährige durch Grillanzünder schwer verletzt. In: Mitteldeutsche Zeitung, 14. Juli 2013, abgerufen am 20. Juni 2016.
  40. Rock-Harz-Besucher stirbt in Klinik. IN: Volksstimme, 19. Juli 2013, abgerufen am 20. Juni 2016.
  41. Glück in Dosen @ Rockharz. In: Website des Rotaract-Clubs Clausthal-Zellerfeld, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  42. Kooperationen des Rueckenwind e.V. In: Website des Rueckenwind e.V., ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  43. Die KidsCamps. In: Urlaubskinder.de, ohne Datum, abgerufen am 17. Juni 2016.
  44. ROCKHARZ-Besucher sind die geilsten und spenden 60.000 mal „Glück In Dosen“! Vielen Dank an Euch!!! In: Website des Rockharz Open Air, 11. November 2015, abgerufen am 17. Juni 2016.
  45. Orden Ogan – The Book Of Ogan (2016) bei Discogs
  46. Rockharz Open Air News! In: Metal.de, ohne Datum, abgerufen am 1. Juli 2016.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ursprünglicher Headliner W.A.S.P., dann Ersatz Destruction, die jedoch mit Clawfinger tauschten. Siehe: Chris Fischer: ROCK HARZ OPEN AIR, 05.-07.07.2007, Osterode-Förste. In: Amboss-mag.de, ohne Datum, abgerufen am 27. Juni 2016.

Koordinaten: 51° 44′ 36″ N, 11° 13′ 54″ O