Bahnhof Feldberg-Bärental

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Feldberg-Bärental
Empfangsgebäude des Bahnhofs Feldberg-Bärental
Empfangsgebäude des Bahnhofs Feldberg-Bärental
Daten
Betriebsstellenart Bahnhof
Bahnsteiggleise 2
Abkürzung RFB
IBNR 8001971
Preisklasse 6
Eröffnung 1. Dezember 1926
Profil auf Bahnhof.de Feldberg-Bärental-1027700
Lage
Stadt/Gemeinde Feldberg
Ort/Ortsteil Bärental
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 47° 52′ 18″ N, 8° 5′ 55″ OKoordinaten: 47° 52′ 18″ N, 8° 5′ 55″ O
Höhe (SO) 967 m ü. NN
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Baden-Württemberg
i16

Feldberg-Bärental ist ein Bahnhof an der Dreiseenbahn östlich von Bärental, einem Ortsteil der Gemeinde Feldberg. Mit einer Höhe von 967 m ü. NN ist er der höchstgelegene Bahnhof Deutschlands an einer normalspurigen Strecke und zugleich der höchstgelegene der Deutschen Bahn.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhenangabe am Bahnhof Feldberg-Bärental

Der Bahnhof Feldberg-Bärental wurde gleichzeitig mit der Eröffnung der Dreiseenbahn am 1. Dezember 1926 in Betrieb genommen. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz.[2] Bekanntheit erlangte der Bahnhof durch diverse in den 1980er-Jahren ausgestrahlte Folgen der ZDF-Serie Die Schwarzwaldklinik, in denen das Empfangsgebäude des Bahnhofs zu sehen ist.[3]

2004 erfolgte die Renovierung der Außenfassade des Bahnhofs Feldberg-Bärental; 2007 wurde das Dach erneuert und der charakteristische Turm mit der Bahnhofsuhr restauriert. Außerdem wurden digitale Fahrgastinformationssysteme angebracht, die aktuelle Informationen anzeigen.

Im Juni 2012 verkaufte die Deutsche Bahn das Empfangsgebäude des Bahnhofs an einen privaten Investor aus Freiburg im Breisgau. Dieser gab bekannt, eine Umgestaltung der Bahnhofsgastronomie und die Schaffung von Wohnraum im Dachgeschoss zu planen.[3] Im Spätherbst 2020 stand das Gebäude erneut zum Verkauf.[2]

Verkehr und Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Feldberg-Bärental wird jeweils im Stundentakt von der Linie S1 der Breisgau-S-Bahn in Richtung Seebrugg einerseits und Breisach über Titisee und Freiburg andererseits bedient. Am zweigleisig ausgebauten Bahnhof können hierbei Zugkreuzungen stattfinden, was aber fahrplanmäßig nicht vorgesehen ist. Im Fahrplanjahr 2013 wurde der Bahnhof von 14 Zügen pro Tag und Richtung bedient. Durch die Aufnahme des S-Bahn-Verkehrs hat sich der Fahrplan verdichtet, 2021 sind es werktags 20 und sonntags 18 Züge je Richtung.

Dampfsonderfahrten des Vereins IG 3-Seenbahn bedienen gelegentlich den Bahnhof Feldberg-Bärental.[4] Des Weiteren halten am Bahnhof auch Regionalbuslinien von Südbadenbus, die nach Schluchsee, Titisee-Neustadt, Zell im Wiesental sowie Todtnau verkehren. Der Bahnhof Bärental soll mit einem Busbahnhof und einer Park&Ride-Anlage zum Mobilitätsknotenpunkt am Feldberg werden.[2]

Der Bahnhof Feldberg-Bärental besitzt keine Fußgängerüber- oder -unterführung; um vom Hausbahnsteig (Gleis 2) auf Gleis 1 zu gelangen, müssen die Gleise niveaugleich gequert werden. Dadurch wird der Bahnhof von der Deutschen Bahn als vollständig barrierefrei eingestuft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bahnhof Bärental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bahnhof Feldberg-Bärental auf alemannische-seiten.de, abgerufen am 11. Oktober 2013.
  2. a b c Susanne Filz: Bärental wird Verkehrsdrehkreuz zu den Pisten. In: Badische Zeitung, Ausgabe Hochschwarzwald. 19. November 2020, S. 16 (badische-zeitung.de [abgerufen am 19. November 2020]).
  3. a b Bahn verkauft den Bahnhof Bärental auf badische-zeitung.de, abgerufen am 11. Oktober 2013.
  4. Fahrplan der 3Seenbahn auf 3Seenbahn.de, abgerufen am 11. Oktober 2013.