Bahnstrecke Wolnzach–Geisenfeld

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Wolnzach–Geisenfeld
Strecke der Bahnstrecke Wolnzach–Geisenfeld
Streckennummer:5384
Kursbuchstrecke:413h (1944)
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 15 
Minimaler Radius:200 m
Strecke – geradeaus
von München
Bahnhof, Station
0,0 Rohrbach (Ilm) (bis 2000: Wolnzach Bahnhof) 420 m
   
nach Ingolstadt
   
nach Wolnzach
   
2,5 Burgstall (bis 1923)
   
3,2 Königsfeld (b Wolnzach)
   
5,7 Niederlauterbach (Oberbay)
   
8,0 Zell (b Geisenfeld)
   
9,3 Geisenfeld 374 m

Die Bahnstrecke Wolnzach–Geisenfeld war eine Lokalbahn in Oberbayern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 1906 begannen die Bauarbeiten für die Strecke Wolnzach–Geisenfeld. Am 15. Dezember 1906 nahmen die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen die Strecke in Betrieb. Sie verband die Stadt Geisenfeld im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm mit dem Bahnhof von Wolnzach (heute Rohrbach). Die Strecke zweigte wenige hundert Meter nach dem Bahnhof Wolnzach (heute Rohrbach), der heute an der Ausbaustrecke München–Ingolstadt liegt, von der nach Wolnzach und weiter über Enzelhausen nach Mainburg bzw. Langenbach führenden Hallertauer Lokalbahn ab. Die Bahnlinie folgte dem Tal der Ilm, bis sie nach neun Kilometern Geisenfeld erreichte.

Über viele Jahre verkehrten werktags vier Personenzugpaare, sonntags drei. Die Züge führten nur die dritte Wagenklasse. Am 1. Dezember 1953 wurde der Personenverkehr auf der Strecke eingestellt. Im Güterverkehr bediente die Deutsche Bundesbahn die Strecke bis zum 31. Dezember 1987. Am 31. März 1988 wurde sie stillgelegt und danach abgebaut.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Geisenfeld: Chronik zu Geisenfeld auf geisenfeld-online.de, abgerufen am 13. Mai 2018.
  2. Alois Graßl: Zahlen und Daten auf bockerl.de, abgerufen am 13. Mai 2018.