Beiting

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Die Ruinenstadt Beiting bzw. Beshbaliq (chinesisch 北庭故城遗址, Pinyin Běitíng gùchéng yízhǐ) ist eine alte Ruinenstadt, die bis auf die Zeit der Han-Dynastie zurückgeht. Sie liegt im Kreis Jimsar des Autonomen Bezirks Changji der Hui im mittleren Norden des Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang in der Volksrepublik China.

Die Stätte der alten Ruinenstadt steht seit 1988 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (3-217) und ist seit 2014 Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte mit dem Titel Seidenstraßen: das Straßennetzwerk des Chang'an-Tianshan-Korridors.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im frühen 9. Jahrhundert herrschten die Tibeter in der Stadt, ab 856 kamen Uiguren, die nach dem Untergang ihres Kaganats nach Westen wanderten und ab 866 die Herrschaft in der Region übernahmen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Silk Roads: the Routes Network of Chang'an-Tianshan Corridor. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 7. Februar 2019 (englisch).
  2. J. Paul: Zentralasien, S. 137

Koordinaten: 44° 5′ 52″ N, 89° 12′ 0″ O