Benutzer Diskussion:Luha

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Portal:Hanf[Quelltext bearbeiten]

Hallo Luha,

Wie ich feststellte, bist du im Bereich Philosophie besonders aktiv.

Benutzer:Sebayer, Benutzer:分液漏斗 und ich bemühen uns im Moment um eine qualitative Aufwertung des Portal:Hanf.

Möglicherweise kannst du dein Wissen hier ebenfalls einbringen. - Über eine Diskussion diesbezüglich würde ich mich sehr freuen.

Gruß, --Delphan Gruss (Diskussion) 14:19, 26. Feb. 2016 (CET)

Brodbeck: “Eine wissenschaftliche Rezeption seiner Theorien ist nicht festzustellen.”[Quelltext bearbeiten]

Diese Bemerkung ist unfair, abgesehen davon, dass man etwas, was "man nicht feststellen" kann auch nicht weiß. Die Nichtexistenz von etwas lässt sich nun mal nicht positiv behaupten. Wissenschaftlich saubere Argumentation wäre schon hilfreich, wenn man auf Wissenschaft pocht. Zudem ist die Aussage auch leicht zu falsifizieren: Man vergleiche die Beiträge des Autors in: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW), Bd. 3, Stuttgart/Tübingen/Göttingen 1980, 195-211; Jahrbuch der Wirtschaft Osteuropas, Band 9,1 (1980), 35-60, Weltwirtschaftliches Archiv, 117 (1981), 385-388; Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 103 (1983), 27-41; Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft (ZgS) 139 (1983), 131-145; Osteuropa-Wirtschaft, 27 (1983), 52-61; Quality and Quantity. European-American Journal of Methodology 19 (1985), 145-153; Journal of Institutional and Theoretical Economics, 143 (1987), 643-651; Zeitschrift für Politik 38 (1991), 317-326; ifo-Schnelldienst 2 (1991); 3-15, Vierteljahresschrift für Kunst und Kultur 3/91. S. 70 – 71; ifo-Schnelldienst 2 (1991), 16-25; Zeitschrift für Politik 39 (1992), 436-439; Jahrbuch Politische Theologie, Band 3 (1999), 135-150; Wissenschaftlicher Literaturanzeiger 39,1 (2000), 10-11; Zeitschrift für Politik 48 (2001), 49-71; Die Zeitschrift für Unternehmensführung, Marketing und Kommunikation, Juli/August Nr. 7/8, (2007), 10-18; Psychologie in Österreich, 16, 4&5 2006, 246-253. Und zur Rezeption u.a.: Zeitschrift für Politik 39. Jg. 2/1992, 191-194; Kyklos 4 (1998), S. 584-586; Das Argument Nr. 227 (1998), Heft 5; Meta, Volume 48; numéro 3, Septembre 2003, Kunst+Unterricht Heft 216, April 2002, S. 50-54, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 5/2 (2004), 191, methodik 2/05, S. 24-25, Globalization for the Common Good (2010) – Online-Journal, ZfS 46 (2009), 70-71; zfwu 11/2 (2010), 139-159; ZfS Oktober (2015), 81-83; Goethe-Jahrbuch 131 (2014), 143-145 u.a. Daneben gibt es in der Fachliteratur zahlreiche Hinweise und Auseinandersetzungen in Büchern und Aufsätzen, so etwa bei Alihan Kabalak, Birger P. Priddat, Patrick Siebert, Annette Bickelmann, Silja Graupe, Ulrich Duchrow, Betram Schefold, Walter Ötsch usw. usw. Diese Angaben kann man leicht auf der Homepage des Autors finden. Gruß "Der Seiteneinsteiger"

Es geht doch darum, dass es auf wissenschaftlicher Ebene niemanden gibt, der Brodbecks wilde und ideologisch stark geprägte Theorien für irgendwie haltbar hält. Der warnende Satz in der Einleitung dient dazu, den affirmativen Charakter des Artikels deutlicher zu machen. Kritisch kann man sich mit Brodbeck nicht auseinandersetzen, weil es eben keine qualifizierte Sekundärliteratur zu ihm gibt. Lutz Hartmann (Diskussion) 07:49, 13. Apr. 2016 (CEST)

Schon seltsam, die erwähnten Artikel sind aus referierten internationalen Fachzeitschriften. Sie sind stark mathematisch (lineare Modelle, dynamische Optimierung; Chaos-Theorie; dynamische Mengentheorie usw.) und wurden von Fachleuten vor der Publikation geprüft. In der Lehre sind sie sehr wohl rezipiert worden (so wirkt Wissenschaft praktisch, wenn man sie kennt ...). Die neueren Texte von Brodbeck bauen auf einigen seiner eher formalen Aufsätze auf, orientieren sich aber weit mehr an wirtschaftsethischen und gnoseologischen Fragen. Brodbeck hat übrigens bei Wolfgang Stegmüller und Reinhard Lauth Philosophie studiert. Diese Theorien - ohne sie offenbar näher gelesen zu haben - einfach als "Geschwurbsel" oder "wilde, ideologisch" gefärbte Machwerke zu bezeichnen, verrät nicht unbedingt eine tiefere Einsicht und Kenntnis des Sachverhalts. Ich würde vorschlagen, sie lesen den einen oder anderen Artikel von Brodbeck, rechnen seine Modelle nach und sagen dann, was an "Mathematik", "formaler Logik" und "Gnoseologie" ideologisch sein soll. Was Ideologie ist, hat übrigens Brodbeck in einer "Skeptiker"-Zeitschrift selbst auf Nachfrage der Redaktion neben anderen Autoren beantwortet: Vgl. Widerspruch 50: „Ideologiekritik“ (2009), 18-24. So jemand einfach "Ideologie" vorzuwerfen, ohne zu sagen, was das genau sein soll, ist nicht der Stil, der an Hochschulen und in der wissenschaftlichen Debatte gepflegt wird. Übrigens ist es - ich bleibe dabei - ein fundamentaler erkenntnistheoretischer Fehler, zu sagen: "Eine wissenschaftliche Rezeption seiner Theorien ist nicht festzustellen.” Erstens müsste es wenigstens heißen: Eine "vielfältige" oder "zustimmende" (was kein Kriterium sein kann) Rezeption ..." Zweitens muss man spezifizieren, welche Theorien genau nicht rezipiert wurden (es finden sich nämlich in der Fachliteratur viele Hinweise auf seine Kreativitätsforschung, seine Geldtheorie, vor allem aber auch auf seine Kritik an Hayek, die auch Wikipedia rezipiert). Drittens was heißt: "ist nicht festzustellen"? WER stellt hier WO dann WAS fest? Und was genau? Welche Quelle besagt das? Ihre Lektüre? Die scheint mir sehr mangelhaft - haben sie die mathematischen Modelle zur Kapitialtheorie, Wachstumstheorie, Geldtheorie, zum optimalen Wachstum, zu kreativen Prozessen in der Wirtschaft (die Quellen stehen oben) tatsächlich gelesen, um beurteilen zu können, ob diese Modell irgendwo auftauchen? Und schließlich: Sie behaupten die Nicht-Existenz einer Rezeption positiv feststellen zu können. Ein wenig Aristoteles, Thomas - zu schweigen von Russell oder Frege hätte hier weitergeholfen, um solche einen Satz zu vermeiden. Ich hatte mir überlegt, bei Wikipedia mehr freiwillig zu tun, aber da ich solch ein für mich äußerst "merkwürdiges" Argumentationsniveau entdecke, werde ich mich doch zurückhalten. Es ist hilfreich, viel, sehr viel zu lesen. Gruß "Der Seiteneinsteiger"

Wenn Du hier weiter arbeiten möchtest - was ich sehr begrüßen würde - solltest Du bitte zur Kenntnis nehmen, dass es hier verpönt ist, ad personam zu diskutieren. Was und wieviel ich gelesen habe, dürfte sich Deiner Kenntnis entziehen. Zur Sachkenntnis: Ich bin Ökonom und habe Geldtheorie bei Schilcher gehört, keine zu vernachlässigende Grundbildung. Im Übrigen mag ich nicht auf zwei Seiten diskutieren. Ich werde hier nicht mehr antworten, sondern nur auf der Disku von Karl Heinz Brodbeck. Lutz Hartmann (Diskussion) 13:18, 13. Apr. 2016 (CEST)

Wir sind nicht per-Du. So viel Stil muss sein. Und von Rudolf Schilcher kenne ich nur ein Buch irgendwann aus den 1950ern, zweite Auflage in den 1970er (weiß ich nicht mehr genau), in dem er - es waren glaube ich 10 - weitere Geldfunktionen erfand. Niemand hat das nach meiner Kenntnis je rezipiert; Manfred Borchert führt ihn in "Geld und Kredit" in der Literaturliste auf, ohne auf dessen Theorie einzugehen. Sonst ist mir nichts bekannt; in der Sekundärliteratur finde ich über ihn außer einer Rezension von Knut Borchard gar nichts. Nun gut. Das ist auch völlig gleichgültig. Denn in der Wissenschaft publiziert man und hofft auf Zuspruch; das kann eben auch schiefgehen und ist nie ein Kriterium oder Vorwurf - sicher nicht an Rudolf Schilcher. Der fehlende Zuspruch ist eben NIE ein Argument gegen das Geschriebene, gar ein Grund für abfällige Bemerkungen zur Abqualifizierung eines Autors. Sicher sagt kein ernsthafter Wissenschaftler jemals: "Weil ich nichts von Rudolf Schilcher finde, ist er ein ideologischer Schwurbler, denn eine wissenschaftliche Rezeption ist nicht festzustellen". So zu urteilen über Schilcher wäre einfach nur unterste Schublade und ein billiges Werturteil. Vielleicht könnte das zu denken geben, ehe man mit Werturteilen zugange ist. Nun gut. Ich habe keine Lust, das Thema noch mehr zu ventilieren und werde Sie nicht mehr behelligen mit meinen Bemerkungen. Die Sache selbst ist für jeden denkenden Menschen, der die Zeilen hier und oben nüchtern liest, völlig offensichtlich, wenn auch sicher ein wenig traurig. Und über persönliche Motive beim Schreiben und Formulieren und Einfügen von Aussagen mag ich schon gar nicht spekulieren. Ihnen alles Gute weiterhin - pardon, das war persönlich, aber ehrlich. Viele Grüße vom "Der Seiteneinsteiger"

Omgus Veröffentlichung Stiftung Sozialgeschchte[Quelltext bearbeiten]

Hallo Luha,
hier [1] bin ich auf Deine kritische Einschätzung der Omgus Reports gekommen. Hast Du diese Einschätzung irgendwo z.B. im Artikel Deutsche Bank vermerkt, dass es die anderen Wikianer nachvollziehen können? Gruß --Orik (Diskussion) 09:05, 15. Mai 2016 (CEST)

Nee, im Artikel selbst bin ich - zwar etwas distanziert - aber eigentlich nur auf die Tatsache eingegangen, dass Omgus der DB kritisch gegenüberstand. Meine Aussage zu Omgus, die ja extra Papiere zu den Banken gemacht haben, kommen aus den Aussagen der zitierten Literatur. Ich hatte mir seinerzeit auch die Omgus - Texte beschafft und hatte schon den Eindruck von gezielter Agitation, so dass die kritischen Äußerungen zu Omgus sehr wohl berechtigt wirken. Die Historiker weisen vor allem darauf hin, dass die Omgus - Papiere zu den Banken nicht ausgewogen und unvollständig sind. Aber Lust da wieder einzusteigen, habe ich im Moment nicht. Gruß Lutz Hartmann (Diskussion) 08:51, 17. Mai 2016 (CEST)
Danke. Ich werde mich selbst auf die Suche machen. Mir geht es auch um weitere Kritik an der Omgusausgabe der Stiftung für Sozialgeschichte. Gruß Orik (Diskussion) 11:03, 19. Mai 2016 (CEST)