Benutzer Diskussion:Ulrich Waack

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Schnorchel (U-Boot)[Bearbeiten]

(umgesetzt nach Diskussion:Schnorchel (U-Boot))

Asymmetrische Kriegsführung[Bearbeiten]

Warum löschst du asymmetrische Kriegsführung im Artikel Clausewitz und bestehst auf Unkonventioneller Kriegsführung? Die Änderung von Paul Bommel ist total berechtigt. Schau einfach mal auf den Artikel Asymmetrische Kriegführung. Da heißt es "Carl von Clausewitz beschreibt in seinem Buch Vom Kriege im Kapitel Volksbewaffnung ebenfalls das Konzept der asymmetrischen Kriegführung und führt im „Vom kleinen Kriege“ Gefechtshandlungen unter diesen besonderen Bedingungen aus."--Caedmon12 (Diskussion)

Ich halte hier die asymmetrische Kriegsführung für eine unkonventionelle Kriegsführung. Eine asymmetrische Kriegsführung hat es zu Clausewitzens Zeiten nur ansatzweise im Guerillakrieg gegeben. Clausewitz hat aber den Begriff „Asymmetrie“ sebst nie in den Mund genommen. Der Begriff „asymmetrisch“ wird erst mit dem Ende des Kalten Krieges gebraucht. Zitat aus dem WP-Artikel „Asymmetrische Kriegführung“: „Seit etwa dem Ende des Kalten Kriegs 1990 taucht der Begriff [asymmetrische Kriegführung], der vorher hauptsächlich Fachleuten bekannt war, zunehmend in öffentlichen Debatten auf.“ Zu Clausewitzens Zeiten war der Guerillakrieg nicht asymmetrisch genug.
Ich finde, dass der Guerilla- oder Partisanenkrieg zurzeit von Clausewitz noch nichts mit asymmetrischer Kriegführung zu tun hat. Das Kennzeichen der asymmetrischen Kriegführung ist, dass gewaltige quantitative und qualitative Unterschiede zwischen den Parteien bestehen, also ein krasses Missverhältnis. Nicht zufällig wird der Begriff der asymmetrischen Kriegführung erst seit dem 11.9.2001 bekannt: Einzeltäter, die mit terroristischen Mitteln kämpfen. Das ist qualitativ deutlich etwas anderes als die Guerillakämpfer von 1809 in Kompaniestärke. Und bei der Volksbewaffnung geht es nur am Rande um die Kampfweise, sondern der Blick geht vor allem in eine ganz andere Richtung: die Wehrpflicht. Die „Dreschflegelbewaffnung“ betritt nur den Landsturm, nicht die Landwehr, und dieser ist nie einberufen worden. Ich finde, hier werden Äpfel und Birnen vermischt.
Beim heutigen asymmetrischen Krieg kämpfen keine Partisanen-Armeen, sondern Einzelpersonen und Grüppchen (Al Quaida). Ich sehe keine zwingende Notwendigkeit, diesen Zeitensprung von knapp 200 Jahren zu machen. „Unkonventionell“ ist angemessen genug. Das Phänomen Bin Laden hat eine ganz andere Qualität als das, was Clausewitz kannte und benannte. Ich "bestehe" nicht auf Unkonventioneller Kriegführung: Wenn Du unbedingt streichen willst, dann tue es, aber erlaube mir, den Kopf zu schütteln. Friedrich II. führte Zweifrontenkriege, aber sagt das jemand? Das passt sprachlich nicht zusammen. --Ulrich Waack (Diskussion) 00:03, 4. Aug. 2014 (CEST)
Ich bin anderer Meinung. Erst einmal geht es bei "Asymmetrischer Kriegführung" nicht um Einzeltäter oder Grüppchen. Zum Beispiel aktuell die ISIS im Irak und Syrien. Auch für den Krieg in Vietnam wird heute der Begriff asymmetrische Kriegführung verwendet, obwohl es den Begriff in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht gab. Gleiches gilt für den Partisanenkrieg in WWII. Symmetrisch bedeutet laut Duden: "spiegelbildliche Übereinstimmung". Also Armee gegen Armee. Dass es den Begriff zur Zeit von Clausewitz noch nicht gab, heißt doch nicht, dass er heute nicht verwendet werden darf. Wie würdest du denn die Schlacht im Teutoburger Wald (9 nach Christi) bewerten?. Das ist ein klassisches Beispiel von asymmetrischer Kriegführung.

Dazu heißt es im Artikel Asymmetrischer Krieg "Typischerweise ist eine der beteiligten Kriegsparteien, meist reguläres Militär eines Staates, waffentechnisch und zahlenmäßig so überlegen, dass die andere Kriegspartei militärisch in offen geführten Gefechten nicht gewinnen kann. Langfristig können jedoch nadelstichartige Verluste und Zermürbung durch wiederholte kleinere Angriffe zum Rückzug der überlegenen Partei führen, bedingt auch durch die Überdehnung von deren Kräften. Die vermeintlich überlegene Kriegspartei ist mit dem Einsatzraum und seiner Bevölkerung nicht vertraut. Sie wird im weiträumigen Einsatzgebiet ihre Kräfte immer nur punktuell ansetzen können. Zudem gerät sie ideologisch oft in eine unterlegene Position und kann auch aus diesem Grund den Kampf nicht gewinnen. Die scheinbar unterlegene Seite hingegen rekrutiert sich zumeist aus der regionalen Bevölkerung immer wieder neu. Sowohl das Phänomen selbst als auch die militärtheoretischen Grundlagen sind seit der Antike bekannt."

Was Friedrich II. und den Zweifrontenkrieg betrifft, hier ein Buch von 2013 "Friedrich II. und das östliche Europa ..." Da wird der Zweifrontenkrieg Friedrichs des Großen erwähnt [1] --Caedmon12 (Diskussion) 17:27, 4. Aug. 2014 (CEST)

Ich stolpere gerade über unsere lang zurückliegende Diskussion. Zwei-Fronten-Krieg ist natürlich sachlich zutreffend. Dein Zitat ist aus dem Jahre 2013 unter dem Titel „Reflexionen“ erschien, also eine Sache auf hohem theoretischen Niveau, kein Nachschlagewerk. Ich finde, man sollte mehr auf den Sprachgebrauch derjenigen Zeit achten, über die man schreibt. Ich finde bei Clausewitzens Beschreibung der damals neuen Guerillabewegung als „unkonventionelle Kriegsführung“ als zutreffend und ausreichend. Man muss nicht unbedingt „asymmetrische Kriegführung“ sagen, es sei denn, man will zeigen, dass man auf der Höhe der Zeit ist. Bei Friedrichs „Zwei-Fronten-Krieg“ habe ich lediglich auf das Faktum hingewiesen, dass in der „klassischen“ Literatur (bis hin zu Augstein) meines Wissens nie von Zwei-Fronten-Krieg die Rede ist, was ich insoweit unbefriedigend finde, weil dadurch fast immer der westfälische Kriegsschauplatz unter den Tisch fällt. Ich finde, dass man bei der Wortwahl die konkreten Umstände berücksichtigen muss. Was in Russland ein Oligarch ist, wird in den USA Tycoon genannt. Nur mal so und freundliche Grüße --Ulrich Waack (Diskussion) 15:43, 21. Nov. 2014 (CET)

Anfrage nach 3. Meinung zu slawischen Gruppen bei Jordanes und Anten bis zum Don[Bearbeiten]

Hallo Ulrich Waack,

auf der Seite Diskussion:Slawen hat Benutzer:4tilden eine Deutung der Textstellen zu slawischen Gruppen bei Jordanes mit daraus resultierender Umformulierung vorgeschlagen, die ich nach anfänglichen Schwierigkeiten (weil mir andere Deutungen geläufig waren) doch sehr plausibel finde. Ist die vertretbar und entspricht der aktuellen Mehrheitsdeutung? Zumindest dem Brather scheint sie ja zu entsprechen. Ich hab bisher nicht nachgeschaut und will diese für den Artikel nicht sehr zentrale Sache nicht 14 Tage in die Länge ziehen. Worauf beruht die häufige Angabe, dass die Anten bis zum Don siedelten? Ich hab noch 2 andere Benutzer um 3. Meinungen gefragt. Beste Grüße--WajWohu (Diskussion) 11:43, 8. Jan. 2015 (CET)

Hallo, Deine Anfrage ehrt mich. Aber ich kenne mich nur aus bei den Westslawen der Germania Slavica, ganz besonders der Elbslawen. Ich könnte auch nur bei Brather nachschlagen, den ich aber leider nicht in meinem Bestand habe. Frdl. Gruß --Ulrich Waack (Diskussion) 20:31, 8. Jan. 2015 (CET)