Benutzer Diskussion:Ulrich Waack

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URV[Bearbeiten]

Hallo, leider war die Einfügung in Wunderwaffe eine Urheberrechtsverletzung, es wurde also ein Text von einer anderen Internetseite kopiert, was nicht zulässig ist - siehe auch den Kasten unten, der beim Bearbeiten sichtbar ist.

Bitte stelle den Text nicht wieder her. Falls der Panzerkampfwagen VIII Maus wirklich in diesen Artikel gehört, was ich nicht einschätzen kann, muss ein eigener Text formuliert werden oder die Genehmigung des Verfassers vorliegen, was ich dem Benutzer der den Text eingebracht hat, auch schon geschrieben habe. Herzliche Grüße --Alnilam (Diskussion) Heute schon gelobt? 11:47, 21. Okt. 2015 (CEST)

Danke für Deinen sanften Ton. Es ging ja nicht um Inhaltliches, sondern um die schnöde Löschung ohne Begründung. Das ist bei Vandalismen okay, aber alle anderen verdienen so viel Respekt, dass man ihnen eine Begründung gibt.
Im Übrigen geht es mir wie Dir: Ich habe Zweifel, ob die Maus zu den Wunderwaffen zählt: geringe Stückzahl, schlechte Beweglichkeit wegen Übergewichts. Mit diesem Ding kannst Du das Ruder des Kriegs nicht mehr herumreißen. --Ulrich Waack (Diskussion) 12:50, 21. Okt. 2015 (CEST)
Ich hatte als Begründung URV eingetragen, das war wohl wahrscheinlich zu kurz. Man ist mittlerweise so an die Abkürzungen gewöhnt ... Herzliche Grüße --Alnilam (Diskussion) Heute schon gelobt? 13:17, 21. Okt. 2015 (CEST)
Herumreißen und dieses schwerfällige Monstrum passen allerdings wirklich nicht in einen Satz zwinker  --Alnilam (Diskussion) Heute schon gelobt? 13:23, 21. Okt. 2015 (CEST)
Tatsächlich: ich habe das URV überlesen. Entschuldigung. - Obwohl Dich offenbar nicht so sehr die Wunderwaffen interessieren: "Wunderwaffen" war ja die Popagandabezeichung für neuartige Waffen, die die drohende Niederlage des Deutschen Reichs in einen Doch-Noch-Sieg verwandeln sollten. Das schaffst Du natürlich nicht mit einer Handvoll überschwerer Panzer im Prototypen-Zustand, sondern Du brauchst Masse, z. B. die Massenproduktion des Düsenjägers Me 262 oder der Elektro-U-Boote Typ XXI. Einzelne Dinge auch, wenn Sie eine Massenwirkung haben, z. B. die Atombombe oder die "Todessrahlen". --Ulrich Waack (Diskussion) 15:34, 21. Okt. 2015 (CEST)

Kloster Dranse oder Dransee?[Bearbeiten]

Hallo Ulrich, ich habe mit großem Interesse dein aufschlussreiches Geschichtsbild von der Entstehung der Mark Brandenburg gelesen und ein klein wenig weiter bearbeitet. Dabei habe ich den Namen des Klosters Dransee in Dranse geändert, da es sich vermutlich um den dortigen ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters Amelungsborn handelt, der nach dem Dranser See benannt wurde (so Reinard Fischer in: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin). Georg Bienek führt in Die Zisterzienserklöster in der Mark Brandenburg S. 94 das "Kloster Dranse in der Prignitz 1233" auf. Auf der Seite http://www.kirche-im-dranser-land.de/dranse/aus-alter-zeit-dranse/index.php ist der Wirtschaftshof am Drans-See erwähnt. Leider konnte ich noch nicht ermitteln, auf welche seiner Quellen sich Theodor Fontane beim Kloster Dransee gestützt hat. Herzliche Grüße --Erik (Diskussion) 18:02, 3. Jan. 2016 (CET)

Hallo Erik,
Du hast die historischen Fakten richtig ermittelt; vgl. „Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts“, hrsg. von Heinz-Dieter Heimann/Klaus Neitmann/Winfried Schich, 2 Bde. Berlin 2007; hier Band 1, S. 50f. Im katalogartigen Klosterbuch gibt es einen Spezialaufsatz von Winfried Schich: „Höfe nichtbrandenburgischer Klöster und die Orte mit dem Namen „Münchehofe“ in Brandenburg.“
Du hast Dranse zutreffend korrigiert. Die falsche Schreibweise Dransee stammt vielleicht sogar von mir. Dranse ist ausschließlich der Name des Ortes bzw. des Hofes. Der See heißt ganz schlicht „Drans“ („stagnum, quod Drans dicitur“). Diese Übersetzungen haben aber keinen Einfluss auf die Fehleinschätzungen Fontanes: die übertriebene Bedeutung des Zisterzienserordens und – durch das Bild der „Burg“ – die Verknüpfung der Kirche mit militärischen Aufgaben. --Ulrich Waack (Diskussion) 23:55, 4. Jan. 2016 (CET)
Ich habe noch zwei Quellen mit der Schreibweise Dransee gefunden (die ältere davon könnte Fontane gekannt haben):
  • Uwe Czubatynski: Bibliographie zur Kirchengeschichte in Berlin-Brandenburg. Band 2: Kreise und Orte im Land Brandenburg. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2014
"Dranse Kr. Wittstock (Schr. III, S. 220)
Riedel, Adolph Friedrich: Der Mönchshof zu Dransee [!] oder des Klosters Amelunxborn bei Wittstock gelegene Besitzungen. In: ders., Codex diplomaticus Brandenburgensis A I (1838), S. 443–462"
  • Otto Freiherr von Grote: Lexicon deutscher Stifter, Klöster und Ordenshäuser. Osterwieck am Harz 1881
Dransee Provinz Brandenburg, Regbz. Potsdam, Kreis Ost-Priegnitz
Diöcese Havelberg, Feldkloster der Cisterciehser-Mönche des
Klosters Amelunxbom, gegründet 1233 durch Fürst Nicolaus
zu Rostock, 1431 wird dasselbe an den Bischof Conrad von
Havelberg verkauft. Güter: Bale, Klein-Berlin, Dransee, Rode-
ranke, Schweinruh, Sevekow, Zempow.
Eine Frage stellt sich mir noch zu Dranse: War dort nur ein Klosterhof (Wirtschaftshof des Klosters Amelungsborn) oder ein eigenständiges Kloster (Feldkloster), wie Fontane, das Lexicon von 1881 und Bienek noch 1997 schreiben? Wie sieht Winfried Schich das in seinem Spezialaufsatz? --Erik (Diskussion) 06:31, 6. Jan. 2016 (CET)
Schich: Nur Hof (Wirtschaftshof), kein eigenständiges Kloster. --Ulrich Waack (Diskussion) 17:53, 6. Jan. 2016 (CET)