Bergmann & Franz

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Bergmann & Franz Nachf. GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1874
Sitz Berlin, Deutschland
Mitarbeiter 300
Branche Großhandel
Website www.bergmann-franz.de

Die Bergmann & Franz Nachf. GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen, das seit 1874 im Fachgroßhandel von Sanitär-, Heizungs-, Installations- und Fliesenartikeln tätig ist. Es ist zusammen mit seinen Tochterunternehmen mit etwa 375 Mitarbeitern an 18 Standorten in Berlin und Brandenburg vertreten[1] und u. a. Mitglied in der Eurobaustoff Handelsgesellschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1874 von Otto Bergmann und Adolph Franz unter der Firmierung Bleirohrfabrik und Röhrengroßhandlung Bergmann & Franz gegründet. Im Jahr 1900 verstarb der Mitbegründer Adolph Franz. Carl Bachmann, der Schwiegersohn von Otto Bergmann, und Gustav Eberstein führten die Firma Bergmann & Franz Nachf. fort.

In den Goldenen 20ern kam es 1924 zur Gründung der Firma Bergmann & Franz Nachf. Aktiengesellschaft, die sich ab 1928 auf den Handel mit sanitären Einrichtungsgegenständen konzentrierte. Nachdem 1935 Werner Ehrig in das Unternehmen eintrat, wurde zwei Jahre später die Firma von einer Aktiengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Die damaligen Gesellschafter waren Rudolf Hahn und Werner Ehrig. Als Komplementärgesellschafter trat 1964 die August Wollschläger & Co. GmbH ein. Zwei Jahre später 1966 verstarb Rudolf Hahn.

1988 verstarb auch der Kommanditist Werner Ehrig.[2] 1995 wurde das neue Logistikzentrum mit 9.000 m² Lagerfläche in Blumberg eröffnet. Im Jahr 1999 trat Markus Ehrig-Holzapfel als Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Er verstarb 2012.[3] Seitdem wird das Unternehmen von Uwe Grahl geführt.

2007 wurde das Logistikzentrum in Blumberg auf eine Gesamtfläche von 42.000 m² mit einer Lagerfläche von 20.000 m² erweitert. 2010 wurde in Kooperation mit dem Elektrogroßhandel Obeta das „Berliner Energie Zentrum“, in dem Produkte rund um erneuerbare Energien vorgestellt werden, eröffnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Standorte des Unternehmens, abgerufen am 13. Februar 2013
  2. Wer gehört zu wem, Commerzbank Verlag (1971), S. 80.
  3. Markus Ehrig-Holzapfel ist tot, 26. November 2012