Obeta

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OBETA electro - Oskar Böttcher GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1901
Sitz Berlin, Deutschland
Mitarbeiter >800
Branche Großhandel
Website www.obeta.de

Die Oskar Böttcher GmbH & Co. KG (OBETA electro) ist ein deutsches Unternehmen, das seit 1901 im Fachgroßhandel mit Elektroartikeln und Installationsmaterial tätig ist.

Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das in Berlin ansässige Unternehmen ist in seinem Heimatmarkt regionaler Marktführer[1] im Bereich des Elektro- und Installations-Großhandels. Es ist zusammen mit seinen Tochterunternehmen mit über 400 Mitarbeitern an mehr als 50 Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Hamburg, im Ruhrgebiet und München vertreten. Obeta ist u.a. Mitglied im Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke und im Bundesverband des Elektro-Großhandels e.V.

Der Markenname OBETA steht für
Oskar
Böttcher
Elektro
Technische
Artikel

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1901 wurde die Oskar Böttcher KG vom Fabrikbesitzer Oskar Böttcher und seinem Schwiegersohn, dem Freiberger Bankkaufmann Richard Helbig, gegründet. Der Sitz des Unternehmens lag schon damals in Berlin. Im Jahr 1911 beteiligte sich das Unternehmen erstmals als Aussteller an der Leipziger Messe. Viele Produkte wurden von der Oskar Böttcher KG konfektioniert bzw. im Auftrag hergestellt. In dieser Zeit entstand auch die heutige Markenbezeichnung OBETA.

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 waren über 100 Mitarbeiter bei der Oskar Böttcher KG angestellt. Zum Kriegsende 1918 waren es nur noch wenige Angestellte, fast ausschließlich Frauen. Nach dem Krieg stieg die Anzahl der Mitarbeiter jedoch wieder an, im Jahr 1925 waren es 155, davon 14 Vertreter. 1922 beteiligt sich Richard Helbig an der Berliner Ventilatorenfabrik Linke. Im Jahr 1926 tritt auch Richard Helbigs Sohn Heinrich in die Firma ein. Außerdem gründete Richard Helbig in diesem Jahr den "Pensionsverein", der allen OBETA-Mitarbeitern ein Zubrot zur staatlichen Rente zusichern sollte. 1927 übernahm das Unternehmen die Vertretung für die Firma Mende (Dresden), für die man nach der Funkausstellung 1935 auch die Gebietsvertretung in Schlesien, Pommern und Stettin übernahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren alle Gebäude der Firma OBETA zerstört, doch die verbliebenen 40 Mitarbeiter begannen mit dem Wiederaufbau des Unternehmens. Bis zu seinem Tod 1950 leitet Richard Helbig das Unternehmen zusammen mit seinem Sohn Heinrich.

Nach einer Studienreise in die USA im Jahr 1961 beschloss Heinrich Helbig das Selbstbedienungsprinzip auch auf OBETA zu übertragen. So wurden 1964 die ersten SB-Märkte eröffnet. In diesem Jahr trat auch Werner Helbig, zweitjüngster Sohn von Heinrich Helbig, in das Unternehmen ein. Die heutige Zentrale im Berliner Stadtteil Marienfelde wurde 1969/70 erbaut.

Im Jahr 1976 endete die langjährige Geschäftsverbindung mit der Firma Nordmende abrupt.

In den 1980er Jahren erhielt das Installationsmaterial einen stärkeren Einzug in das Sortiment von OBETA, auch zusammenhängend mit der sich abzeichnenden rückläufigen Bedeutung des Elektrogroßhandels im Konsumgüterbereich. Im Jahr 1989 starb Heinrich Helbig, wie sein Vater Richard im 81. Lebensjahr. OBETA hatte zu dieser Zeit 70 Mitarbeiter.

Mit der deutschen Wiedervereinigung und der Öffnung der Grenzen erstreckte sich das Absatzgebiet von OBETA auch über West-Berlin hinaus. 1993 übernahm OBETA die Nord Elektro GmbH in Neubrandenburg. Die Zahl der Mitarbeiter stieg an. 1997 waren es bereits 400 Mitarbeiter, der Umsatz lag zu dieser Zeit bei 215 Mio. DM.

Im Jahr 2004 weitete sich das Absatzgebiet durch die Tochterfirma eldis electro distributor GmbH auch auf Hamburg aus. Mit der Tochter eldis electro distributor Rhein-Ruhr GmbH erfolgte 2006 die Ausdehnung auf das Ruhrgebiet.

2015 kam die Heinrich Häusler GmbH hinzu und erweiterte das Absatzgebiet auf den Raum München.

Präsenz in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Unternehmen gehören Filialen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an. Tochterunternehmen mit Filialen gibt es in Hamburg, im Ruhrgebiet sowie Heinrich-Häusler in München. OBETA electro ist an insgesamt mehr als 60 Standorten[2] vertreten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.deha.de/index.php?id=42
  2. http://www.obeta.de/Standorte.html