Bernd Kissel

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Bernd Kissel
Porträt Gerhard Bungert (Karikatur von Bernd Kissel)

Bernd Kissel (* 24. Mai 1978 in Saarbrücken) ist ein deutscher Zeichner, diplomierter Trickfilmzeichner und Grafiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Kissel wuchs als Sohn einer Metzgermeister-Familie im Ortsteil Berus der saarländischen Gemeinde Überherrn auf. Von 1985 bis 1989 besuchte er die Grundschule in Berus, danach wechselte er zum Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis, wo er 1997 sein Abitur ablegte. Im Anschluss daran durchlief er von 1998 bis 2000 am Lycée Technique des Arts et Métiers in Luxemburg eine Ausbildung als Trickfilmzeichner, die er erfolgreich mit dem Diplom BTS Animation abschloss.

Kissel ist verheiratet, er lebt als freischaffender Künstler und Grafiker in Überherrn-Berus.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner beruflichen Ausbildung arbeitete Bernd Kissel von 2000 bis 2007 als Background- und Propdesigner an diversen Projekten:

  • „Liberty’s Kids“ (DiC Entertainment)
  • „T’choupi“ (Les Armateurs)
  • „Kenny The Shark“ (Phase 4)

Von 2007 bis 2009 produzierte Kissel unter anderem über 100 Folgen der Comic-Reihe „Saar-Legenden“, die in der Saarbrücker Zeitung erschienen sind. Bis Ende 2011 produzierte Kissel die Comic-Serie „Saarland Album“, die im wöchentlichen Turnus ebenfalls in der Saarbrücker Zeitung erschien und im Herbst 2015 eine eigene Verfilmung mit Langhals & Dickkopp in den Hauptrollen erhielt. Im Frühjahr 2012 schrieb und zeichnete Kissel für ZDF.de den Online-Krimi „Tödliches Wolfsrudel“. Der Comic ist die Fortsetzung des erfolgreichen Fernsehfilms „Mörderisches Wespennest“. Die letzte Folge wurde am 16. April 2012 wenige Stunden vor Ausstrahlung des zweiten Provinzkrimis „Tod einer Brieftaube“ ins Netz gestellt und diente somit als Überleitung zum zweiten Fernsehfilm um den schrulligen Privatdetektiv Finn Zehender (Hinnerk Schönemann).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oliver Schwambach: Münchhausen auf der Couch. Zwei Saar-Zeichner, Bernd Kissel und Flix, haben den Lügenbaron im Comic revitalisiert. In: Saarbrücker Zeitung vom 15. Juni 2016, S. B4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]