Bernd Päffgen

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Bernd Päffgen (* 8. Juni 1961 in Bergheim, Rhein-Erft-Kreis) ist ein deutscher Prähistoriker.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Päffgen wuchs in Sindorf auf und besuchte das damalige Tagesheim-Gymnasium in Kerpen. Nach dem Abitur 1980 studierte er an der Universität zu Köln und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Ur- und Frühgeschichte, Geschichte und Kunstgeschichte; mit Ergänzungsstudien in Provinzialrömischer und Christlicher Archäologie sowie Byzantinistik und Wirtschafts- und Sozialgeschichte. 1985 bis 1987 nahm er ein wiederum von der Studienstiftung gefördertes Promotionsstudium auf und wurde 1988 mit einer Arbeit über "Die Ausgrabungen in St. Severin zu Köln" promoviert. 1990 erhielt er ein neunmonatiges Reisestipendium der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts.

1987 trat er in den Dienst des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Bonn ein, zunächst als Zivildienstleistender in der Außenstelle Niederzier. Seit 1. Juli 1989 war er dort Referent und seitdem besonders mit Notgrabungen im Rheinischen Braunkohlerevier befasst. 1996 wurde er zum Landesverwaltungsrat ernannt. Nach Lehraufträgen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1992 bis 1996) und der Universität Bonn (1992 bis 2002) habilitierte er sich in Bonn im Frühjahr 2002.

Seit dem 1. August 2005 ist Päffgen Extra-Ordinarius für Vor- und Frühgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2007 ist er 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V.

Forschungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Forschungsprojekten in Bayern und Spanien verfolgt Päffgen auch weiterhin Projekte in Köln und im Rheinland, so die Publikation des Nachlasses des Kölner Archäologen Peter Anton Tholen.

Preise und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ausgrabungen in St. Severin zu Köln, Kölner Forschungen Bd. 5, Zabern Mainz 1992, ISBN 3-8053-1251-2 (= Dissertation)
  • Die Speyerer Bischofsgräber und ihre vergleichende Einordnung. Eine archäologische Studie zu Bischofsgräbern in Deutschland von den frühchristlichen Anfängen bis zum Ende des Ancien Régime, Likias, Friedberg 2010, ISBN 978-3-9812181-1-4 (= Habilitationsschrift)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]