Bernd Thiele

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Bernd Thiele
Personalia
Geburtstag 24. Januar 1956
Geburtsort Burg auf FehmarnDeutschland
Sterbedatum 26. März 2017
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Blau-Weiß Herne
SV Sodingen
0000–1972 Westfalia Herne
1972–1973 FC Schalke 04
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1973–1983 FC Schalke 04 189 (6)
1983–1986 Hannover 96 80 (4)
1986–1987 Preußen Hameln ? (?)
1987–1988 SV Arminia Hannover 20 (0)
1988– TuS Wettbergen
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Bernd Thiele (* 24. Januar 1956 in Burg auf Fehmarn; † 26. März 2017) war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thiele begann seine Fußballlaufbahn bei Blau-Weiß Herne. Er spielte danach für den SV Sodingen und Westfalia Herne, bis er in die Jugend des FC Schalke 04 wechselte. Er absolvierte am 11. August 1973 als 17-Jähriger sein erstes Bundesliga-Spiel für den FC Schalke 04. Im gleichen Spiel debütierte auch Rüdiger Abramczik. Die beiden – Abramczik war noch jünger als Thiele – waren damit für einige Zeit die jüngsten jemals in der Bundesliga eingesetzten Spieler. Manfred Dubski, langjähriger Mannschaftskamerad: „Bernd war bereits mit 18 mit allen Wassern gewaschen. Zusammen mit Rüdiger Abramczik gehörte er zu den größten Schalker Talenten der damaligen Zeit. Schon auf der Rolltreppe des Parkstadions hat er sich seinen direkten Gegenspieler geschnappt und ihn verbal bearbeitet. Eine Einschüchterungstaktik, die oft aufging.“

Sein größter Erfolg war die Schalker Vizemeisterschaft in der Bundesligasaison 1976/77. Verletzungspech verhinderte eine Karriere als A-Nationalspieler für den 1,76 m großen „Schalker Terrier“. Nach elf Jahren und 189 Spielen für Schalke wechselte er 1983 zu Hannover 96 und beendete dort seine Profi-Laufbahn, nachdem er 1985 noch einmal als Kapitän der „Roten“ in die 1. Bundesliga aufgestiegen war. Im Amateurbereich war Thiele in den folgenden Jahren noch für Preußen Hameln, den SV Arminia Hannover und TuS Wettbergen aktiv.

Ab 1997 lebte Thiele auf Gran Canaria und war dort als Gastronom tätig und betrieb in Arguineguín eine Kneipe mit dem Namen „Zum Schalker“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]