Beskiden-Hauptwanderweg

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Kazimierz-Sosnowski-Beskidenhauptwanderweg
Markierung des Wanderweges
Markierung des Wanderweges
Daten
Länge ~496 kmdep1
Lage Beskiden, Polen
Markierungszeichen Weiß-rot-weiß
Startpunkt Ustroń
49° 43′ 0″ N, 18° 49′ 0″ O
Zielpunkt Wołosate
49° 4′ 2″ N, 22° 40′ 47″ O
Typ Fernwanderweg
Höchster Punkt 1725 m
Schwierigkeitsgrad durchschnittlich
Jahreszeit Ganzes Jahr

Der Kazimierz-Sosnowski-Beskidenhauptwanderweg (pol. Główny Szlak Beskidzki imienia Kazimierza Sosnowskiego, GSB) ist ein rot markierter Fernwanderweg, der aus Ustroń in den Schlesischen Beskiden nach Wołosate in den Bieszczady führt.

Der mit 496 km längste Wanderweg in den polnischen Bergen,[1] überquert die Schlesischen Beskiden, die Żywiec-Beskiden (Beskid Żywiecki), die Gorce, den Beskid Sądecki, die Niederen Beskiden und die Bieszczady. Über die höchsten Teile der polnischen Beskiden führend, ermöglicht er den Zugang auf: Stożek Wielki (tschech. Velký Stožek), Barania Góra, Babia Góra, Polica, Turbacz, Lubań, Przehyba, Radziejowa, Jaworzyna Krynicka, Rotunda, Cergowa, Chryszczata, Smerek und Halicz. Folgende Ortschaften liegen am Weg: Ustroń, Węgierska Górka, Jordanów, Rabka-Zdrój, Krościenko nad Dunajcem, Rytro, Krynica-Zdrój, Iwonicz-Zdrój, Rymanów-Zdrój, Komańcza, Cisna, Ustrzyki Górne u. a.

Der Beskiden-Hauptwanderweg wurde während der Zwischenkriegszeit erstellt. Die Route des westlichen Teils (Ustroń-Krynica) wurde von Kazimierz Sosnowski entworfen und 1929 beendet. Der östliche Teil, nach dem Projekt von Mieczysław Orłowicz, wurde 1935 vollendet und führte bis zur Tschornohora in den ukrainischen Ostkarpaten, die sich damals innerhalb die Grenzen Polens befand. In den Jahren 1935 bis 1939 trug er den Namen von Józef Piłsudski.[2]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gegenwärtig schnellste Begehung gelang Maciej Więcek (inov-8 team PL) zwischen dem 20. und 24. Juni 2013 in 114 Stunden und 50 Minuten.[3] Er löste den fast 7 Jahre bestehenden Rekord von Piotr Kłosowicz ab, der im September 2006 168 Stunden benötigte.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Główny Szlak Beskidzki, wyd. Compass 2011, ISBN 978-83-7605-191-8
  2. PTTK Dąbrowa Górnicza (Memento des Originals vom 23. Februar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dabrowa-gornicza.pttk.pl
  3. Relacja z bicia rekordu w 2013 roku
  4. Relacja z ustanowienia rekordu czasu przejścia GSB w 2006 roku

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]