Betongold

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Betongold ist ein Begriff der populären Wirtschaftswissenschaft, welcher die vermeintliche Sicherheit von Immobilien („Beton“) vor Wertverfall, besonders in Krisenzeiten, bezeichnet.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Krisenzeiten, wenn die Stabilität von Währungen und damit der Gegenwert von Bargeld oder Bankguthaben bedroht ist, wird häufig verstärkt in Gold investiert, weshalb ein steigender Goldpreis auch als Anzeichen für Wirtschaftskrisen gilt. In Anlehnung daran spricht man vom Betongold, wenn Investoren verstärkt in Immobilien investieren und Privatpersonen gleichzeitig verstärkt in Renovierung und Modernisierung der eigenen Wohnimmobilie investieren, da dies mehr Stabilität als ein Bankguthaben verspricht. Der Begriff soll dabei andeuten, dass den Immobilien (durch das Wort „Beton“ symbolisiert) außerhalb von Kriegsgebieten eine ähnliche Wertstabilität wie Gold nachgesagt wird. Das ist aber eine unzulässige Verallgemeinerung, da es gebietsweise auch bei Immobilien einen starken Wertverfall geben kann, beispielsweise durch eine fortwährende Änderung in der Bevölkerungsstruktur in einem Stadtviertel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]