Leitzins

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wichtige Leitzinsen (Stand: 16. März 2016)
Zinssatz Höhe
Europäische Zentralbank (gültig ab: 16. März 2016)
Einlagesatz (deposit facility) −0,40 %
Hauptrefinanzierungssatz (main refinancing operations) 0,00 %
Spitzenrefinanzierungssatz (marginal lending facility) 0,25 %
Schweizerische Nationalbank (gültig ab: 15. Januar 2015)
Dreimonats-Libor-Zielband −1,25 bis −0,25 %
Federal Reserve System (gültig ab: 17. Dezember 2015)
Federal-Funds-Rate-Zielband 0,25 bis 0,5 %
Primary Credit Rate 1,00 %
Bank of Japan (gültig ab: 19. Dezember 2011)
Diskontsatz (basic discount/loan rate) 0,30 %
Bank of England (gültig ab: 5. März 2009)
Repo Rate 0,50 %
Chinesische Volksbank (gültig ab: 23. Oktober 2015)
Diskontsatz (one-year lending rate) 4,35 %

Leitzins ist der von einer Zentralbank im Rahmen ihrer Geldpolitik einseitig festgelegte Zinssatz, zu dem sie mit den ihr angeschlossenen Kreditinstituten Geschäfte abschließt.

Leitzinsen der USA, der Deutschen Bundesbank und der EZB seit 1950

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leitzins ist das zentrale Element zur Steuerung der Geldpolitik,[1] weil er als Preis die Geldaufnahme und die Geldanlage der Geschäftsbanken bei der Zentralbank unmittelbar beeinflusst. Da sich die Leitzinsen unmittelbar auf den Interbankenhandel auswirken, wird auch der Geldmarkt von der Leitzinspolitik der Zentralbanken betroffen. Schließlich wirkt sich die Leitzinspolitik auch auf die gesamte Volkswirtschaft aus, und zwar bei steigenden Leitzinsen kontraktiv, bei sinkenden expansiv.

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International hat jede Zentralbank ihre individuellen Leitzinsmechanismen entwickelt. In England orientierte man sich nach dem Zweiten Weltkrieg an der „Minimum Lending Rate“ (genannt „base rate“) und der Repo Rate der Bank of England, in den USA an der „Prime rate“ und der nominalen Federal Funds Rate der Federal Reserve Bank. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In Deutschland legte die Deutsche Bundesbank den Diskontsatz und Lombardsatz fest, wobei letzterer immer mehr an Bedeutung gewann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Politik der Bundesbank zielt im Wesentlichen darauf ab, das Kreditangebotsverhalten der Banken und die Geld- und Kreditnachfrage der Wirtschaft mittelbar über Veränderungen der Bankenliquidität und der Zinsen am Geldmarkt zu steuern.[2] Das leitete sich aus § 15 BbankG ab, der der Bundesbank das Recht einräumte, zur Beeinflussung des Geldumlaufs und der Kreditgewährung den Diskontsatz festzulegen. Das (Re-)Diskontgeschäft ergab sich entsprechend aus § 19 BbankG. Das (Re-)Diskontvolumen erreichte 1979/1980 seinen Höhepunkt und wurde zur entscheidenden Quelle der Zentralbankgeldversorgung.[3] Im Dezember 1986 war der Anteil der Diskontkredite an der Mittelaufnahme auf 60 % gesunken.[4] Der Diskontsatz spielte bis 1987 die entscheidende Rolle bei der Refinanzierung der Kreditinstitute durch die Bundesbank und als Leitzins, denn die Banken konnten sich durch Verkauf von bundesbankfähigen Wechseln Liquidität zum Diskontsatz beschaffen. Die Funktion eines Referenzzinssatzes kam dem Diskontsatz zu, weil er als Bezugsgröße in Verträgen und Gesetzen genannt wurde. Seit 1987 hatte die Diskontierung von Wechseln an Bedeutung verloren, so dass der Lombardsatz in den Vordergrund trat.[5] Die Wechselrefinanzierung trat im Vergleich zu den neuen offenmarktpolitischen Instrumenten der Bundesbank sukzessive in den Hintergrund; ihr Anteil an den gesamten Notenbankkrediten belief sich 1994 nur noch auf 29,5 % gegenüber 83,5 % im Jahre 1980.[6] An ihre Stelle waren die Wertpapierpensionsgeschäfte getreten. Betrug deren Anteil an der Gesamtrefinanzierung 1980 lediglich 6 %, so machten sie 1994 bereits 69,7 % aus.

Durch die Europäische Währungsunion verlor die Bundesbank auch ihre Rechtsmacht zur Festlegung der Leitzinsen an die Europäische Zentralbank. Diese ist seit Januar 1999 für die Bestimmung der Leitzinsen zuständig und hat sich für drei Aggregate entschieden, und zwar für einen Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft, für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und für die Einlagefazilität. Zudem verstärkte sie ihr Instrumentarium durch die Offenmarktgeschäfte im Euroraum.

Ab Januar 1999 musste deshalb in Deutschland der Diskontsatz, soweit dieser in Verträgen und Vorschriften als Referenzzinssatz für Zinsen und andere Leistungen verwendet wurde, in § 247 Abs. 1 BGB durch den Basiszinssatz ersetzt werden. Der Basiszinssatz wird seit Januar 2002 mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts permanent ermittelt.

Festlegung des Leitzinses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entscheidung über die Veränderung des Leitzinses obliegt dem zuständigen Organ einer Zentralbank. Das ist bei der EZB der EZB-Rat, bei der Bundesbank war es der Zentralbankrat. Da die Bundesbank seit Januar 1999 im Hinblick auf die Festlegung der Leitzinsen lediglich ein Ausführungsorgan der EZB ist, sind dem Zentralbankrat die Aufgaben der Leitzinsfestlegung entzogen. Er wurde deshalb als Organ im April 2002 abgeschafft. Der EZB-Rat entscheidet über den Zeitpunkt, das Ausmaß und die Richtung (Erhöhung/Senkung) der Leitzinsen.

Funktionen des Leitzinses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maßnahmen der Zentralbanken müssen autonom (nur von der Entscheidung der Zentralbank abhängig), reversibel (sowohl Erhöhung als auch Senkung sind möglich) und flexibel (jederzeit einsetzbar und zurücknehmbar) sein und einen Kontrahierungszwang bei den angeschlossenen Geschäftsbanken auslösen. Der Leitzins erfüllt diese Funktionen nicht immer.

Geldpolitisches Steuerungsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leitzinsen sind der Preis, zu dem sich Kreditinstitute bei Zentralbanken mit Zentralbankgeld versorgen können. Im Bereich der EZB entfaltet die Veränderung der Leitzinsen Signalwirkung auf die Volkswirtschaften der Mitgliedsstaaten.[7] Eine Erhöhung des Leitzinses verteuert die Liquiditätsbeschaffung der Banken, so dass sie gezwungen sind, diese Verteuerung an ihre Bankkunden zu überwälzen, wollen sie keine Gewinneinbußen hinnehmen. Umgekehrt wird bei einer Leitzinssenkung die Geldaufnahme der Geschäftsbanken erleichtert, wodurch ihnen eine Weitergabe an ihre Bankkunden ermöglicht wird. Damit beeinflusst der Leitzins indirekt auch die Preisentwicklung, weil niedrige Leitzinsen eine Inflationsgefahr in sich bergen und umgekehrt.[8]

Der Leitzins beeinflusst auch die Geldschöpfung der Kreditinstitute, indem eine Leitzinserhöhung die Geldschöpfungsmöglichkeiten der Institute einschränkt[9] und umgekehrt. Die Geldschöpfungsmöglichkeiten der Banken wirken sich auf die Geldmenge aus. Will die Zentralbank die Geldmenge einschränken, so kann sie das über eine Erhöhung der Leitzinsen indirekt bewirken. Eine direkte Maßnahme zur Reduzierung der Geldmenge wäre die Erhöhung der Mindestreserven. Die Steuerung der Geldmenge über den Leitzins ist ein entscheidender Faktor für die Entwicklung des Preisniveaus.[10]

Währungspolitisches Steuerungsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitzinsveränderungen haben zudem auch eine Veränderung des Außenwerts der Währung zur Folge, denn eine Leitzinserhöhung führt zu einem Anstieg des Wechselkurses der betroffenen Währung. Das wiederum hat negative Folgen für den Export und verbilligt die Importe, verschlechtert also die Terms of Trade. Leitzins und Wechselkurs verhalten sich mithin reziprok zueinander, da eine harte Währung einen niedrigen Leitzins zulässt.[11] Folglich spiegeln sich im Leitzins auch die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung von Wechselkursen und Inflation wider.[12] Die Bank of England berücksichtigt bei der Festlegung des Leitzinses die „balance of payment position“ und die zu erwartende Inflationsrate.[13]

Beeinflussung von Wirtschaftswachstum und Arbeitslosenquote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-amerikanische Ökonom John B. Taylor hat 1993 mit der Taylor-Regel die grundlegenden Richtlinien für die Bestimmung des Zinssatzes entwickelt.[14] Die meisten Zentralbanken bestimmen demnach den Leitzins nicht mehr nur aufgrund des Geldmengenwachstums und der Inflation, sondern auch Richtgrößen wie Arbeitslosenquote und Abweichungen vom natürlichen Wirtschaftswachstum fließen in die Bestimmungen ein. Damit wurde das klassische LM Modell modifiziert. Die Leitzinspolitik der Zentralbanken hat deshalb auch die Funktion übernommen, die Arbeitslosenquote und das Wirtschaftswachstum zu beeinflussen. Billiges Geld etwa ermuntert Investoren und Verbraucher dazu, Investitionen auf Kredit zu tätigen und dadurch Wirtschaftswachstum zu begünstigen.[15]

Orientierungsfunktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitzinsveränderungen werden an prominenter Stelle in den Nachrichten präsentiert und von der Wirtschaft sensibel registriert. Eine Veränderung der Leitzinsen signalisiert der Volkswirtschaft, dass die Zentralbank mit ihren geldpolitischen Möglichkeiten die Wirtschaft in eine bestimmte Richtung lenken möchte. Wirtschaftssubjekte richten sich mit ihrem Reaktionsverhalten auf Leitzinsänderungen ein. Am sensibelsten reagiert meist die Börse, denn Leitzinssenkungen führen oft zu Aktienkurssteigerungen und umgekehrt. Das liegt daran, dass man eine Verbesserung der Unternehmenssituationen erwartet und/oder wegen sinkender Anleiherenditen die Anleihen zugunsten von Aktien umschichtet.

Beim Leitzins ist aber in den letzten Jahren eine zunehmende Entkopplung zu den tatsächlich erhobenen Soll- und Habenzinsen der Geschäftsbanken zu beobachten.[16] Obwohl der Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) ab Oktober 2008 drastisch abgesenkt wurde,[17] hatten die Kreditzinsen sich nicht entsprechend verhalten, während die Habenzinsen deutlich zurückgenommen wurden.

Weltweite Leitzinsen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitzinsen im Euro- und Dollar-Raum
Land Währung Maßgeblicher Leitzins Aktueller
Zinssatz
Vorheriger
Zinssatz
Veränderung Letzter Wechsel Quelle
AgyptenÄgypten Ägypten Ägyptisches Pfund Overnight lending rate 11,75 % 10,25 % +1,50 % 20. März 2016 [18]
AlbanienAlbanien Albanien Albanischer Lek 1,25 % 1,50 % −0,25 % 4. Mai 2016 [19]
AngolaAngola Angola Kwanza 14,0 % 12,00 % +2,00 % 29. März 2016 [20]
ArgentinienArgentinien Argentinien Argentinischer Peso 13,0 % 9,00 % +4,00 % 13. Oktober 2014
ArmenienArmenien Armenien Armenischer Dram 7,75 % 8,25 % −0,50 % 17. Mai 2016 [21]
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Aserbaidschan-Manat 7,00 % 5,00 % +2,00 % 4. März 2016 [22]
AustralienAustralien Australien Australischer Dollar Cash rate 1,75 % 2,00 % −0,25 % 3. Mai 2016 [23]
BrasilienBrasilien Brasilien Brasilianischer Real SELIC rate target 14,25 % 13,75 % +0,5 % 30. Juli 2015 [24]
ChileChile Chile Chilenischer Peso Monetary Policy Rate 3,50 % 3,25 % +0,25 % 17. Dezember 2015
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Renminbi one-year RMB benchmark loan interest rate 4,35 % 4,60 % −0,25 % 23. Oktober 2015 [25]
DanemarkDänemark Dänemark Dänische Krone Lending Rate 0,05 % 0,2 % −0,15 % 19. Januar 2015 [26]
Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union Euro 0,00 % 0,05 % −0,05 % 16. März 2016 [27]
GeorgienGeorgien Georgien Georgischer Lari 7,50 % 8,00 % -0,50 % 27. April 2016 [28]
GhanaGhana Ghana Cedi 26,00 % 25,00 % +1,00 % 16. November 2015 [29]
HongkongHongkong Hongkong Hongkong-Dollar 0,75 % 0,50 % +0,25 % 17. Dezember 2015
IndienIndien Indien Indische Rupie Repo rate 6,50 % 6,75 % −0,25 % 5. April 2016
IndonesienIndonesien Indonesien Indonesische Rupiah 6,75 % 7,00 % −0,25 % 17. März 2016 [30]
IslandIsland Island Isländische Krone 7 day collateralised lending 5,75 % 5,50 % +0,25 % 4. November 2015 [31]
IsraelIsrael Israel Schekel 0,10 % 0,25 % −0,15 % 23. Februar 2015
JapanJapan Japan Yen 0,1 % 0,2 % −0,1 % 5. Oktober 2010
KanadaKanada Kanada Kanadischer Dollar Target for the overnight rate 0,5 % 0,75 % −0,25 % 15. Juli 2015 [32]
KasachstanKasachstan Kasachstan Tenge 15,00 % 17,00 % -2,00 % 5. Mai 2016 [33]
KeniaKenia Kenia Kenia-Schilling 10,50 % 11,50 % -1,00 % 23. Mai 2016 [34]
KirgisistanKirgisistan Kirgisistan Som 8,00 % 10,00 % -2,00 % 29. März 2016 [35]
KolumbienKolumbien Kolumbien Kolumbianischer Peso 7,25 % 7,00 % +0,25 % 27. Mai 2016 [36]
MalaysiaMalaysia Malaysia Ringgit 3,25 % 3,00 % +0,25 % 10. Juli 2014
MauritiusMauritius Mauritius Mauritius-Rupie 4,40 % 4,65 % −0,25 % 9. November 2015 [37]
MexikoMexiko Mexiko Mexikanischer Peso 3,75 % 3,25 % +0,50 % 17. Februar 2016 [38]
MongoleiMongolei Mongolei Tögrög 10,50 % 12,00 % −1,50 % 5. Mai 2016 [39]
MoldawienMoldawien Moldawien Moldauischer Leu 13,00 % 15,00 % −2,00 % 26. Mai 2016 [40]
MosambikMosambik Mosambik Metical 12,75 % 10,75 % +2,00 % 20. April 2016 [41]
NamibiaNamibia Namibia Namibia Dollar 7,00 % 6,75 % +0,25 % 13. April 2016 [42]
NeuseelandNeuseeland Neuseeland Neuseeland-Dollar 2,25 % 2,50 % −0,25 % 10. März 2016 [43]
NigeriaNigeria Nigeria Naira Monetary policy rate (MPR) 12,0 % 11,00 % +1,00 % 22. März 2016 [44]
NorwegenNorwegen Norwegen Norwegische Krone Key policy rate 0,50 % 0,75 % −0,25 % 17. März 2016 [45]
Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea Kina 6,25 % 6,75 % −0,50 % 1. März 2013 [46]
PeruPeru Peru Nuevo Sol 4,25 % 4,00 % +0,25 % 11. Februar 2016 [47]
PolenPolen Polen Złoty Referencyjna / Reference rate 1,50 % 2,00 % −0,50 % 4. März 2015 [48]
RumänienRumänien Rumänien Rumänischer Leu Politică monetară 1,75 % 2,00 % −0,25 % 6. Mai 2015 [49]
RusslandRussland Russland Russischer Rubel Repo-Satz (Ключевая ставка) 11,00 % 11,50 % −0,50 % 31. Juli 2015 [50][51]
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien Saudi-Riyal Official Repo Rate (ORR) 2,0 % 2,5 % −0,5 % 19. Januar 2009 [52]
SingapurSingapur Singapur Singapur-Dollar 5,35 % 5,38 % −0,03 % Januar 2014 [53]
SerbienSerbien Serbien Serbischer Dinar Key Policy Rate 4,25 % 4,50 % −0,25 % 11. Februar 2016 [54]
SchwedenSchweden Schweden Schwedische Krone Reporäntan −0,50 % −0,35 % −0,15 % 11. Februar 2016 [55]
SchweizSchweiz Schweiz Schweizer Franken SNB-Zielband −0,75 % −0,50 % −0,25 % 15. Januar 2015 [56]
SudafrikaSüdafrika Südafrika Südafrikanischer Rand Repo rate 7,00 % 6,75 % +0,25 % 17. März 2016 [57]
Korea SudSüdkorea Südkorea Südkoreanischer Won Base rate 1,50 % 1,75 % −0,25 % 11. Juni 2015 [58]
TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan Neuer Taiwan-Dollar Discount Rate (重貼現率) 1,50 % 1,625 % −0,125 % 24. März 2016 [59]
ThailandThailand Thailand Baht 1,50 % 1,75 % −0,25 % 29. April 2015 [60]
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Trinidad-und-Tobago-Dollar 4,50 % 4,25 % +0,25 % 25. September 2015 [61]
TschechienTschechien Tschechien Tschechische Krone 0,05 % 0,25 % −0,2 % 1. November 2012 [62]
TurkeiTürkei Türkei Türkische Lira 1 Week Repo 7,50 % 7,75 % −0,25 % 24. Februar 2015 [63]
UgandaUganda Uganda Uganda-Schilling 16,00 % 17,00 % -1,00 % 4. April 2016 [64]
UkraineUkraine Ukraine Hrywnja 18,00 % 19,00 % −1,00 % 26. Mai 2016 [65]
UngarnUngarn Ungarn Forint 0,90 % 1,05 % −0,15 % 24. Mai 2016 [66]
UruguayUruguay Uruguay Uruguayischer Peso Tasa de Política Monetaria 9,25 % 9,00 % +0,25 % 28. Dezember 2012 [67]
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate VAE-Dirham 1,0 % 1,5 % −0,5 % 19. Januar 2009
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Pfund Sterling Current Bank Rate 0,5 % 1,0 % −0,5 % 5. März 2009 [68]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten US-Dollar Federal Funds Rate 0,5 % 0,25 % +0,25 % 16. Dezember 2015 [69]
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Weißrussischer Rubel 22,00 % 24,00 % -2,00 % 1. Mai 2016 [70]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Leitzins – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Fischer: Die Ursachen der Immobilienkrise und ihre Auswirkungen auf den Finanzmarkt Deutschland.. BoD – Books on Demand, 2009, ISBN 978-3-941482-11-1, S. 5.
  2. Deutsche Bundesbank, Die Geldpolitik der Bundesbank, Oktober 1995, S. 98 (PDF; 3,2 MB)
  3. Otmar Issing/Bernd Rudolph, Der Rediskontkredit, 1988, S. 41 f. (PDF; 6,8 MB)
  4. Otmar Issing/Bernd Rudolph, a.a.O., S. 42
  5. Werner Ehrlicher/Diethard B. Simmert, Wandlungen des geldpolitischen Instrumentariums der Deutschen Bundesbank, 1988, S. 134
  6. Deutsche Bundesbank, a.a.O., Oktober 1995, S. 109
  7. Bernd O. Weitz/Anja Eckstein, VWL Grundwissen, 2013, S. 116
  8. Lothar Wildmann, Makroökonomie, Geld und Währung, 2007, S. 128
  9. Wolfgang Cezanne, Allgemeine Volkswirtschaftslehre, 2005, S. 416
  10. Lothar Wildmann, a.a.O., S. 128
  11. Oliver Brand, Das internationale Zinsrecht Englands, 2002, S. 77
  12. Oliver Brand, a.a.O., S. 77
  13. Oliver Brand, a.a.O., S. 77
  14. Olivier Blanchard, a.a.O., S. 725 ff.
  15. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/federal-reserve-us-notenbank-erhoeht-leitzins-die-folgen-a-1068152.html%7C abgerufen am 17. Dezember 2015
  16. Zeit Online vom 14. April 2011, Von Bankers Gnaden
  17. Vgl. Statista: EZB-Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschaeft seit 1999
  18. Central Bank of Egypt
  19. Banka e Shqipërisë
  20. http://www.bna.ao/ Angolanische Nationalbank
  21. Zentralbank der Republik Armenien
  22. Zentralbank der Republik Aserbaidschan
  23. Reserve Bank of Australia
  24. Banco Central do Brasil
  25. PBC Decides to Cut Benchmark Deposit and Loan Interest Rates and Lower Reserve Requirement Ratio
  26. Nationalbank Dänemark
  27. The European Central Bank - Key ECB interest rates
  28. National Bank of Georgia
  29. Bank of Ghana
  30. Reserve Bank of India
  31. Central Bank of Iceland: Interest rates
  32. Bank of Canada: Key interest rate: target for the overnight rate
  33. National Bank of Kazakhstan
  34. Central Bank of Kenya
  35. National Bank of the Kyrgyz Republic
  36. Banco de la Republica
  37. Bank of Mauritius
  38. Banco de Mexico
  39. The Bank of Mongolia
  40. The National Bank of Moldova
  41. Banco de Moçambique
  42. Bank of Namibia
  43. Reserve Bank of New Zealand
  44. Central Bank of Nigeria
  45. Styringsrenten settes ned 0,25 prosentenheter til 1,25 prosent. Norges Bank, 11. Dezember 2014, abgerufen am 12. Dezember 2014.
  46. Bank of Papua New Guinea
  47. Banco Central de Reserva del Peru
  48. Narodowy Bank Polski
  49. Monetary Policy Indicators
  50. О ключевой ставке Банка России. Центральный банк Российской Федерации (Банк России), 30. April 2015, abgerufen am 1. Mai 2015.
  51. Заявление Председателя Банка России Эльвиры Набиуллиной по итогам заседания Совета директоров 15 июня 2015 года. Центральный банк Российской Федерации (Банк России), 15. Juni 2015, abgerufen am 15. Juni 2015.
  52. Saudi Arabian Monetary Agency
  53. Monetary Authority of Singapore
  54. Key Policy Rate Cut to 7 Percent
  55. Sveriges Riksbank
  56. Schweizerische Nationalbank (SNB)
  57. South African Reserve Bank
  58. The Bank of Korea: Monetary Policy Decision
  59. Central Bank of the Republic of China (Taiwan)
  60. Bank von Thailand
  61. Central Bank of Trinidad and Tobago
  62. Česká národní banka
  63. Türkiye Cumhuriyet Merkez Bankası
  64. Bank of Uganda
  65. Nationalbank Ukraine
  66. Magyar Nemzeti Bank
  67. BCU: Tasas Política Monetaria
  68. Bank of England
  69. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Formatdpa: US-Notenbank erhöht Leitzinsen. Erholung der Wirtschaft. In: heute.de. 16.12.2015, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  70. National Bank of the Republic of Belarus