Shell (Betriebssystem)

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In der Informatik bezeichnet man als Shell die Software, mittels derer ein Benutzer mit einem Betriebssystem interagiert. Während „Kernel“ den innersten Kern eines Betriebssystems bezeichnet, bezeichnet „Shell“ (englisch für „Schale“, „Hülle“ oder „Außenhaut“) dessen äußerste Schicht und damit jene Schnittstelle (englisch Interface) auf die ein Benutzer triff.

Die Shell ermöglicht es, Kerneldienste zu nutzen und sich über Systemkomponenten zu informieren oder sie und andere Programme zu bedienen.

Shells arbeiten meist zeilenweise, zeichenweise oder grafisch (pixelweise).

Zeilenweise arbeitende Unix-Shells sind elementarer Bestandteil der meisten unixoiden Systeme, unabhängig davon ob jenes System beispielsweise eine Desktop-Umgebung, eine grafische Shell, einsetzt.

Bei Windows, das standardmäßig eine Desktop-Umgebung lädt, hatte ein Kommandozeileninterpreter lange Zeit eine geringe Bedeutung. Inzwischen kann unter Windows die PowerShell aber auch Bash benutzt werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg R. Mühlbacher: Betriebssysteme. Grundlagen. Univ.-Verl. Trauner, Linz 2009. ISBN 3-85499-591-1
  • Jürgen Wolf: Shell-Programmierung - das umfassende Handbuch. Galileo Press, Bonn 2008. ISBN 3-8362-1157-2