Birawa

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Birawa
Wappen von Birawa
Birawa (Polen)
Birawa
Birawa
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Kędzierzyn-Koźle
Fläche: 12,70 km²
Geographische Lage: 50° 17′ N, 18° 14′ OKoordinaten: 50° 17′ 3″ N, 18° 14′ 25″ O
Höhe: 170 m n.p.m.
Einwohner: 1500
Postleitzahl: 47-240
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OK
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 425 Birawa–Kuźnia Raciborska
Schienenweg: Kędzierzyn-Koźle–Racibórz
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 119,24 km²
Einwohner: 7866
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1603022
Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindevorsteher: Ryszard Gołębowski
Adresse: ul. Wojska Polskiego 12
47-240 Bierawa
Webpräsenz: www.bierawa.pl



Die Dreifaltigkeitskirche – ein Bau der Renaissance
Denkmal mit Wappen
Das Bahnhofsgebäude

Birawa (polnisch Bierawa) ist ein oberschlesisches Dorf im Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski in der Woiwodschaft Oppeln. Birawa ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde und mit rund 1500 Einwohnern deren zweitgrößter Ortsteil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 516 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 290 für Polen. Im Gutsbezirk Dobrau stimmten 80 Personen für Deutschland und neun für Polen.[2] Dobrau verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 1.753 Einwohner. Am 8. Mai 1936 wurde der Ort in Reigersfeld umbenannt. 1939 hatte der Ort 2.027 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Cosel.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Bierawa umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort zum Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski. Am 23. April 2007 wurde in der Gemeinde Birawa Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 10. Januar 2011 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Birawa.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend die Einwohnerentwicklung des Dorfes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Dreifaltigkeitskirche wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Stil der Hochrenaissance erbaut. Zunächst war die Kirche protestantisch, seit dem 17. Jahrhundert ist sie katholisch. Seit 1915 ist sie eine Pfarrkirche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet liegen der Bahnhof Bierawa und der Haltepunkt Dziergowice an der Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín.

Das Dorf liegt an der Woiwodschaftsstraße 425. Diese beginnt unweit von Bierawa als Abzweig von der Woiwodschaftsstraße 408 und führt in südlicher Richtung nach Kuźnia Raciborska.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Katowice.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Birawa umfasst ein Gebiet von 119,24 km² mit etwa 8.000 Einwohnern und folgenden Ortsteilen:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Birawa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921