Bodajk

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Bodajk
Wappen von Bodajk
Bodajk (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Fejér
Kleingebiet bis 31.12.2012: Mór
Koordinaten: 47° 19′ N, 18° 14′ OKoordinaten: 47° 19′ 27″ N, 18° 13′ 54″ O
Fläche: 141,53 km²
Einwohner: 4.081 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 22
Postleitzahl: 8053
KSH kódja: 18254
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Lóránt Wurczinger (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Petőfi Sándor u. 60
8053 Bodajk
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Bodajk [ˈbodɒjk] (deutsch Wudeck) ist eine Stadt in Ungarn. Bodajk hat etwa 4000 Einwohner und liegt im nordwestlichen Teil des Komitats Fejér.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodajk liegt etwa 70 km südwestlich von Budapest, am nordöstlichen Fuß der Gebirge Bakony, in dem, die Gebirge von Vértes trennenden Móri-Graben. Man kann Bodajk ausgezeichnet erreichen: von der Hauptstrasse Nummer 81 abbiegend, der Bahnhof befindet sich an der Bahnlinie Székesfehérvár-Komárom.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Bodajk

Die Gegend gilt als seit der Steinzeit bewohnt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1193. Das Foto zeigt das im Jahre 1839 erbaute Schloss. Auf einem Hügel über der Siedlung befindet sich ein Kreuzweg aus dem Jahre 1736, der einen guten Ausblick auf die Umgebung bietet.

Bodajk ist einer der ältesten Maria-Gnadensorte in Ungarn. Einige Geschichtsschreiber meinen, dass ihre heilende Quelle schon im 19. Jahrhundert geehrt war. Nach der Legende waren hier Sankt Stefan, Sankt Imre, Sankt Gellért und Sankt László. Im Mittelalter war sie ein Königsbesitz, später gehörte sie den Krezrittet von Fehérvár, der Familie Rozgonyi und Nádasdy. Nach dem Fall im Jahre 1543 kam sie unter Türkenherrschaft bis 18. Jahrhundert. Östlich vom Kreuzweg befindet sich das im Jahre 1839 gebaute klassizistische Hochburg-Lamberg Schloss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapuzinerkloster
  • Kreuzweg
  • Skipiste
  • Seebad
  • Wassermühle
  • Gaja-Bach
  • Rentnerhaus
  • Hochburg-Lamberg Schloss

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1992 besteht eine Städtepartnerschaft mit der hessischen Stadt Rödermark.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bodajk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien