Borealis AG

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Borealis AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1994
Sitz Wien, Österreich
Leitung

Alfred Stern, Chief Executive (CEO)[1]

Mitarbeiterzahl

6.600[2]

Umsatz 7,6 Milliarden Euro[2]
Branche Kunststoffe und Basischemikalien
Website www.borealisgroup.com
Stand: 2017

Der Kunststoffhersteller Borealis AG mit Sitz in Wien gehört als zweitgrößter Hersteller von Polyolefinen in Europa zu den Marktführern in der Petrochemie.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borealis AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, und beschäftigt rund 6.600 Mitarbeiter in mehr als 120 Ländern.

2017 konnte die Borealis Gruppe einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro erzielen und einen Nettogewinn in Höhe von rund 1,1 Milliarden erwirtschaften.[2] Das Hauptgeschäft findet primär in Europa statt, Industrieanlagen befinden sich in Österreich, Deutschland, Belgien, Finnland, Schweden, Italien, Brasilien, den Niederlanden und den USA.

Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.

Innovation bei Borealis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borealis beschäftigt über 500 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Es befinden sich zwei Forschungszentren in Schweden und Finnland, sowie das European Innovation Headquarters in Linz, Österreich. In Letzterem arbeiten 300 Experten aus 30 verschiedenen Nationen an der Umsetzung neuer Ideen.[3] Im Jahr 2017 reichte das Unternehmen insgesamt 115 Patente in Österreich ein.[4]

Geschichte des Unternehmens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borealis wurde 1994 durch die Zusammenlegung des Petrochemiegeschäfts von Neste Oil (Finnland) und Statoil (Norwegen) in Kopenhagen gegründet. Der Name nimmt deutlich Bezug auf Nordeuropa (Nachempfunden dem Boreas).

1998 wurde die OMV-Petrochemiesparte PCD in Borealis eingebracht; OMV und IPIC übernahmen dabei den 50 %-Anteil an Borealis von Neste Oil. 2005 stieg auch Statoil aus Borealis aus. Der Firmensitz wurde im Juni 2006 von Kopenhagen nach Wien verlegt.

Zu Beginn des Jahres 2017 fusionierten die International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi und Mubadala. Demzufolge steht Borealis zu 64 % im Eigentum von Mubadala, über deren Beteiligungsgesellschaft, sowie zu 36 % der OMV, ein internationales, integriertes Öl- und Gasunternehmen mit Aktivitäten im Upstream- und Downstream-Bereich.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polyolefine
Die von Borealis hergestellten Polyolefinprodukte bilden die Grundlage für viele Kunststoffanwendungen, die ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens sind. Borealis-Polyolefine spielen eine Rolle bei der Energieeinsparung entlang der Wertschöpfungskette und der Förderung einer effizienteren Nutzung natürlicher Ressourcen.

Verbrauchsgüter
Borealis liefert hochwertige Polyolefin-Kunststoffe für Konsumgüter, fortschrittliche Verpackungen und Fasern. Borealis‘ Polyolefine werden insbesondere für Anwendungen in flexiblen Verpackungen (einschließlich Blasfolien, Heißsiegel- und Extrusionsbeschichtungen), starren Verpackungen (Kappen und Verschlüsse, Flaschen, dünnwandige Verpackungen, Thermoformen), Vliesstoffen und technischen Fasern sowie Geräten eingesetzt.

Autoindustrie
Borealis liefert auch Polyolefine für technische Anwendungen in der Automobilindustrie. Kunststoffe ersetzen herkömmliche Materialien wie Metall, Gummi und technische Kunststoffe. In Kraftfahrzeugen werden die Polyolefine von Borealis in einer Vielzahl von Anwendungen im Außen- und Innenbereich sowie unter der Motorhaube eingesetzt, darunter Stoßfänger, Karosserieteile, Verkleidungen, Armaturenbretter, Türverkleidungen, Klima- und Kühlsysteme, Luftansaugrohre und Batteriegehäuse.

Energie
Das Unternehmen bietet Höchst-, Hoch- und Mittelspannungskabel sowie halbleitende Produkte für die Energieübertragung und -verteilung sowie Daten- und Kommunikationskabel für Gebäude- und Fahrzeugleitungen an.

Rohre
Borealis bietet Rohrlösungen für die Wasser- und Gasversorgung, Abwasserentsorgung, Heizung sowie Lösungen für die Öl- und Gasindustrie, einschließlich mehrschichtiger Beschichtungslösungen für Onshore- und Offshore-Öl- und Gasleitungen.

Neugeschäftsentwicklung
Das Unternehmen entwickelt Produkte und Lösungen in den Bereichen Healthcare, Plastomere und schäumbare Materialien.

Basischemikalien
Bei Borealis sind Basischemikalien ein solides Fundament, auf dem man aufbauen kann. Borealis produziert eine breite Palette von Basischemikalien wie Melamin, Phenol, Aceton, Ethylen und Propylen für den Einsatz in zahlreichen unterschiedlichen Industrien. Zusätzlich stellt das Unternehmen auch Düngemittel und technische Stickstoffprodukte her.

Kohlenwasserstoffe & Energie
Borealis bezieht Basisrohstoffe wie Naphtha, Butan, Propan und Ethan aus den internationalen Öl- und Gasmärkten und wandelt diese über seine Kohlenwasserstoffanlagen in Ethylen, Propylen und Cracker-Nebenprodukte um.

Melamine
Die Agrolinz Melamine International (AMI) wurde 2007 in Borealis konsolidiert und in Borealis Agrolinz Melamine GmbH umbenannt. Agrolinz liefert Melamin (zum Versiegeln von Fußböden und Möbeln) und Düngemittel. Borealis produziert Melamin in seinen Werken in Linz und in Piesteritz, Deutschland. Durch die Umwandlung von Harnstoff gewonnen, ist Melamin ein wesentlicher Werkstoff für die weltweite Produktion von Kunstharz.

Düngemittel
Borealis liefert über sein Vertriebsnetz Borealis L.A.T. jährlich über fünf Millionen Tonnen Düngemittel und technische Stickstoffprodukte aus. Borealis L.A.T. verfügt über 60 Lager in Europa und eine Lagerkapazität von über 700 Kilotonnen. Das Vertriebsnetz erstreckt sich von der Zentrale in Linz entlang von Rhein und Donau bis zum Schwarzen Meer. Es gibt Niederlassungen in ganz Europa: Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Serbien und Bulgarien. In Deutschland, Italien und Frankreich arbeiten engagierte L.A.T. Außendienstmitarbeiter vor Ort für die Kunden.

Borealis betreibt Düngemittelproduktionsanlagen in Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Belgien. In Frankreich ist Borealis der größte Hersteller von Stickstoffdüngemitteln mit drei Produktionsstätten in Grand-Quevilly, Grandpuits und Ottmarsheim sowie einem Lager in La Rochelle. Die Borealis-Standorte liegen im Herzen wichtiger Getreideanbaugebiete.

Im Jahr 2013 erwarb Borealis eine Mehrheitsbeteiligung an Rosier SA, einem Mineraldüngerhersteller mit Werken in Belgien und den Niederlanden. Derzeit hält Borealis einen Anteil von 77,4 % an Rosier. Mit dem kürzlich angekündigten World-Scale-Ammoniakprojekt in den USA setzt Borealis seine ambitionierte Wachstumsstrategie im Düngemittelgeschäft fort.[5]

Borouge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) gründete Borealis das Joint Venture Borouge. Borouge fungiert dabei als Exklusivanbieter des gesamten Borealis-Produktsortiments in Asien und im Mittleren Osten.

In der Industrieanlage Ruwais, Abu Dhabi, die im Oktober 2002 eröffnet wurde, werden Borstar-Polyethylen-Produkte für die Infrastruktur, Automobilindustrie und hochwertige Verpackungsmaterialien hergestellt. Die Anlage Borouge 1 betreibt Cracker mit einem Output von 600.000 Tonnen pro Jahr sowie zwei Borstar-Polyethylen-Anlagen mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 600.000 Tonnen.

Im Jahr 2010 konnte mittels des Projekts Borouge 2 die Polyolefin-Produktionskapazität am Ruwais-Gelände verdreifacht werden. Die Investition von 4,5 Milliarden US-Dollar in einen zusätzlichen Cracker, eine dritte Polyethylen-Anlage und zwei neuen Polypropylen-Einheiten führte zu einer Output-Steigerung auf insgesamt 2 Millionen Tonnen pro Jahr.

Mit der Borouge 3 Anlagenerweiterung in Abu Dhabi wurde Borouge zum größten integrierten Polyolefinkomplex weltweit. Seit dem Erreichen des Vollbetriebes im Jahr 2016 kann Borouge 3 eine zusätzliche Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen bereitstellen und die Gesamtkapazität von Borouge damit auf 4,5 Millionen Tonnen steigern. Borealis und Borouge verfügen gemeinsam über eine Kapazität von rund 8 Millionen Tonnen Polyolefinen.[6]

Mittlerweile wurde die Pre-FEED-Phase für den Bau des Borouge 4-Komplexes erreicht, der voraussichtlich im Jahr 2023 in Betrieb gehen soll. Borouge 4 umfasst einen Mixed-Feedstock-Cracker im Weltmaßstab, der bestehende Rohstoffquellen in Abu Dhabi sowie nachgelagerte Derivatanlagen für Polyolefin- und Nicht-Polyolefinprodukte nutzt.[7]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2014 wurde öffentlich bekannt, dass zumindest im Jahr 2010 in Niederösterreich eine noch unbekannte Menge an Plastik-Rohstoff aus dem Abwasserkanalsystem eines Borealis-Werkes – dessen Abscheideanlage nach Unternehmensangaben mangelhaft konstruiert war – über die Schwechat in die Donau gelangt ist. Der Vorfall ist der Öffentlichkeit damals nicht mitgeteilt worden, die Ergebnisse einer 2010 unternehmensseitig in Auftrag gegebenen Untersuchung wurden nicht zugänglich gemacht.[8][9]

2015 rief das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gemeinsam mit der österreichischen Kunststoffindustrie die „Zero Pellets Loss Initiative“ ins Leben. Im März 2015 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) im Auftrag des BMLFUW sowie der Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Wien eine erste Studie zum Vorkommen von Kunststoffpartikeln in der Donau.[10]

Die Studie „Plastik in der Donau“ ist die erste Studie, der eine systematische Untersuchung der fließenden Welle eines Flusses zugrunde liegt. Die Untersuchungen ergaben, dass in Österreich pro Tag je nach Wasserstand zwischen 25 und 145 kg Plastik (größer als 0,5 mm) in die Donau gelangen.[10][11] Der Großteil dieser Menge stammt aus sogenannten „diffusen Einträgen“ (Abfall über Windverfrachtung oder Abschwemmungen), höchstens 10 % sind laut Umweltbundesamt betriebliche Einträge.[12][13] Laut Umweltbundesamt kann höchstens ein Prozent der am Messpunkt Hainburg in der Donau aufgefundenen Kunststoffpellets Borealis zugerechnet werden.[12]

Die an der „Zero Pellet Loss“-Initiative teilnehmenden Unternehmen produzieren und verarbeiten gemeinsam rund 2 Millionen Tonnen Kunststoff. Laut einem Umsetzungsbericht des Fachverbandes der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO), der im Juni 2016 veröffentlicht wurde, konnten die Verluste an Kunststoffteilchen dabei von 4,9 Kilo pro Tag auf weniger als 1 Kilo pro Tag reduziert werden. Durch den Einbau von besseren Filtern in den Abwasseranlagen, die Festlegung genauerer Reinigungsrichtlinien und die Schulung der Mitarbeiter konnten Risiken im Bereich „Pellet Loss“ bei Borealis reduziert und nahezu eliminiert werden.[14][15][16][17]

Engagement für Kreislaufwirtschaft und Kunststoffrecycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kauf von mtm
Im Juli 2016 hat Borealis sein Engagement für Kreislaufwirtschaft und Kunststoffrecycling durch den Erwerb eines der größten europäischen Hersteller von post-consumer Polyolefin-Rezyklaten – mtm plastics GmbH und mtm compact GmbH – verstärkt. Borealis baut auf dem Recyclingprozesswissen von mtm auf, um den Umfang der Recyclinglösungen im Angebot der Borealis-Gruppe über die nächsten Jahre maßgeblich auszubauen. Derzeit investiert das Unternehmen 15 Mio. Euro in den Ausbau der mtm. Als europäischer Technologieführer ist mtm dazu in der Lage, (auch vermischte und minderwertige) PO-Post-Consumer-Kunststoffabfälle weiterzuverarbeiten, und wandelt jährlich rund 70.000 Tonnen dieses Rohstoffs in hochwertige Rezyklate um. mtm nutzt gemischte Verpackungen, sperrige Haushalts- und Industrieabfälle als Rohmaterialien. Die Rezyklate von mtm finden hauptsächlich in Spritzguss- und Extrusionsverfahren Anwendung. Typische Anwendungen: Container und Transportverpackungen, Haushaltswaren, Produkte für die Bausparte oder Rasengitter.[18]

Übernahme von Ecoplast
Im August 2018 hat Borealis die Übernahme von 100 % der Anteile an Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH, einem österreichischen Kunststoffrecyclingunternehmen, bekanntgegeben. Das in Wildon, Österreich, ansässige Unternehmen Ecoplast verarbeitet jährlich rund 35.000 Tonnen an Post-Consumer-Kunststoffabfällen von Haushalten und Industrieverbrauchern und wandelt sie in hochwertige LDPE- und HDPE-Rezyklate um.[19]

Projekt STOP in Indonesien
Als Hauptsponsor hat Borealis den Großteil der Finanzierung für das Projekt „STOP Ocean Plastics“ übernommen und gesichert. Das Projekt STOP ist eine gemeinsame Initiative mit SYSTEMIQ und Sustainable Waste Indonesia. Dieses erarbeitet in Kooperation mit Stadtregierungen gezielte Initiativen, die verhindern sollen, dass Kunststoffe in die Ozeane gelangen. Dabei soll das Kunststoffrecycling ausgebaut und umfassende Systemänderungen gefördert werden, die für die Realisierung einer Kunststoff-Kreislaufwirtschaft nötig sind.[20]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Borealis Management, borealisgroup.com, zuletzt abgerufen am 14. April 2017.
  2. a b c Borealis: 1000 Instandhalter bringen Linzer Anlagen auf Vordermann. In: Oberösterreichische Nachrichten. 12. Februar 2018 (nachrichten.at).
  3. Mit Plastik für die Kreislaufwirtschaft, derstandard.at, zuletzt abgerufen am 13. September 2018.
  4. Platz 8: Österreich klettert im europäischen Patent-Ranking weiter nach oben. patentamt.at, abgerufen am 13. September 2018.
  5. borealisgroup.com, borealisgroup.com, zuletzt abgerufen am 13. September 2018.
  6. Borealis delivers an extraordinary record result with a net profit of EUR 988 million in 2015 (Memento vom 12. Oktober 2016 im Internet Archive), borealisgroup.com (24. Februar 2017), abgerufen am 7. April 2017.
  7. k-zeitung.de, k-zeitung.de, abgerufen am 13. September 2018.
  8. Konzern leitete Plastik in die Donau, diepresse.com (30. März 2014), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  9. Vorwürfe gegen Borealis wegen Plastikmülls, salzburg.com (29. März 2014), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  10. a b 10 Punkte-Maßnahmenprogramm gegen Plastik in Gewässern, umweltbundesamt.at, zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  11. Plastik in der Donau – erste Ergebnisse einer laufenden Studie, bmlfuw.gv.at (19. Mai 2015), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  12. a b Kunststoffpartikel: Industrie „nicht das Problem“, chemiereport.at (12. März 2015), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  13. Pilotstudie zu Plastik in der Donau, bmlfuw.gv.at (14. September 2015), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  14. Gemeinsame Lösungen für eine plastikfreie Umwelt, umweltbundesamt.at (6. Juni 2016), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  15. Erfolg für „Zero-Pellet-Loss“-Pakt, chemiereport.at (6. Juni 2016), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  16. Bundesminister Rupprechter/EU-Umweltkommissar Vella: Gemeinsame Lösungen für eine plastikfreie Umwelt, bmlfuw.gv.at (3. Juni 2016), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  17. Ein Jahr „Zero Pellet Loss“-Initiative in Österreich zeigt Erfolge, recyclingportal.eu (14. Juni 2016), zuletzt abgerufen am 7. April 2017.
  18. chemietechnik.de, chemietechnik.de, zuletzt abgerufen am 13. September 2018.
  19. trend.at, trend.at, zuletzt abgerufen am 13. September 2018.
  20. canplastics.com, canplastics.com, zuletzt abgerufen am 13. September 2018.

Koordinaten: 48° 14′ 4,7″ N, 16° 25′ 14,5″ O