Botschafter des Gewissens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Botschafter des Gewissens (englisch Ambassador of Conscience) ist der Name der höchsten Auszeichnung, die die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verleiht.

Der undotierte Preis wird seit 2003 an Persönlichkeiten vergeben, die sich durch „außergewöhnlichen Führungsstil und Einsatz im Kampf für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte[1] verdient gemacht haben. Er hat das Ziel, Aufmerksamkeit für die Arbeit von Amnesty International zu schaffen und das Leben und Wirken ihrer „Botschafter“ zu würdigen, die „durch ihre Arbeit und ihr Beispiel die Welt inspirieren“.[2]

Initiiert wurde der Preis durch das Gedicht From the Republic of Conscience, das der irische Literaturnobelpreisträger Seamus Heaney eigens für die Menschenrechtsorganisation verfasst hatte. Erster Preisträger wurde der tschechische Autor und ehemalige Staatspräsident Václav Havel.

Für die Auswahl der Preisträger zeichnet Art for Amnesty verantwortlich, ein lockerer Bund von internationalen Künstlern, die sich weltweit für die Menschenrechte einsetzen. Art for Amnesty organisiert auch die jährliche Verleihungszeremonie und bestimmt den Laudator.

Preisträger[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Preisträger 2003: Václav Havel
Preisträgerin 2016: Angélique Kidjo

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daw Aung San Suu Kyi named Amnesty International's Ambassador of Conscience. In: amnesty.org. 28. Juli 2009, abgerufen am 24. Februar 2019 (englisch).
  2. Amnesty International ehrt Suu Kyi mit dem "Ambassador of Conscience" Preis. In: amnesty.de. 27. Juli 2009, abgerufen am 24. Februar 2019.
  3. Ambassador of Conscience Award. In: amnesty.org. Abgerufen am 24. Februar 2019 (englisch).
  4. Amnesty International withdraws human rights award from Aung San Suu Kyi. In: amnesty.org. 12. November 2018, abgerufen am 24. Februar 2019 (englisch).
  5. Protest auf Knien: Amnesty zeichnet US-Footballstar aus - news.ORF.at. In: orf.at. 22. April 2018, abgerufen am 24. Februar 2019.
  6. Climate activists Greta Thunberg and the Fridays for Future movement honoured with top Amnesty International award. Amnesty International, 7. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2019 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]