Brakelsiek
Erscheinungsbild
Brakelsiek Stadt Schieder-Schwalenberg
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| Koordinaten: | 51° 54′ N, 9° 10′ O |
| Höhe: | 186 (172–220) m |
| Fläche: | 11,09 km² |
| Einwohner: | 871 (30. Juni 2021)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 |
| Postleitzahl: | 32816 |
| Vorwahl: | 05284 |
Lage von Brakelsiek in Schieder-Schwalenberg
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Brakelsiek
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Brakelsiek ist ein Stadtteil von Schieder-Schwalenberg im Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf liegt im Lipper Bergland südlich des Hauptortes. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 886. Der östliche Teil des Ortes gehört zum Naturschutzgebiet Schwalenberger Wald.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus der Vorzeit stammen die Schalensteine am Bennerberg.[2]
Brakelsiek wurde 1510 erstmals erwähnt. Damals nannte man das Dorf „tom Brakersike“ oder „tom Brackersyke“. 1535 wurde das Dorf als „Brackersieck“ bezeichnet.[3] Der Name leitet sich vermutlich ab aus der zwischen Lügde und Elbrinxen gelegenen Wüstung Brake und dem Begriff Siek.[4]
Am 1. Januar 1970 kam der Ort durch das Detmold-Gesetz mit anderen Dörfern zur Stadt Schieder-Schwalenberg.[5]
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die ehemalige Schule wurde zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Eckart (* 1939), Geograph und Hochschullehrer
- Frank-Walter Steinmeier (* 1956 in Detmold, aufgewachsen in Brakelsiek), SPD-Politiker, ehem. Bundesaußenminister, seit 19. März 2017 Bundespräsident
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karl Eckart: Brakelsiek. Soziale, wirtschaftliche und raumstrukturelle Entwicklungen über fünf Jahrhundert. Eine Chronik. 2. Aufl. Akadpress, Essen 2009, ISBN 3-939413-00-3.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Brakelsiek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Regionale Entwicklungsstrategie Lippischer Südosten. (PDF; 1,83 MB) S. 9, abgerufen am 7. November 2022.
- ↑ Schalensteine in Lippe und kultische Steinbohrungen der Vorzeit ( vom 16. Februar 2017 im Internet Archive)
- ↑ Fritz Verdenhalven: Die lippischen Landschatzregister von 1535, 1545, 1562 und 1572. Historische Kommission für Westfalen, Münster 1971, S. 132.
- ↑ Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 93–94.
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 107.

